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PVG 2005 5 ΓÇó Swiss citizen’s equal-treatment claim in family reunification rejected
PVG 2005 5Outro Tribunal31 de dez. de 2005Dismissed
The Federal Court rejected a Swiss citizen’s complaint that he was treated less favorably than EU/EFTA nationals in the context of family reunification. It held that the equal-treatment argument under Art. 3 Annex I FZA is relevant only where the family member already has a residence right in another contracting state. Since the mother sought to be brought from a third state and had no prior lawful residence in an EU/EFTA state, the comparability required for the claim was lacking.
Art. 3 Annex I FZA; family reunification and equal treatment with EU/EFTA nationals: The guarantee of equal treatment can be invoked only where the family member whose reunification is sought has already acquired a lawful right of residence in another contracting state. A Swiss citizen in Switzerland who seeks to bring in a third-country national family member from a third state cannot rely directly on the FZA equality clause; the discrimination complaint is therefore excluded ab initio. The restrictive interpretation follows the case law in BGE 130 II 1 and the Akrich line (consid. 2).
Fremdenpolizei 3
Polizia degli stranieri
Familiennachzug. Anspruch eines Schweizers auf Gleich- behandlungmit EU/ EFTA**-Staatsangehörigen nach****FZA .**
Ricongiungimento familiare. Diritto di uno svizzero alla uguaglianza ditrattamento concittadini dellaUE /AELS secondol’accordo sullalibera circolazione****delle persone.
Erwägungen:
2. Der Rekurrent macht eine Verletzung des Gleichbehand-
lungsgebotes geltend, weil er schlechter gestellt werde als EU/ EFTA -Staatsangehörige in vergleichbarerer Situation. Dem kann nicht gefolgt werden. Hinzuweisen ist in diesem Zusammenhang auf BGE 130 II 1, welcher die Familiennachzugsregelung des FZA – in Anlehnung an das Urteil des Gerichtshofes der Europäischen Gemeinschaften ( EuGH ) vom 23. September 2003 in der Rechts- sache C-109/ 01, Secretary of State gegen Akrich ( publ. in: EuGRZ 2003 S. 607 ) zu den analogen Normen der Verordnung Nr. 1612 /68 /EWG vom 15. Oktober 1968 über die Freizügigkeit der Arbeitnehmer ( ABl. 1968, L 257, S. 2 ) – dahin interpretiert, dass sich nur auf Art. 3 Anhang I FZA berufen kann, wer bereits in einem anderen Vertragsstaat nach nationalem Recht ein Auf- enthaltsrecht erworben hat ( E. 3.6 des zitierten Urteils des Bun- desgerichts). Mit dieser restriktiven Auslegung des Freizügigkeits- abkommens ist der Gleichbehandlungsrüge im vorliegenden Fall zum Vornherein die Grundlage entzogen: Der Rekurrent könnte selbst dann, wenn er als Angehöriger eines EG-Staates in Aus- übung des Freizügigkeitsrechts in die Schweiz übersiedelt wäre, nicht direkt gestützt auf Art. 3 Anhang I FZA den Nachzug seiner
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über das Staatsbürgerrecht von Serbien/ Montenegro verfügen- den Mutter aus dem Kosovo verlangen, sondern es müsste für sie zuerst die Aufenthaltsbewilligung eines anderen FZA-Vertrags- staates vorliegen. Die Frage der Ungleichbehandlung stellt sich mithin nur bei Schweizer Bürgern in der Schweiz, die aus einem Drittstaat stammende Familienangehörige mit Aufenthalt in ei- nem EG-Staat nachziehen wollen, was bei der ermessensabhängi- gen Bewilligung des Familiennachzuges ( Art. 3 Abs.1bis BVO) zu berücksichtigen wäre ( BGE 130 I 137 E. 4.3 ).
U 05 63Urteil vom 7. Oktober 2005
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