Appeal inadmissible for non-payment of cost advance

c-4701-2013Tribunal Administrativo Federal / Divisão 39 de out. de 2013Inadmissible

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Resumo Omnilex

Antidoping Switzerland ordered destruction of a seized shipment of 300 capsules of 'Testosterol 250' and imposed a CHF 400 fee. The recipient appealed to the Federal Administrative Court. After being ordered to pay a CHF 500 cost advance, he failed to pay within the deadline and did not request reinstatement. The single judge therefore did not enter into the appeal. The court also waived procedural costs and denied party compensation.

Sumário Omnilex

Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG; non-payment of cost advance after due warning leads to non-entry on the appeal in single-judge proceedings, unless restitution is sought and granted. The court may waive procedural costs under Art. 6 Bst. b VGKE where the circumstances make charging costs disproportionate; absent a statutory basis, no party compensation is due under Art. 7 Abs. 3 VGKE.

Texto completo

BVGer C-4701/2013

Entscheiddatum: 09.10.2013Publikationsdatum: 22.10.2013

BundesverwaltungsgerichtTribunal administratif fédéralTribunale amministrativo federaleTribunal administrativ federal Abteilung IIIC-4701/2013{T0/2}

Urteil vom 9. Oktober 2013 Besetzung Einzelrichter Daniel Stufetti,Gerichtsschreiberin Karin Wagner. Parteien H._______, Beschwerdeführer, gegen Antidoping Schweiz, Talgutzentrum 5, 3063 Ittigen, Vorinstanz . Gegenstand Import von Dopingmitteln, Verfügung Antidoping Schweiz vom 13. August 2013.

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,

dass Antidoping Schweiz (nationale Agentur, Vorinstanz) mit Verfügung vom 13. August 2013 die Vernichtung einer an H._______ (Beschwerdeführer) gerichteten Sendung mit 300 Kapseln des Arzneimittels "Testosterol 250", welche vom Zollinspektorat Zürich am 16. Juli 2013 an der Grenze zurückbehalten wurde, anordnete, und dem Beschwerdeführer eine Gebühr von Fr. 400.- auferlegte (act. 1/1), dies mit der Begründung, bei der zurückbehaltenen Ware handle es sich um ein Dopingmittel, dessen Verwendung in der Schweiz verboten sei,

dass der Beschwerdeführer diese Verfügung mit Beschwerde vom 21. August 2013 beim Bundesverwaltungsgericht anfocht (act. 1),

dass gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) beurteilt, sofern keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt,

dass Antidoping Schweiz eine Vorinstanz gemäss Art. 33 Bst. h VGG, i.V.m. Art. 19 Abs. 3 Sportförderungsgesetz (SpoFöG, SR 415.0) und Art. 73 Abs. 1 Sportförderungsverordnung (SpoFöV, SR 415.01) darstellt und vorliegend keine Ausnahme von der Zuständigkeit auszumachen ist, sodass das Gericht zur Beurteilung der vorliegenden Beschwerde zuständig ist,

dass der Beschwerdeführer mit Zwischenverfügung vom 27. August 2013 (act. 2) zur Leistung eines Kostenvorschusses von Fr. 500.- bis zum 27. September 2013 aufgefordert wurde, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde,

dass diese Zwischenverfügung dem Beschwerdeführer am 29. August 2013 eröffnet wurde (vgl. Rückschein act. 3),

dass der Beschwerdeführer den Vorschuss innert der gesetzten Frist nicht geleistet und auch nicht um Wiederherstellung der versäumten Frist ersucht hat,

dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG),

dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, wenn Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es als unverhältnismässig erscheinen lassen, diese der Partei aufzuerlegen (Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]),

dass keine Parteientschädigung auszurichten ist (Art. 7 Abs. 3 VGKE).

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

  1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

  2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.

  3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

  4. Dieses Urteil geht an:

  •    den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde)
    
  •    die Vorinstanz (Ref-Nr.\_\_\_\_\_\_\_; Gerichtsurkunde)
    
  •    das Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport VBS, Bereich Sport
    

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:

Daniel Stufetti Karin Wagner

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG).

Versand:

Palavras-chave

dopingimportcost advancenon-entryprocedural costsparty compensation

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Questão jurídica principal

Whether the appeal had to be entered into despite non-payment of the cost advance.

Decisão extraída

No entry could be made because the appellant did not pay the required advance within the deadline and did not seek reinstatement.

Fundamentação extraída

The advance-payment order was duly served, warned that failure would lead to non-entry, and the appellant neither paid nor requested restoration of the missed deadline.

Questão jurídica principal

Whether court costs should be levied.

Decisão extraída

No court costs were levied.

Fundamentação extraída

The court exercised its discretion to waive costs in light of the circumstances of the case and the person concerned.

Questão jurídica principal

Whether a party compensation should be awarded.

Decisão extraída

No party compensation was awarded.

Fundamentação extraída

No basis for compensation was found under the applicable costs rules.

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