Appeal dismissed as moot after withdrawal

c-279-2007Tribunal Administrativo Federal / Divisão 327 de abr. de 2007Dismissed

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Resumo

The Federal Administrative Court dealt with an appeal against a retroactive compulsory affiliation order issued by the BVG substitute pension foundation. After the appellant withdrew the appeal in writing, the court held that the dispute had become moot and discontinued the proceedings. It further decided not to levy court costs and not to award party compensation.

Regest

Art. 23 Abs. 1 lit. a VGG; withdrawal of the appeal renders the case moot and requires discontinuance of the proceedings by summary order. Where the protected legal interest has lapsed because the appellant withdraws the remedy, the court does not decide the merits. Under Art. 6 lit. a VGKE, no costs are charged in such circumstances; under Art. 7 Abs. 3 VGKE, no party compensation is due absent a basis for such an award.

Texto completo

BVGer C-279/2007

Entscheiddatum: 27.04.2007Publikationsdatum: 21.05.2007

Geschäfts-Nr. C-279/2007

{T 0/2}

ace/std

Abschreibungsverfügung vom 27. April 2007

Mitwirkung: Einzelrichter: Eduard Achermann

Gerichtsschreiber: Daniel Stufetti

N_______,

Beschwerdeführerin,

gegen

Stiftung Auffangeinrichtung BVG, Zweigstelle Deutschschweiz, Binzstrasse 15, Postfach 2855, 8022 Zürich,

Vorinstanz,

betreffend

Zwangsanschluss an die Stiftung Auffangeinrichtung BVG.

Das Bundesverwaltungsgericht hat den Akten entnommen und erwogen,

dass die Vorinstanz mit Verfügung vom 11. Dezember 2006 die Beschwerdeführerin auf den 1. Januar 2004 rückwirkend anschloss,

dass die Beschwerdeführerin diese Verfügung mit Beschwerde vom 9. Januar 2007 beim Bundesverwaltungsgericht anfocht,

dass sich die Zuständigkeit des Bundesverwaltungsgerichts gemäss Art. 31 und 33 Bst. h VGG ergibt, sofern wie vorliegend keine Ausnahme nach Art. 32 VGG gegeben ist,

dass die Beschwerdeführerin mit schriftlicher Erklärung vom 23. April 2007 die Beschwerde vom 9. Januar 2007 zurückzog,

dass daher das Rechtsschutzinteresse an der Entscheidung der Streitsache dahingefallen und das Verfahren gegenstandslos geworden ist (Fritz Gygi, Bundesverwaltungsrechtspflege, Bern 1983, S. 326/327),

dass das Verfahren durch einzelrichterlichen Entscheid als gegenstandslos geworden abzuschreiben ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. a VGG),

dass der Beschwerdeführerin keine Verfahrenskosten auferlegt werden (Art. 6 Bst. a des Reglements vom 11. Dezember 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.1]),

dass keine Parteientschädigung auszurichten ist (Art. 7 Abs. 3 VGKE).

Demnach beschliesst das Bundesverwaltungsgericht:

  1. Das Verfahren wird infolge Gegenstandslosigkeit abgeschrieben.

  2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.

  3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

  4. Diese Verfügung wird eröffnet (Gerichtsurkunde):

  • der Beschwerdeführerin

  • der Vorinstanz

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Eduard Achermann Daniel Stufetti

Rechtsmittelbelehrung

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlichrechtlichen Angelegenheiten geführt werden (vgl. Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG

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Palavras-chave

mootnesswithdrawal of appealcourt costsparty compensationsocial insurancecompulsory affiliation