Party compensation after remand in ETH employment dispute

a-2480-2009Tribunal Administrativo Federal / Divisão 129 de jun. de 2009Partially Granted

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Resumo

The Federal Administrative Court decided only the ancillary financial consequences after the Federal Supreme Court had remitted the case for a new ruling on costs and compensation. In the employment dispute between X. and the ETH appeal commission, the court held that no procedural costs were to be levied because such proceedings are generally free of charge under the Federal Personnel Act absent vexatious conduct. It further ordered the ETH Appeal Commission to pay the appellant CHF 2,500 as party compensation, including VAT, and instructed the appellant to provide payment details.

Regest

Art. 34 Abs. 2 BPG; Art. 64 Abs. 1 and 2 VwVG; Art. 7 ff. VGKE: In proceedings concerning federal personnel law before the Federal Administrative Court, no court costs are levied save in cases of abuse or vexatious conduct. Where the appeal succeeds or a remittal requires a new allocation of costs, the prevailing party is entitled to party compensation according to the VwVG and the tariff rules of the VGKE; the compensation may be fixed flat-rate and includes VAT where applicable (consid. 1-2).

Texto completo

BVGer A-2480/2009

Entscheiddatum: 29.06.2009Publikationsdatum: 07.07.2009

Bundesverwaltungsgericht

Tribunal administratif fédéral

Tribunale amministrativo federale

Tribunal administrativ federal

Abteilung I

A-2480/2009

{T 0/2}

Urteil vom 29. Juni 2009

Besetzung

Richterin Marianne Ryter Sauvant (Vorsitz), Richter Daniel Riedo, Richterin Claudia Pasqualetto Péquignot,

Gerichtsschreiberin Mia Fuchs.

Parteien

X._______,

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Renato Cettuzzi,

Beschwerdeführer,

gegen

ETH-Beschwerdekommission,

Vorinstanz.

Gegenstand

Parteientschädigung.

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,

dass der Präsident der ETH Zürich mit Verfügung vom 27. Oktober 2003 das Arbeitsverhältnis mit dem Beschwerdeführer auf den 30. April 2003 kündigte,

dass die ETH-Beschwerdekommission mit Urteil vom 13. Juli 2004 die Gültigkeit der Kündigung bestätigte,

dass der Beschwerdeführer mit Gesuch vom 2. November 2006 (erstmals) die Revision jenes Urteils beantragte,

dass die Vorinstanz das Revisionsgesuch mit Urteil vom 21. August 2007 abgewiesen hat, soweit sie darauf eintrat,

dass der Beschwerdeführer am 24. September 2007 gegen diesen Entscheid Beschwerde ans Bundesverwaltungsgericht erhob, welches mit Urteil vom 3. März 2008 die Beschwerde gutgeheissen hat, soweit es darauf eintrat,

dass die ETH-Beschwerdekommission mit Urteil vom 22. April 2008 das Revisionsgesuch erneut abgewiesen hat, soweit es darauf eintrat,

dass der Beschwerdeführer mit Beschwerde vom 28. Mai 2008 ans Bundesverwaltungsgericht gelangte, welches mit Urteil vom 29. September 2008 die Beschwerde abgewiesen hat,

dass das Bundesgericht mit Urteil vom 3. April 2009 eine Beschwerde gegen den Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts gutgeheissen hat, soweit es darauf eintrat,

dass das Bundesgericht die Sache zur materiellen Beurteilung an die Vorinstanz zurückgewiesen hat,

dass das Bundesgericht das Bundesverwaltungsgericht angewiesen hat, die Kosten- und Entschädigungsfolgen für das verwaltungsgerichtliche Verfahren neu zu regeln,

dass das Beschwerdeverfahren in personalrechtlichen Angelegenheiten vor dem Bundesverwaltungsgericht, ausser bei Mutwilligkeit, kostenlos ist (Art. 34 Abs. 2 des Bundespersonalgesetzes vom 24. März 2000 [BPG, SR 172.220.1]),

dass demzufolge im Verfahren A-3517/2008 kein Kostenvorschuss erhoben worden ist,

dass die Vorinstanz dem Beschwerdeführer im Verfahren A-3517/2008 gemäss Art. 64 Abs. 1 und 2 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) i.V.m. Art. 7 ff. des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht (VGKE, SR 173.320.2) eine Parteientschädigung in der Höhe von Fr. 2'500.- zu leisten hat.

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

Es werden keine Verfahrenskosten verlegt.

Die Vorinstanz hat dem Beschwerdeführer eine Parteientschädigung von Fr. 2'500.- (inkl. MWST) zu bezahlen. Der Beschwerdeführer hat der Vorinstanz hiefür seine Kontoinformationen mitzuteilen oder einen Einzahlungsschein zukommen zu lassen.

Dieses Urteil geht an:

den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde)

die Vorinstanz (Gerichtsurkunde)

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.

Die vorsitzende Richterin: Die Gerichtsschreiberin:

Marianne Ryter Sauvant Mia Fuchs

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die Frist steht still vom 15. Juli 2009 bis 15. August 2009 (Art. 46 BGG). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

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