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BG.2013.10 ΓÇó Untimely complaint against venue transfer decision
BG.2013.10Tribunal Penal Federal / Câmara de Recursos2 de jul. de 2013Inadmissible
A complained to the Federal Criminal Court against an inter-cantonal venue-transfer decision of the Zurich public prosecutor. The decision had been served on 5 April 2013, but the complaint was filed only on 26 April 2013. The Court held that the ten-day statutory deadline had expired and could not be extended, so it did not enter into the complaint. The complainant’s request for an extension was rejected in substance, and court costs of CHF 500 were charged to her.
Art. 41 Abs. 2 i.V.m. Art. 40 Abs. 2 StPO; Art. 89 Abs. 1 StPO; Frist zur Anfechtung interkantonaler Gerichtsstandsentscheide beträgt zehn Tage und ist gesetzliche Frist, welche nicht erstreckt werden kann. Wird die Beschwerde nach Fristablauf eingereicht, ist darauf nicht einzutreten (consid. 1). Bei diesem Ausgang sind die Kosten nach Art. 428 Abs. 1 StPO der unterliegenden beschwerdeführenden Partei aufzuerlegen; die Gerichtsgebühr bestimmt sich nach Art. 73 StBOG i.V.m. den Kostenbestimmungen des BStKR (consid. 2).
Beschluss vom 2. Juli 2013 Beschwerdekammer Besetzung Bundesstrafrichter Stephan Blättler, Vorsitz, Andreas J. Keller und Roy Garré, Gerichtsschreiber Miro Dangubic
Parteien
A.,
Beschwerdeführerin
gegen
KANTON ZÜRICH, Oberstaatsanwaltschaft,
KANTON BASEL-STADT, Staatsanwaltschaft Basel-Stadt,
KANTON BASEL-LANDSCHAFT, Staatsanwalt- schaft Basel-Landschaft,
Beschwerdegegner
Gegenstand Anfechtung des Gerichtsstands (Art. 41 Abs. 2 StPO)
B u n d e s s t r a f g e r i c h t T r i b u n a l p é n a l f é d é r a l T r i b u n a l e p e n a l e f e d e r a l e T r i b u n a l p e n a l f e d e r a l
Ges c häft s n um m er: B G .20 13 .10
Die Beschwerdekammer hält fest, dass:
schimpfung stellte (Verfahrensakten 1);
die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt mit Schreiben vom 26. März 2013 die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat um Übernahme des hängigen Verfah- rens gegen A. ersuchte (Verfahrensakten 6/1);
die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat mit Übernahmeverfügung vom 4. Ap- ril 2013 die Übernahme der Strafuntersuchung gegen A. verfügte und die Übernahmeverfügung gleichentags mittels eingeschriebener Postsendung an A. versandte (Verfahrensakten 6/1); die Übernahmeverfügung A. am
die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft auf eine Beschwerdeantwort ver- zichtete (act. 4); der Oberstaatsanwalt des Kantons Zürich mit Eingabe vom 13. Mai 2013 seine Beschwerdeantwort und die Untersuchungsakten der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat einreichte (act. 5); die Staatsanwalt- schaft Basel-Stadt von der Möglichkeit der Einreichung einer Beschwerde- antwort keinen Gebrauch machte (act. 2);
A. mit Schreiben vom 26. Mai 2013 ein Gesuch um Akteneinsicht stellte, worauf ihr Kopien der Verfahrensakten der Staatsanwaltschaft Zürich- Limmat zugestellt wurden (act. 7 und 9);
A. mit Schreiben vom 31. Mai 2013 sicherheitshalber um eine Fristerstre- ckung ersuchte (act. 10 und 12) und mit Eingabe vom 2. Juni 2013 fristge- recht ihre Beschwerdereplik einreichte (act. 11), welche den Beschwerde- gegnern mit Schreiben vom 4. Juni 2013 zur Kenntnis zugestellt wurde (act. 13).
3 -
Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass:
sich die Parteien des Strafverfahrens gegen die von den beteiligten Staats- anwaltschaften verschiedener Kantone getroffene Entscheidung über den Gerichtsstand innert zehn Tagen bei der Beschwerdekammer des Bundes- strafgerichts beschweren können (Art. 41 Abs. 2 i.V.m. Art. 40 Abs. 2 StPO und Art. 37 Abs. 1 StBOG);
gesetzliche Fristen nicht erstreckt werden können (Art. 89 Abs. 1StPO);
die Übernahmeverfügung vom 4. April 2013 der Beschwerdeführerin am
bei diesem Ausgang des Verfahrens die Gerichtskosten der Beschwerde- führerin aufzuerlegen sind (Art. 428 Abs. 1 StPO);
diese vorliegend auf Fr. 500.-- festzusetzen sind (Art. 73 StBOG i.V.m. Art. 5 und Art. 8 Abs. 1 des Reglements des Bundesstrafgerichts vom
Demnach erkennt die Beschwerdekammer:
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin zur Be- zahlung auferlegt.
Bellinzona, 3. Juli 2013
Im Namen der Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
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Rechtsmittelbelehrung Gegen diesen Entscheid ist kein ordentliches Rechtsmittel gegeben.