Appeal deemed withdrawn due to appellant's absence

SB.2013.25Tribunal Superior / Juiz Singular28 de jan. de 2014Withdrawn

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Resumo

The Appellationsgericht Basel-Stadt held that the appellant, convicted at first instance of negligent bodily injury and sentenced to 30 daily fines of CHF 30, had failed to appear without excuse at the appellate hearing and had not arranged representation. As a result, the appeal was deemed withdrawn under Art. 407 StPO. The first-instance judgment therefore became final under Art. 437 StPO, and the appellate proceedings were struck off. The appellant was ordered to pay the second-instance costs, including a CHF 500 withdrawal fee.

Regest

Art. 407 Abs. 1 lit. a und c StPO; unexcused failure of the appellant to appear at the appellate main hearing leads to the appeal being deemed withdrawn. In such a case the appellate court does not examine the merits; the first-instance judgment enters into legal force pursuant to Art. 437 Abs. 1 lit. b StPO and the appellate proceedings are discontinued. Costs follow the outcome under Art. 428 Abs. 1 StPO, the appellant being regarded as unsuccessful because the appeal is treated as withdrawn.

Texto completo

Appellationsgericht

des Kantons Basel-Stadt

Ausschuss

SB.2013.25

BESCHLUSS

vom 28. Januar 2014

Mitwirkende

lic. iur. Christian Hoenen (Vorsitz),

Dr. Caroline Cron , Dr. Jonas Schweighauser

und Gerichtsschreiberin lic. iur. Mirjam Kündig

Beteiligte

A_____ , geb. […] 1977 Berufungskläger

[…]

gegen

Staatsanwaltschaft Basel-Stadt Berufungsbeklagte

Binningerstrasse 21, 4001 Basel

B_____ Privatkläger

Gegenstand

Berufung gegen ein Urteil des Strafgerichtspräsidenten

vom 17. Dezember 2012

betreffend fahrlässige Körperverletzung

Das Appellationsgericht zieht in Erwägung,

dass A_____ mit Urteil des Strafgerichts als Einzelgericht vom 17. Dezember 2012 der fahrlässigen Körperverletzung schuldig erklärt und zu einer Geldstrafe von 30 Tagessätzen zu CHF 30.– verurteilt wurde,

dass der Beurteilte gegen dieses Urteil frist- und formgerecht Berufung angemeldet und erklärt hat,

dass der Berufungskläger die korrekt zugestellte Vorladung zur zweitinstanzlichen Hauptverhandlung nicht entgegen genommen hat,

dass der Berufungskläger der Hauptverhandlung vor Appellationsgericht am 28. Januar 2014 unentschuldigt ferngeblieben ist und sich auch nicht vertreten lassen hat,

dass die Berufung gemäss Art. 407 Abs. 1 lit. a und c StPO infolge unentschuldigter Säumnis des Berufungsklägers als zurückgezogen gilt,

dass das erstinstanzliche Urteil somit nach Art. 437 Abs. 1 lit. b StPO in Rechtskraft erwachsen und demgemäss das Berufungsverfahren als erledigt abzuschreiben ist,

dass der Berufungskläger aufgrund des Rückzugs der Berufung als unterliegend gilt, weshalb er die Kosten des Verfahrens mit einer Abstandsgebühr von CHF 500.– zu tragen hat (Art. 428 Abs. 1 StPO).

und erkennt:

://: Das Berufungsverfahren wird zufolge Rückzugs der Berufung gemäss Art. 407 Abs. 1 StPO als erledigt abgeschrieben.

Der Berufungskläger trägt die Kosten des zweitinstanzlichen Verfahrens mit Einschluss einer Abstandsgebühr von CHF 500.– (inkl. Kanzleiauslagen, zuzüglich allfällige übrige Auslagen).

APPELLATIONSGERICHT BASEL-STADT

Der Präsident Die Gerichtsschreiberin

lic. iur. Christian Hoenen lic. iur. Mirjam Kündig

Rechtsmittelbelehrung

Gegen diesen Entscheid kann unter den Voraussetzungen von Art. 78 ff. des Bundesgerichtsgesetzes [BGG] innert 30 Tagen seit schriftlicher Eröffnung Beschwerde in Strafsachen erhoben werden. Die Beschwerdeschrift ist fristgerecht dem Bundesgericht (1000 Lausanne 14) einzureichen. Für die Anforderungen an deren Inhalt wird auf Art. 42 BGG verwiesen. Über die Zulässigkeit des Rechtsmittels entscheidet das Bundesgericht.

Palavras-chave

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