Termination of SUVA benefits upheld after healed injury

U 301/06Tribunal Federal13 de mar. de 2007Dismissed

Abrir fonte

Extraído pela Omnilex

Resumo Omnilex

The insured challenged SUVA’s decision to stop accident insurance benefits after a ladder fall that caused bilateral heel fractures and a spinal contusion. The Federal Supreme Court held that, by the decisive date, no objective organic accident sequelae remained and the persistent complaints were not adequately causally linked to the accident. The complaint was therefore dismissed. The Court also refused free legal assistance because the appeal had no reasonable chance of success, and it confirmed that no court costs would be levied.

Sumário Omnilex

Art. 6 Abs. 1 UVG; causal link and cessation of benefits after accident: insurance benefits may be discontinued once no objectively ascertainable organic accident sequelae persist and the remaining complaints are no longer in natural and adequate causal relation to the accident. In particular, where fractures have healed and MRI studies show no spinal lesion or canal stenosis, subjective pain complaints may be attributed to a pain syndrome without further compensable somatic basis. For medium-severe accidents, adequate causation of psychological sequelae is denied unless the established criteria are satisfied (consid. 3). Unentgeltliche Verbeiständung requires prospects of success; a manifestly unfounded complaint is not eligible (consid. 5).

Texto completo

{T 7}
U 301/06

Urteil vom 13. März 2007
I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Ursprung, Präsident,
Bundesrichter Lustenberger, Frésard,
Gerichtsschreiber Maillard.

Parteien
B.________, 1969, Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwalt Dominique Chopard, Werdstrasse 36, 8004 Zürich,

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA), Fluhmattstrasse 1, 6004 Luzern, Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Unfallversicherung,

Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 28. April 2006.

Sachverhalt:
A.
B.________. geboren 1969, arbeitete seit Oktober 2000 bei der Firma S.________AG als Bauarbeiter, übte daneben bei der Firma G.________ AG eine Nebenerwerbstätigkeit als Reinigungskraft aus und war bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen sowie Berufskrankheiten versichert. Am 9. Oktober 2003 stürzte er aus fünf Metern von einer Leiter und zog sich dabei Calcaneus-Frakturen beidseits sowie eine Kontusion der Brust- und Lendenwirbelsäule zu. Die SUVA erbrachte zunächst die gesetzlichen Versicherungsleistungen, stellte diese aber mangels behandlungsbedürftiger Unfallfolgen mit Verfügung vom 27. Oktober 2004 per 30. September 2004 ein. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 3. Juni 2005 fest.
B.
B.________ beschwerte sich gegen den Einspracheentscheid und beantragte, in Aufhebung desselben seien ihm weiterhin die gesetzlichen Versicherungsleistungen auszurichten. Mit Entscheid vom 28. April 2006 wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich die Beschwerde ab.
C.
B.________ lässt Verwaltungsgerichtsbeschwerde führen mit dem Rechtsbegehren, es sei der Entscheid vom 28. April 2006 vollumfänglich aufzuheben und die SUVA sei zu verpflichten, die gesetzlichen Versicherungsleistungen auszurichten; ferner sei ihm die unentgeltliche Verbeiständung zu gewähren.

Die SUVA beantragt Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Das Bundesamt für Gesundheit verzichtet auf Vernehmlassung.

Das Bundesgericht zieht in Erwägung:
1.
Das Bundesgesetz vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG [SR 173.110]) ist am 1. Januar 2007 in Kraft getreten (AS 2006 1205 und 1243). Da der angefochtene Entscheid vorher ergangen ist, richtet sich das Verfahren noch nach OG (Art. 132 Abs. 1 BGG; BGE 132 V 393 E. 1.2 S. 395).
2.
Im angefochtenen Entscheid werden die nach der Rechtsprechung für den Anspruch auf Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung (Art. 6 Abs. 1 UVG) geltenden Voraussetzungen des natürlichen und adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (BGE 129 V 177 E. 3.1 und 3.2 S. 181) zutreffend dargelegt.
3.
Streitig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer für die Folgen des Unfalls vom 9. Oktober 2003 über den 30. September 2004 hinaus Anspruch auf Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung hat.
3.1 Das kantonale Gericht hat gestützt auf die medizinischen Unterlagen mit einlässlicher Begründung, auf die verwiesen wird (Art. 36a Abs. 3 OG), zutreffend dargelegt, dass im Zeitpunkt der Leistungseinstellung keine organischen Unfallfolgen mehr ausgewiesen waren. Der Beschwerdeführer stützt seine gegenteilige Auffassung im Wesentlichen auf die Berichte von Dr. med. H.________, Facharzt FMH für Neurologie, vom 23. Juli und 10. August 2004. Dieser habe zunächst die Verdachtdiagnose einer Kontusio spinalis gestellt und diese entgegen den Ausführungen der Vorinstanz nach Einsicht in die Magnetresonanz-Tomographien nicht verworfen; er halte nach wie vor eine neurologische Abklärung für sinnvoll.
3.2 Ob Dr. med. H.________ die Verdachtdiagnose verworfen hat oder nicht, ist irrelevant. Auch aus seiner Stellungnahme vom 10. August 2004 geht nämlich klar hervor, dass sich aufgrund der MRI der HWS und der BWS keine Hinweise auf medulläre Läsionen oder Spinalkanaleinengung bzw. keine Signalunterschiede pathologischen Charakters ergeben. Fehlt es im Zeitpunkt der Leistungseinstellung an einem pathologischen Befund am Rückenmark, kann dahingestellt bleiben, ob es seinerzeit zu einer Prellung oder Quetschung (Kontusion) desselben gekommen ist oder nicht. Sind die geklagten Beschwerden auf keinen somatischen Befund zurückzuführen (die Frakturen der Fersenbeine sind unbestrittenermassen vollständig verheilt), ist mit der Vorinstanz davon auszugehen, dass die angegebenen Störungen Ausdruck eines Schmerzsyndroms sind.
3.3 Das kantonale Gericht legt in allen Teilen überzeugend dar, dass der als mittelschwer einzustufende Unfall nicht adäquat kausal für die psychischen Beeinträchtigungen ist. Der Beschwerdeführer bringt nichts vor, was im angefochtenen Entscheid nicht bereits entkräftet worden wäre. Die Beschwerdegegnerin hat ihre Leistungen daher zu Recht per 30. September 2004 eingestellt.
4.
Da die Verwaltungsgerichtsbeschwerde offensichtlich unbegründet ist, wird sie im Verfahren nach Art. 36a OG erledigt.
5.
Das Verfahren ist kostenlos (Art. 134 OG). Weil die Verwaltungsgerichtsbeschwerde als aussichtslos (BGE 128 I 225 E. 2.5.3 S. 236) zu bezeichnen ist, kann dem Gesuch um unentgeltliche Verbeiständung nicht stattgegeben werden (Art. 152 OG; BGE 125 V 201 E. 4a S. 202).

Demnach erkennt das Bundesgericht:
1.
Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen.
2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3.
Das Gesuch um unentgeltliche Verbeiständung wird abgewiesen.
4.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Gesundheit zugestellt.
Luzern, 13. März 2007
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Palavras-chave

accident insurancecausationbenefit terminationorganic injurypsychological sequelaemedical evidencelegal aidappeal dismissal

Extraído pela Omnilex

Questão jurídica principal

Whether the insured remained entitled to mandatory accident insurance benefits after 2004-09-30 for the 2003 accident

Decisão extraída

No. At the time benefits were stopped, no objective organic accident-related findings remained; the remaining complaints were not adequately causally linked to the accident.

Fundamentação extraída

Medical records showed the heel fractures had fully healed and MRI findings revealed no medullary lesions or spinal canal narrowing. The accident, considered medium-severe, was not adequately causal for the psychological complaints, so continued benefits were not owed.

Questão jurídica principal

Whether the appellant was entitled to free legal assistance in the federal proceedings

Decisão extraída

No. The appeal was hopeless and therefore legal aid could not be granted.

Fundamentação extraída

Because the complaint was manifestly unfounded, the statutory condition of non-obvious lack of prospects was not met.

Continue sua pesquisa no ChatGPT ou Claude

Conecte o Omnilex para pesquisar o corpus jurídico pelo seu assistente de IA.