Disability pension appeal dismissed; 40% work capacity upheld

I 118/07Tribunal Federal14 de jun. de 2007Dismissed

Abrir fonte

Extraído pela Omnilex

Resumo Omnilex

The claimant challenged the cantonal court's decision upholding the IV office's award of only partial disability pensions after a renewed application. The Federal Court held that the decisive question was the claimant's work capacity, a factual finding reviewed only narrowly under the old OG. It accepted the MEDAS Basel expert opinion as convincing, which established 40% work capacity in both the former and adapted employment, and found the contrary assessments of treating doctors insufficiently reasoned or contradictory. The appeal was manifestly unfounded and was dismissed. Court costs of CHF 500 were imposed on the claimant.

Sumário Omnilex

Art. 104 and 105 Abs. 2 OG; Art. 36a OG; review of factual findings and disability assessment in administrative-law appeals concerning invalidity insurance. The Federal Court is bound by the cantonal court's factual findings unless they are manifestly incorrect, incomplete, or made in breach of essential procedural rules. In the assessment of work capacity, it may rely on a well-founded expert report and disregard contrary opinions that are unreasoned or internally inconsistent. Where the appeal is manifestly unfounded, it may be decided in summary proceedings under Art. 36a OG. In disability-insurance benefit cases, costs are payable under Art. 134 OG in the applicable transitional version.

Texto completo

{T 7}
I 118/07

Urteil vom 14. Juni 2007
II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter U. Meyer, Präsident,
Bundesrichter Lustenberger, Seiler,
Gerichtsschreiberin Helfenstein Franke.

Parteien
T.________, 1956, Beschwerdeführerin, vertreten durch die Beratungsstelle für Ausländer, Schützengasse 7, 8001 Zürich,

gegen

IV-Stelle des Kantons Zürich, Röntgenstrasse 17, 8005 Zürich, Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Invalidenversicherung,

Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 21. Dezember 2006.

In Erwägung,
dass die IV-Stelle des Kantons Zürich der 1956 geborenen T.________ mit unangefochten in Rechtskraft erwachsener Verfügung vom 12. März 1999 gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 100 % eine ganze Rente mit Wirkung vom 1. Dezember 1997 bis 31. Mai 1998 zugesprochen hatte,
dass die IV-Stelle nach einer erneuten Anmeldung von T.________ bei der Invalidenversicherung vom 3. Oktober 2002 mit Verfügung vom 27. Mai 2003 einen Anspruch auf eine Invalidenrente wie auch auf berufliche Massnahmen ablehnte,
dass die IV-Stelle auf die dagegen von T.________ erhobene Einsprache hin eine Begutachtung bei der MEDAS Basel, veranlasste (Expertise vom 29. April 2005) und ihr gestützt darauf mit Einspracheentscheid vom 14. November/15. Dezember 2005 basierend auf einem Invaliditätsgrad von 60 % mit Wirkung vom 1. Oktober 2001 bis 31. Januar 2003 eine halbe und ab 1. Januar 2004 eine Dreiviertelsrente zusprach, wobei sie feststellte, der Rentenanspruch sei ab 1. August 1999 entstanden, die Rentenleistungen bis 1. Oktober 2001 jedoch verwirkt,
dass das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich die dagegen erhobene Beschwerde mit dem Begehren um Ausrichtung einer ganzen Rente mit Entscheid vom 21. Dezember 2006 abgelehnt hat,
dass T.________ Verwaltungsgerichtsbeschwerde erheben lässt mit dem Rechtsbegehren, unter Aufhebung des angefochtenen Entscheides sei ihr eine ganze Rente der Invalidenversicherung zuzusprechen,
dass das Bundesgesetz über das Bundesgericht vom 17. Juni 2005 (BGG; SR 173.110) am 1. Januar 2007 in Kraft getreten ist (AS 2006 1205, 1243), der angefochtene Entscheid indessen vorher ergangen ist, weshalb sich das Verfahren noch nach OG richtet (Art. 132 Abs. 1 BGG; BGE 132 V 393 E. 1.2 S. 395),
dass mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde die Verletzung von Bundesrecht, einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens sowie die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gerügt werden kann, wobei die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung nur überprüft werden kann, wenn sie offensichtlich unrichtig, unvollständig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen festgestellt worden ist (Art. 104 und 105 Abs. 2 OG; vgl. Art. 132 Abs. 2 OG in der Fassung vom 16. Dezember 2005, in Kraft seit 1. Juli 2006),
dass es bei der umstrittenen Frage des Grades der Arbeitsunfähigkeit um eine sich auf die Würdigung des von der IV-Stelle veranlassten MEDAS-Gutachtens und zahlreiche andere Arztberichte stützende Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz geht, welche das Bundesgericht grundsätzlich bindet und nur mit den genannten Einschränkungen überprüft werden kann,
dass das kantonale Gericht im angefochtenen Entscheid ausführlich dargelegt und in ebenfalls für das Bundesgericht verbindlicher Weise (Art. 105 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 132 Abs. 2 OG) festgestellt hat, dass sich der psychische Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin seit der Verfügung vom 12. März 1999 dahingehend verschlechtert hat, dass sie in der angestammten wie auch in einer leidensangepassten Tätigkeit nur noch zu 40 % arbeitsfähig ist,
dass die Vorinstanz insbesondere zutreffend dargelegt hat, weshalb auf die im Gutachten der MEDAS Basel vom 29. April 2005 festgestellte Arbeitsfähigkeit von 40 % für leichte bis mittelschwere wechselbelastende Tätigkeiten abzustellen ist und nicht auf die davon abweichenden Einschätzungen der Dres. med. R.________ vom 22. Oktober 2002, der seine Arbeitsfähigkeitsschätzung nicht begründet, und S.________ vom 10. März 2004, dessen Angaben widersprüchlich sind,
dass sämtliche Einwendungen der Beschwerdeführerin nicht geeignet sind, die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung als mangelhaft im Sinne von Art. 105 Abs. 2 OG oder den angefochtenen Entscheid als bundesrechtswidrig (Art. 104 lit. a OG) erscheinen zu lassen, sondern sich im Wesentlichen darin erschöpfen, die vom kantonalen Gericht bereits zutreffend als nicht massgebend erachteten Arbeitsfähigkeitsschätzungen der behandelnden Ärzte zu wiederholen,
dass der weitere Einwand, die MEDAS-Ärzte hätten in einem schnellen Untersuchungsverfahren und unter dem Druck, welchem sie ausgesetzt seien, einen falschen Arbeitsunfähigkeitsgrad festgestellt, haltlos ist,
dass die Beschwerde offensichtlich unbegründet ist und im Verfahren nach Art. 36a OG erledigt wird,
dass das Verfahren Leistungen der Invalidenversicherung zum Gegenstand hat, weshalb es kostenpflichtig ist (Art. 134 OG in der seit 1. Juli 2006 geltenden und hier auch nach dem 1. Januar 2007 intertemporalrechtlich anwendbaren Fassung [Art. 132 Abs. 1 BGG; BGE 132 V 393 E. 1.2 S. 395]),

erkennt das Bundesgericht:
1.
Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen.
2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden der Beschwerdeführerin auferlegt und mit dem geleisteten Kostenvorschuss verrechnet.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, der Ausgleichskasse des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherungen zugestellt.
Luzern, 14. Juni 2007
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin:

Palavras-chave

disability insurancework capacityexpert evidencefactual reviewpartial pensioncourt costs

Extraído pela Omnilex

Questão jurídica principal

Whether the claimant was entitled to a full disability pension instead of the partial pensions upheld below.

Decisão extraída

The medical and factual findings supported only 40% work capacity and thus no entitlement to a full pension.

Fundamentação extraída

The Federal Court was bound by the cantonal court's factual assessment absent manifest error. It accepted the MEDAS report showing 40% work capacity in adapted work and rejected the unsupported or inconsistent contrary opinions of treating physicians.

Questão jurídica principal

Whether court costs should be imposed in this disability-insurance case.

Decisão extraída

Costs were imposed on the appellant and set-off against the advance payment.

Fundamentação extraída

Proceedings concerning disability-insurance benefits are cost-bearing under the applicable transitional procedural law.

Continue sua pesquisa no ChatGPT ou Claude

Conecte o Omnilex para pesquisar o corpus jurídico pelo seu assistente de IA.