Recalculation of old-age pension after spouse reaches retirement age

H 351/01Tribunal Federal / Divisão de Seguro Social II7 de fev. de 2002Dismissed

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Resumo Omnilex

The claimant challenged the recalculation of his old-age pension after his wife reached retirement age. The Federal Insurance Court held that the cantonal court had correctly applied the AHVG/AHVV provisions and the transitional rules of the 10th AHV revision. The claimant could not rely on good faith from an AHV brochure example because that example did not address the combination of an early old-age pension and a spouse’s supplementary pension. The administrative appeal was dismissed and no court costs were imposed.

Sumário Omnilex

Art. 21, 22bis Abs. 1, 29quinquies Abs. 3 lit. a, 40 AHVG; Art. 56 AHVV; Übergangsbestimmungen der 10. AHV-Revision: Neuberechnung einer vorbezogenen Altersrente mit Zusatzrente beim Erreichen des Rentenalters des zweiten Ehegatten. Die massgebenden Vorschriften sind auf die gesamte Rentenkonstellation anzuwenden; ein amtliches Berechnungsbeispiel begründet keinen Vertrauensschutz, wenn es eine andere Sachlage betrifft. Der gute-Glaube-Einwand scheitert, sofern die Verwaltungspublikation die konkrete Kombination von vorbezogener Altersrente und Zusatzrente nicht erfasst (E. 1b). Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist bei offensichtlicher Unbegründetheit im Verfahren nach Art. 36a OG abzuweisen (E. 2).

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[AZA 0]
H 351/01 Gi

II. Kammer

Präsident Schön, Bundesrichter Ursprung und Frésard;
Gerichtsschreiber Grünvogel

Urteil vom 7. Februar 2002

in Sachen
L.________, 1933, Beschwerdeführer,

gegen
Ausgleichskasse Gastrosuisse, Heinerich Wirri-Strasse 3, 5000 Aarau, Beschwerdegegnerin,

und
Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz, Schwyz

Nachdem sich die Ehegattin des 1933 geborenen L.________ zum Bezug der Altersrente angemeldet hatte, setzte die Ausgleichskasse Gastrosuisse dessen Altersrente mit Wirkung ab 1. Mai 2001 neu auf Fr. 1352.- fest (Verfügung vom 11. April 2001).
Eine dagegen erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz mit Entscheid vom 29. August 2001 ab.
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde beantragt L.________ sinngemäss, der vorinstanzliche Entscheid wie auch die Verfügung vom 11. April 2001 seien aufzuheben.

Das Eidg. Versicherungsgericht zieht in Erwägung:

1.- a) Die Vorinstanz hat die Bestimmungen (Art. 21, Art. 22bis Abs. 1, Art. 29quinquies Abs. 3 lit. a, Art. 40 AHVG, Art. 56 AHVV, lit. c Abs. 1, lit. d, lit. e Abs. 2 Übergangsbestimmungen der 10. AHV-Revision) und Grundsätze (vgl. Wegleitung des Bundesamtes für Sozialversicherung über die Renten, Rz. 6013 ff.), die für die Bemessung der Altersrente bei Erreichen des Rentenalters des zweiten Ehepartners bei einer vorbezogenen Altersrente mit Zusatzrente Anwendung finden, einlässlich dargelegt und zutreffend auf den streitigen Sachverhalt angewandt. Darauf ist zu verweisen.

b) Soweit sich der Beschwerdeführer sinngemäss auf den Grundsatz von Treu und Glauben beruft (BGE 127 I 36 Erw.
3a, 126 II 387 Erw. 3a; RKUV 2000 Nr. KV 126 S. 223, Nr. KV 133 S. 291 Erw. 2a; zu Art. 4 Abs. 1 aBV ergangene weiterhin geltende Rechtsprechung: BGE 121 V 66 Erw. 2a mit Hinweisen), indem er auf ein in der amtlichen AHV-Broschüre 3.04, S. 7, angeführtes Berechnungsbeispiel verweist, so übersieht er, dass dieses insofern nicht seine Situation erfasst, als er nicht nur eine vorgezogene Altersrente, sondern darüber hinaus auch eine Zusatzrente für seine Ehefrau bezog, ehe die Versicherungsleistungen wegen des Eintritts der Ehegattin ins Rentenalter per 1. Mai 2001 neu zu berechnen waren.

2.- Da die Verwaltungsgerichtsbeschwerde offensichtlich unbegründet ist, wird sie im Verfahren nach Art. 36a OG erledigt.

Demnach erkennt das Eidg. Versicherungsgericht:

I.Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen.

II.Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
III. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz, und dem Bundesamt für Sozialversicherung zugestellt.

Luzern, 7. Februar 2002

Im Namen des
Eidgenössischen Versicherungsgerichts
Der Präsident der II. Kammer:

Der Gerichtsschreiber:

Palavras-chave

old-age pensionrecalculationsupplementary pensiongood faithsocial insuranceretirement agetrust protection

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Questão jurídica principal

Whether the recalculation of the claimant’s old-age pension after his spouse reached retirement age was lawful.

Decisão extraída

The lower court correctly applied the rules governing recalculation of an early old-age pension with a spouse’s supplementary pension when the second spouse reaches retirement age.

Fundamentação extraída

The relevant AHVG/AHVV provisions and transitional rules were properly applied to the facts. The claimant’s reliance on good faith failed because the brochure example did not cover his situation: he had received both an early old-age pension and a spouse’s supplementary pension before the benefits had to be recalculated.

Questão jurídica principal

Whether the claimant could rely on the principle of good faith based on an official AHV brochure example.

Decisão extraída

No protected reliance arose from the brochure example because it did not correspond to the claimant’s concrete pension situation.

Fundamentação extraída

The example addressed a different constellation and therefore could not support the claimant’s position.

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