Non-entry for querulous appeal in health insurance case

9C_875/2008Tribunal Federal / Divisão de Direito Público III28 de nov. de 2008Dismissed

Abrir fonte

Resumo

The Federal Supreme Court did not enter into the appellant’s complaint in a health insurance matter concerning reimbursement of foreign treatment costs. It held that the appeal did not address the cantonal court’s procedural non-entry reasoning and was in any event querulous, abusive, and partly outside the dispute. The request for free legal aid was denied because the appeal had no chance of success. Court costs of CHF 1,000 were imposed on the appellant, with the querulous nature of the filing taken into account in the fee assessment.

Regest

Art. 42 Abs. 2 und Abs. 7 BGG, Art. 64 Abs. 1 BGG, Art. 65 Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; requirements for admissible reasoning and consequences of querulous submissions. A federal complaint must specifically engage with the contested reasoning of the decision below; failure to do so permits non-entry under Art. 108 Abs. 1 lit. c BGG. Submissions that are predominantly abusive, insulting, or manifestly outside the dispute may be treated as querulous and likewise lead to non-entry. Free legal aid is denied where the appeal lacks any prospect of success. Costs are borne by the unsuccessful party, and the amount of the fee may reflect the abusive nature of the litigation (consid. 1-3).

Texto completo

{T 0/2}
9C_875/2008

Urteil vom 28. November 2008
II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter U. Meyer, Präsident,
Gerichtsschreiberin Amstutz.

Parteien
T.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Kranken- und Unfallkasse Einsiedeln, Hauptstrasse 61, Postfach 57, 8840 Einsiedeln,
Beschwerdegegnerin,
Ausgleichskasse Schwyz, Rubiswilstrasse 8, 6438 Ibach,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Krankenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Zug, Sozialversicherungsrechtliche Kammer,
vom 19. August 2008.

Nach Einsicht
in die von T.________ erhobene Beschwerde vom 5. Oktober 2008 (Poststempel) gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Zug vom 19. August 2008 (betreffend Übernahme von im Ausland angefallenen Behandlungskosten durch die obligatorische Krankenversicherung) sowie in die Eingabe samt Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege (im Sinne der Befreiung von den Gerichtskosten und unentgeltlicher Verbeiständung) vom 6. November 2008,

in Erwägung,
dass sich die Beschwerde vom 5. Oktober 2008 in keiner Weise mit dem prozessual begründeten Nichteintreten des kantonalen Gerichts auf die Beschwerde gegen den Einspracheentscheid vom 14. November 2007 auseinandersetzt und insoweit bereits mangels sachbezogener Begründung nicht darauf eingetreten werden kann (vgl. Art. 108 Abs. 2 lit. b in Verbindung mit Art. 42 Abs. 2 BGG; vgl. BGE 123 V 335; 118 Ib 134; ARV 2002 Nr. 7 S. 61 Erw. 2),
dass sich zudem die gesamte Beschwerde weitestgehend in einer Anhäufung von Ungebührlichkeiten, Verunglimpfungen und Verbalinjurien gegenüber verschiedenen Personen erschöpft und darin auch mehrere unzulässige, völlig ausserhalb des Anfechtungs- und Streitgegenstandes liegende Forderungen gestellt werden,
dass die Beschwerde daher als querulatorisch und somit unzulässig im Sinne von Art. 42 Abs. 7 BGG einzustufen und darauf im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. c BGG nicht einzutreten ist,
dass das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege abzuweisen ist, weil die Rechtsbegehren von vornherein keine Aussicht auf Erfolg hatten (Art. 64 Abs. 1 BGG),
dass die Gerichtskosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 66 Abs. 1 BGG), wobei die querulatorische Art der Prozessführung bei der Bemessung der Gerichtsgebühr zu berücksichtigen ist (Art. 65 Abs. 2 BGG),
dass sich das Bundesgericht vorbehält, weitere Eingaben dieser Art in der gleichen Sache ohne Antwort abzulegen, nachdem der Beschwerdeführer bereits mehrmals missbräuchlich oder querulatorisch Prozess geführt hat (vgl. Urteile 5A_5/2008 vom 3. Januar 2008; 5A_575/2007 vom 9. Oktober 2007; 6B_548/2007 vom 30. September 2007; 2C_419/2007 vom 3. September 2007; 5A_442/2007 vom 17. August 2007; 9C_499/2007 vom 6. August 2007 [mit Hinweis auf weitere]),

erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3.
Die Gerichtskosten von Fr. 1000.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

4.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Zug, Sozialversicherungsrechtliche Kammer, und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 28. November 2008
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin:

Meyer Amstutz

Palavras-chave

health insuranceforeign treatment costsnon-entryinadmissibilityquerulous filinglegal aidcourt costs