Non-entry due to insufficient reasoning in pension appeal

9C_86/2011Tribunal Federal / Divisão de Direito Público III9 de fev. de 2011Inadmissible

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Resumo

The Federal Supreme Court did not enter into the appeal against the cantonal refusal of free legal aid in an occupational pension dispute. The appellant failed to satisfy the federal substantiation requirements, as he did not explain why the cantonal court allegedly erred in treating the underlying claim as hopeless for lack of territorial jurisdiction. His references to residence and an exit confirmation did not engage with the challenged reasoning. The court therefore decided the matter in simplified procedure and waived court costs.

Regest

Art. 42 Abs. 1 and 2 BGG; Art. 106 Abs. 2 BGG; Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG: requirements of reasoning for a federal appeal and non-entry in summary procedure; an appeal must, in a concise and reasoned manner, show how the challenged decision violates federal law. Mere factual assertions or references that do not address the decisive considerations of the cantonal decision are insufficient. Where the grievance is not specifically directed against the reasoning concerning hopelessness or jurisdiction, the appeal is manifestly inadmissible and may be disposed of by the single judge under Art. 108 BGG. Court costs may be waived under Art. 66 Abs. 1 sentence 2 BGG.

Texto completo

{T 0/2}
9C_86/2011

Urteil vom 9. Februar 2011
II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter U. Meyer, Präsident,
Gerichtsschreiber Ettlin.

Verfahrensbeteiligte
B.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Versicherungsgericht des Kantons Solothurn, Amthaus 1, 4500 Solothurn,
Beschwerdegegner.

Gegenstand
Berufliche Vorsorge,

Beschwerde gegen die Verfügung des Versicherungsgerichts des Kantons Solothurn
vom 13. Dezember 2010.

Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 21. Januar 2011 (Poststempel) gegen die Verfügung des Versicherungsgerichts des Kantons Solothurn vom 13. Dezember 2010, über die Ablehnung der unentgeltlichen Rechtspflege im Klageverfahren vor kantonalem Gericht,

in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass die Beschwerde diesen inhaltlichen Mindestanforderungen nicht genügt, da den Ausführungen auch nicht im Ansatz entnommen werden kann, aus welchen Gründen die Vorinstanz die Rechtsfrage der Aussichtslosigkeit der Klage vom 2. Oktober 2009 zufolge örtlicher Unzuständigkeit des Gerichts rechtsfehlerhaft bejaht haben soll (Urteil 9C_286/2009 vom 28. Mai 2009 E. 2.3),
dass der Beschwerdeführer letztinstanzlich bloss behauptet, den Wohnsitz von 1979 bis 5. September 2010 - und damit bei Klageeinreichung (Art. 73 Abs. 3 BVG) - in der Schweiz gehabt zu haben (Urteil 9C_569/2008 vom 1. Oktober 2008 E. 1.2),
dass die Berufung auf die Ausreisebestätigung vom 5. September 2010 unbehelflich ist und damit am Ungenügen der Beschwerdebegründung nichts ändert, zumal kein Bezug auf die Erwägungen in der angefochtenen Verfügung genommen wird, wonach gemäss bundesgerichtlichem Urteil 2C_147/2010 vom 22. Juni 2010 (E. 5.2) die Niederlassungsbewilligung per 8. Mai 2009 erlosch,
dass die Rügen, Art. 9 und Art. 29 Abs. 3 BV sei verletzt, den qualifizierten Begründungsanforderungen gemäss Art. 106 Abs. 2 BGG offensichtlich nicht entsprechen (BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246),

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, der Generali Personenversicherungen AG, Adliswil, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 9. Februar 2011
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Meyer Ettlin

Palavras-chave

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