No invalidity pension; appeal dismissed under summary procedure

9C_66/2007Tribunal Federal / Divisão de Direito Público III28 de jun. de 2007Dismissed

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Resumo Omnilex

The Federal Supreme Court dismissed the appeal against the Basel-Stadt IV office’s denial of a disability pension. It held that the claimant was fully capable of light and medium work, that the cantonal court’s factual findings were not manifestly incorrect, and that the medical reports were sufficiently probative. The request for a further multidisciplinary expert opinion or remittal was rejected under anticipatory assessment of evidence. The appeal was decided in the simplified procedure, and court costs of CHF 500 were charged to the claimant. Legal aid had previously been refused by order of 29 May 2007.

Sumário Omnilex

Art. 95, 105 Abs. 2 und 109 BGG; invalidenversicherungsrechtliche Überprüfung der Rentenverweigerung und antizipierte Beweiswürdigung. Das Bundesgericht greift die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung nur ein, wenn sie offensichtlich unrichtig oder rechtsfehlerhaft ist. Genügen die vorhandenen medizinischen Akten den Anforderungen an eine beweiskräftige Expertise, darf von zusätzlichen Abklärungen, insbesondere von einem Obergutachten oder einer Rückweisung, abgesehen werden, wenn diese an der Entscheidgrundlage nichts zu ändern vermöchten. Eine bloss abweichende Sicht des behandelnden Arztes vermag eine solche Beweiswürdigung nicht ohne Weiteres zu erschüttern. Offensichtlich unbegründete Beschwerden werden im vereinfachten Verfahren nach Art. 109 BGG erledigt.

Texto completo

{T 0/2}
9C_66/2007

Urteil vom 28. Juni 2007
II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter U. Meyer, Präsident,
Bundesrichter Lustenberger, Seiler,
Gerichtsschreiber Maillard.

Parteien
S.________, Beschwerdeführerin, vertreten durch Advokat und Notar Dr. Dieter Schlumpf, Postfach, 4010 Basel,

gegen

IV-Stelle Basel-Stadt, Lange Gasse 7, 4052 Basel, Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Invalidenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts Basel-Stadt vom 17. Januar 2007.

In Erwägung,
dass die IV-Stelle Basel-Stadt mit Verfügung vom 10. August 2005 (bestätigt durch Einspracheentscheid vom 24. April 2006) das Rentenbegehren der 1962 geborenen S.________ mangels rentenbegründender Invalidität ablehnte,
dass das Sozialversicherungsgericht Basel-Stadt die hiegegen eingereichte Beschwerde mit Entscheid vom 17. Januar 2007 abwies,
dass S.________ mit Beschwerde die Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheides, die Zusprechung einer halben Invalidenrente, die Einholung eines polydisziplinären Gesamtgutachtens, eventualiter Rückweisung zur ergänzenden Abklärung, beantragen sowie um Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege ersuchen liess,
dass das Bundesgericht das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege mit Beschluss vom 29. Mai 2007 abgewiesen hat,
dass das kantonale Gericht mit in allen Teilen überzeugender Begründung, auf die verwiesen wird (Art. 109 Abs. 3 BGG), dargelegt hat, dass die Beschwerdeführerin für leichte und mittelschwere Tätigkeiten (ohne repetitive Überkopfarbeiten und ohne Tragen von Lasten über 15 kg) voll arbeitsfähig ist und bei einer anhand eines in jeder Hinsicht zutreffenden Einkommensvergleichs ermittelten Erwerbseinbusse von 7 % (von 21 % bei Gewährung eines Leidensabzuges) keinen Anspruch auf eine Rente hat,
dass die in der Beschwerde erhobenen Einwendungen nicht geeignet sind, die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz als offensichtlich unrichtig oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruhend zu bezeichnen (siehe Art. 105 Abs. 2 BGG),
dass insbesondere die beiden entscheidwesentlichen Gutachten klar die von der Rechtsprechung aufgestellten Anforderungen an eine beweistaugliche und beweiskräftige Expertise (vgl. BGE 125 V 351 E. 3a S. 352) erfüllen, während demgegenüber wegen der Verschiedenheit von Behandlungs- und Begutachtungsauftrag im Streitfall mitunter nicht auf die Sicht des behandelnden (Fach-) Arztes abgestellt werden kann (vgl. statt vieler: Urteil K. vom 5. Januar 2007, I 701/05, E. 2 in fine mit zahlreichen Hinweisen),
dass der Hinweis auf den sich verschlechternden Gesundheitszustand unbehelflich ist, da bei der gerichtlichen Beurteilung eines Falles grundsätzlich auf den bis zum Zeitpunkt des Einspracheentscheides eingetretenen Sachverhalt abgestellt wird (siehe dazu BGE 131 V 242 E. 2.1 S. 243 mit Hinweisen),
dass es angesichts der schlüssigen medizinischen Aktenlage keiner zusätzlichen Abklärung bedarf, weshalb von der Einholung eines Obergutachtens und der eventualiter beantragten Rückweisung abzusehen ist (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 124 V 90 E. 4b S. 94),
dass die Beschwerde offensichtlich unbegründet ist, weshalb sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 109 BGG erledigt wird,

erkennt das Bundesgericht:
1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.
2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht Basel-Stadt, der Ausgleichskasse Gastrosuisse und dem Bundesamt für Sozialversicherungen zugestellt.
Luzern, 28. Juni 2007
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Palavras-chave

disability insuranceearnings comparisonmedical expertiseanticipated evaluation of evidencelegal aidsummary procedure

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Questão jurídica principal

Whether the claimant was entitled to an invalidity pension based on the assessed degree of disability.

Decisão extraída

The claimant remained fully able to work in light and medium duties with restrictions, and the calculated loss of earning capacity did not justify a pension.

Fundamentação extraída

The cantonal findings were not shown to be manifestly incorrect or unlawful; the expert reports met the requirements for evidentiary value, and the record supported a 7% loss of earning capacity, respectively 21% even with a deduction, which was insufficient for a pension.

Questão jurídica principal

Whether a further multidisciplinary expert report or remittal for additional fact-finding was required.

Decisão extraída

No additional clarification was necessary because the medical evidence was coherent and sufficient; anticipatory assessment of evidence justified отказ from further expertise and remittal.

Fundamentação extraída

The Court held that the existing medical file was decisive and that the objections did not undermine the lower court’s factual findings.

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