Non-entry for insufficiently reasoned social insurance appeal

9C_489/2008Tribunal Federal / Divisão de Direito Público III8 de jul. de 2008Dismissed

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Resumo Omnilex

The appellant challenged a Basel-Stadt social insurance decision concerning health-insurance cost participation, arguing only that as a recipient of an invalidity pension and supplementary benefits he could not pay the CHF 10 daily hospital contribution. The Federal Supreme Court held that the appeal failed to satisfy the statutory minimum reasoning requirements because it did not explain in what way the lower-court decision violated federal law or why the factual findings were wrong. In simplified procedure, the president therefore did not enter into the appeal. Court costs were waived, which rendered the request for legal aid moot.

Sumário Omnilex

Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG; Art. 97 Abs. 1 BGG; Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG: Anforderungen an die Beschwerdebegründung und Nichteintreten im vereinfachten Verfahren. Die Rechtsmittelschrift hat in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt; appellatorische Vorbringen genügen nicht. Soweit Sachverhaltsrügen erhoben werden, ist aufzuzeigen, dass die vorinstanzlichen Feststellungen offensichtlich unrichtig oder rechtsfehlerhaft seien. Fehlt es an einer hinreichenden Begründung, ist auf die Beschwerde ohne Weiterungen nicht einzutreten. Wird auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet, wird ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gegenstandslos (vgl. Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG).

Texto completo

{T 0/2}
9C_489/2008

Urteil vom 8. Juli 2008
II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter U. Meyer, Präsident,
Gerichtsschreiber Schmutz.

Parteien
P.________,
Beschwerdeführer,

gegen

EGK-Gesundheitskasse, Brislachstrasse 2, 4242 Laufen,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Krankenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts Basel-Stadt vom 16. Mai 2008.

Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 12. Juni 2008 (Poststempel) gegen den nach Durchführung einer Parteiverhandlung vom 28. April 2008 ergangenen Entscheid des Sozialversicherungsgerichts Basel-Stadt betreffend Kostenbeteiligung vom 16. Mai 2008,
in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass die Beschwerde diesen inhaltlichen Mindestanforderungen eindeutig nicht genügt, da sich die Vorbringen des Beschwerdeführers darin erschöpfen, es sei ihm als Bezüger einer Invalidenrente und von Ergänzungsleistungen nicht möglich, den täglichen Beitrag von Fr. 10.- an die Kosten seiner Spitalaufenthalte zu bezahlen, den Ausführungen somit auch nicht ansatzweise entnommen werden kann, inwiefern die Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG - soweit überhaupt beanstandet - unzutreffend und die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft sein sollen,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ohne Weiterungen auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird, womit das sinngemäss gestellte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gegenstandslos ist,
erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht Basel-Stadt und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 8. Juli 2008

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Meyer Schmutz

Palavras-chave

social insurancehealth insurancecost sharinginsufficient reasoningnon-entrylegal aidcourt costs

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Questão jurídica principal

Whether the appeal met the minimum reasoning requirements under Art. 42 BGG.

Decisão extraída

No. The filing did not explain, even in summary form, how the challenged decision violated federal law.

Fundamentação extraída

The appellant only invoked financial inability to pay the daily hospital contribution and did not address the factual findings or legal reasoning of the lower court in a legally relevant way.

Questão jurídica principal

Whether the court could enter into the appeal in simplified procedure under Art. 108(1)(b) BGG.

Decisão extraída

No. Because the appeal was manifestly insufficiently reasoned, the president could decide non-entry without further proceedings.

Fundamentação extraída

The lack of any adequate legal reasoning justified immediate non-entry under the simplified procedure.

Questão jurídica principal

Whether court costs should be charged and whether the request for legal aid became moot.

Decisão extraída

No court costs were imposed; the legal-aid request became moot.

Fundamentação extraída

Under Art. 66(1) second sentence BGG, the court waived costs; as a result, the implicit request for legal aid no longer had practical significance.

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