Social insurance appeal dismissed for inadequate reasoning

9C_309/2008Tribunal Federal / Divisão de Direito Público III14 de jul. de 2008Inadmissible

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The claimant in an invalidity-insurance case filed a purported public-law appeal against the Basel-Stadt Social Insurance Court, but his submission did not contain proper requests or any sufficient reasoning. He also asked for a two-month extension to find a lawyer and improve the appeal. The Federal Supreme Court held that the filing failed to satisfy the minimum requirements of Art. 42 BGG and that the appeal period could not be extended for this purpose. It therefore refused to enter into the appeal in simplified proceedings and waived court costs.

Sumário Omnilex

Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG, Art. 47 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; Anforderungen an die Begründung der Beschwerde und Unzulässigkeit einer Fristerstreckung zur Verbesserung der Eingabe. Die Rechtsschrift hat in gedrängter Form rechtsgenügliche Anträge und eine hinreichende Begründung zu enthalten; fehlt es daran offensichtlich, ist im vereinfachten Verfahren auf die Beschwerde nicht einzutreten. Eine Erstreckung der gesetzlichen Rechtsmittelfrist zur nachträglichen Verbesserung der Eingabe oder zur Mandatierung eines Rechtsvertreters ist ausgeschlossen. Bei Nichteintreten kann von der Erhebung von Gerichtskosten abgesehen werden (Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG).

Texto completo

{T 0/2}
9C_309/2008

Urteil vom 14. Juli 2008
II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter U. Meyer, Präsident,
Gerichtsschreiber Fessler.

Parteien
C.________, Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle Basel-Stadt, Lange Gasse 7, 4052 Basel,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Invalidenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts Basel-Stadt vom 20. Februar 2008.

Nach Einsicht
in die als Einsprache gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts Basel-Stadt vom 20. Februar 2008 bezeichnete Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten des C.________ vom 12. April 2008,
in Erwägung,

dass gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG die Beschwerde unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat und in dieser in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass die Eingabe vom 12. April 2008 diesen inhaltlichen Mindestanforderungen offensichtlich nicht genügt, da sie keinen rechtsgenüglichen Antrag enthält und den Ausführungen nicht entnommen werden kann, inwiefern der Entscheid des kantonalen Sozialversicherungsgerichts rechtsfehlerhaft sein soll (Art. 95 ff. BGG),
dass das am 12. April 2008 gestellte Gesuch, die Frist sei um zwei Monate zu verlängern, «um einen Anwalt zu finden», unzulässig ist, soweit damit eine Erstreckung der 30-tägigen Beschwerdefrist nach Art. 100 Abs. 1 BGG zur Verbesserung der Eingabe vom 12. April 2008 beantragt wird (Art. 47 Abs. 1 BGG),
dass der Beschwerdeführer auf das Schreiben des Gerichts vom 14. April 2008, wonach eine Verbesserung der Beschwerde nur innert der 30-tägigen Rechtsmittelfrist möglich ist, nicht geantwortet hat,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ist,

erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht Basel-Stadt und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 14. Juli 2008
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Meyer Fessler

Palavras-chave

social insuranceinadmissibilityappeal requirementsreasoningtime limitcost waiver

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Questão jurídica principal

Whether the appeal met the formal requirements of Art. 42 BGG and could be examined on the merits

Decisão extraída

No. The filing did not contain a legally sufficient request or explain how the cantonal decision violated law.

Fundamentação extraída

Under Art. 42 BGG, an appeal must state requests and reasons concisely. The appellant's submission plainly failed to meet these minimum requirements, so the court could not review the alleged legal errors.

Questão jurídica principal

Whether the time limit could be extended to improve the appeal by finding a lawyer

Decisão extraída

No. An extension of the 30-day appeal period for that purpose is not permissible.

Fundamentação extraída

The request sought to extend the statutory appeal period, which cannot be prolonged for such a correction; the appellant also did not react to the court's notice explaining that improvement was only possible within the legal time limit.

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