Invalidity pension denied after finding renewed full work capacity

9C_174/2007Tribunal Federal / Divisão de Direito Público III22 de jun. de 2007Dismissed

Abrir fonte

Extraído pela Omnilex

Resumo Omnilex

The Federal Supreme Court dismissed the insured person's complaint against the Bern cantonal court judgment in an invalidity-insurance dispute. The cantonal court had awarded a full pension only from 1 August 2003 to 31 March 2004, based on expert medical evidence showing renewed full work capacity from December 2003. The appellant argued that the medical experts lacked complete records and that the factual findings were wrong. The court held that the evidentiary assessment was not manifestly incorrect and that no other federal-law violation was shown. The complaint was therefore manifestly unfounded and decided under the simplified procedure. Court costs of CHF 500 were imposed on the appellant.

Sumário Omnilex

Art. 95 lit. a, Art. 97 Abs. 1 and Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG; scope of review of factual findings and probative value of expert reports in invalidity insurance: On appeal in public law matters, the Federal Supreme Court reviews factual findings only if they are manifestly incorrect or based on a legal error, and only where the defect may be outcome-determinative. Medical expert opinions retain probative force if they are comprehensible, based on the relevant records, and coherently reasoned; it is not required that experts be provided with every conceivable file from all insurers or the entire medical history. A mere disagreement with the cantonal assessment does not establish a federal-law violation.

Texto completo

{T 0/2}
9C_174/2007

Urteil vom 22. Juni 2007
II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter U. Meyer, Präsident,
Bundesrichter Lustenberger, Seiler,
Gerichtsschreiber R. Widmer.

Parteien
F.________, Beschwerdeführerin, vertreten durch Rechtsanwalt Jean Baptiste Huber, Bundesplatz 6, 6300 Zug,

gegen

IV-Stelle Bern, Chutzenstrasse 10, 3007 Bern, Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Invalidenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 28. Februar 2007.

In Erwägung,
dass die IV-Stelle Bern mit Verfügung vom 23. Juni 2005 das Gesuch der 1948 geborenen F.________ um Zusprechung einer Invalidenrente ablehnte, woran sie auf Einsprache hin mit Entscheid vom 30. November 2005 festhielt,
dass das Verwaltungsgericht des Kantons Bern in teilweiser Gutheissung der hiegegen eingereichten Beschwerde mit Entscheid vom 28. Februar 2007 den Einspracheentscheid teilweise aufhob und der Versicherten rückwirkend ab 1. August 2003 bis 31. März 2004 eine ganze Invalidenrente zusprach, wobei es die IV-Stelle anwies, die entsprechenden Rentenbetreffnisse unter Berücksichtigung des Anspruchs auf Verzugszins ab August 2005 auszuzahlen, während es die Beschwerde im Übrigen abwies,
dass F.________ hiegegen Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten führen lässt mit dem Antrag, in teilweiser Aufhebung des angefochtenen Entscheides sei ihr über den 31. März 2004 hinaus eine angemessene Invalidenrente zuzusprechen, eventuell sei die Sache zu weiteren Abklärungen an die IV-Stelle zurückzuweisen,
dass mit der Beschwerde u. a. die Verletzung von Bundesrecht gerügt werden kann (Art. 95 lit. a BGG),
dass die Feststellung des Sachverhalts nur gerügt werden kann, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 beruht und wenn die Behebung des Mangels für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG),
dass die Vorinstanz die Rechtslage unter Hinweis auf Gesetz und Rechtsprechung zutreffend dargestellt hat,
dass die Beschwerdeführerin geltend macht, die Vorinstanz habe den rechtserheblichen Sachverhalt, wozu auch der Grad der Arbeitsunfähigkeit zählt, offensichtlich unrichtig festgestellt und rügt, den Gutachtern Dr. med. H.________, Frau Dr. med. L.________ und dem Neuropsychologen Dr. phil. D.________ hätten nicht die vollständigen Unterlagen, namentlich auch nicht alle früheren Arztberichte, zur Verfügung gestanden, weshalb deren Schlussfolgerungen nicht hinreichend belegt seien und darauf nicht abgestellt werden könne,
dass die Feststellung des kantonalen Gerichts, die Beschwerdeführerin sei ab Dezember 2003 wieder voll arbeitsfähig gewesen, auf eingehenden und aussagekräftigen Stellungnahmen aus neurologischer, neuropsychologischer, psychiatrischer und neurochirurgischer Sicht beruht und den Gutachtern, namentlich auch dem Psychiater Dr. med. H.________ für die massgebende Expertise vom 22. Dezember 2003, die für ihre Einschätzung erheblichen Unterlagen zur Verfügung standen, wogegen weder unter dem Gesichtswinkel der bundesrechtlichen Anforderungen an die Beweiskraft einer fachärztlichen Expertise noch demjenigen einer korrekten Sachverhaltsfeststellung verlangt werden kann, dass den begutachtenden Ärzten stets alle Akten sämtlicher involvierten Versicherer und die gesamten medizinischen Vorakten vorliegen müssen,
dass von einem im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG offensichtlich unrichtig oder in Verletzung von Art. 95 BGG festgestellten Sachverhalt nicht die Rede sein kann und eine anderweitige (Bundes-)Rechtsverletzung weder behauptet wird noch ersichtlich ist,
dass die Beschwerde offensichtlich unbegründet ist, weshalb sie im Verfahren nach Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG erledigt wird,

erkennt das Bundesgericht:
1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.
2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden der Beschwerdeführerin auferlegt und mit dem geleisteten Kostenvorschuss verrechnet.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, der Eidgenössischen Ausgleichskasse und dem Bundesamt für Sozialversicherungen zugestellt.
Luzern, 22. Juni 2007
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Palavras-chave

invalidity insuranceexpert evidencework capacityfact-finding reviewmedical reportspension entitlementcourt costs

Extraído pela Omnilex

Questão jurídica principal

Whether the factual findings on work capacity after December 2003 were manifestly incorrect.

Decisão extraída

No. The cantonal court's finding of renewed full work capacity from December 2003 was based on comprehensive expert assessments and was not shown to be manifestly wrong.

Fundamentação extraída

The medical reports from neurological, neuropsychological, psychiatric, and neurosurgical perspectives were sufficiently substantiated, and the experts had the relevant records. Federal law does not require that all conceivable files from all insurers and all prior medical records be before the experts.

Questão jurídica principal

Whether the insured was entitled to an invalidity pension beyond 2004-03-31 or a remittal for further investigations.

Decisão extraída

No. The appeal failed because no federal-law violation or obviously incorrect fact-finding was established.

Fundamentação extraída

The appellant's criticism of the evidentiary basis did not undermine the cantonal court's assessment, so there was no basis to extend the pension or order further clarification.

Continue sua pesquisa no ChatGPT ou Claude

Conecte o Omnilex para pesquisar o corpus jurídico pelo seu assistente de IA.