Invalidity pension denied; no further medical assessment required

9C_166/2007Tribunal Federal / Divisão de Direito Público III26 de jun. de 2007Dismissed

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The Federal Supreme Court dismissed the insured person's appeal against the Aargau cantonal social insurance court. It held that, although he could no longer work as a construction worker because of somatic complaints, he remained fully capable of adapted light work and could therefore earn a pension-excluding income. The Court found no manifestly incorrect factual findings and refused the requested additional multidisciplinary medical examination. The appellant was ordered to pay CHF 500 in court costs. A prior request for free legal aid had already been refused by interlocutory decision.

Sumário Omnilex

Art. 28 Abs. 1 IVG; Art. 16 ATSG; Art. 105 Abs. 1-2 BGG; Art. 97 Abs. 1 BGG; Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG: invalidity assessment and scope of review. In social insurance matters, the Federal Court is bound by the cantonal court's findings of fact unless they are manifestly inaccurate or based on a legal error. The distinction between factual findings on health damage, work capacity and residual functional capacity, and the legally reviewable application of the income-comparison method, remains decisive. Where the record establishes full capacity for adapted work, no pension entitlement arises; mere disagreement with the evidentiary assessment or requests for additional medical evidence do not justify federal intervention.

Texto completo

{T 0/2}
9C_166/2007

Urteil vom 26. Juni 2007
II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter U. Meyer, Präsident,
Bundesrichter Lustenberger, Seiler,
Gerichtsschreiber Attinger.

Parteien
G.________, Beschwerdeführer, vertreten durch Beratungsstelle für Ausländer, Schützengasse 7, 8001 Zürich,

gegen

IV-Stelle des Kantons Aargau, Kyburgerstrasse 15, 5001 Aarau.

Gegenstand
Invalidenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 13. Februar 2007.

Sachverhalt:
Mit Verfügung vom 16. November 2005 und Einspracheentscheid vom 12. April 2006 verneinte die IV-Stelle des Kantons Aargau einen Anspruch des 1949 geborenen G.________ auf eine Invalidenrente mangels eines leistungsbegründenden Invaliditätsgrades.
Das Versicherungsgericht des Kantons Aargau wies die gegen den Einspracheentscheid erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 13. Februar 2007 ab.
G.________ führt Beschwerde ans Bundesgericht mit dem Antrag auf Zusprechung einer "mindestens 60%igen IV-Rente"; eventuell sei "eine polydisziplinäre medizinische Untersuchung anzuordnen".

Mit Zwischenbeschluss vom 14. Mai 2007 wies das Gericht das Gesuch von G.________ um unentgeltliche Rechtspflege ab.

Das Bundesgericht zieht in Erwägung:
1.
1.1 Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten (Art. 82 ff. BGG) kann wegen Rechtsverletzung gemäss Art. 95 f. BGG erhoben werden. Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG), und kann deren Sachverhaltsfeststellung von Amtes wegen nur berichtigen oder ergänzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG).
1.2 Mit Blick auf diese Kognitionsregelung ist aufgrund der Vorbringen in der Beschwerde ans Bundesgericht zu prüfen, ob der angefochtene Gerichtsentscheid in der Anwendung der massgeblichen materiell- und beweisrechtlichen Grundlagen (u.a.) Bundesrecht, Völkerrecht oder kantonale verfassungsmässige Rechte verletzt (Art. 95 lit. a-c BGG), einschliesslich einer allfälligen rechtsfehlerhaften Tatsachenfeststellung (Art. 97 Abs. 1, Art. 105 Abs. 2 BGG). Hingegen hat unter der Herrschaft des BGG eine freie Überprüfung des vorinstanzlichen Entscheides in tatsächlicher Hinsicht zu unterbleiben (ausser wenn sich die Beschwerde gegen einen Entscheid über die Zusprechung oder Verweigerung von Geldleistungen der Militär- oder Unfallversicherung richtet; Art. 97 Abs. 2 BGG). Ebenso entfällt eine Prüfung der Ermessensbetätigung nach den Grundsätzen zur Angemessenheitskontrolle (BGE 126 V 75 E. 6 S. 81 hinsichtlich der seinerzeitigen Regelung nach dem auf Ende 2006 aufgehobenen OG).
1.3 Im Rahmen der Invaliditätsbemessung - namentlich bei der Ermittlung von Gesundheitsschaden, Arbeitsfähigkeit und Zumutbarkeitsprofil sowie bei der Festsetzung von Validen- und Invalideneinkommen - sind zwecks Abgrenzung der (für das Bundesgericht grundsätzlich verbindlichen) Tatsachenfeststellungen von den (letztinstanzlich frei überprüfbaren) Rechtsanwendungsakten der Vorinstanz weiterhin die kognitionsrechtlichen Grundsätze heranzuziehen, wie sie in BGE 132 V 393 E. 3 S. 397 ff. für die ab 1. Juli bis 31. Dezember 2006 gültig gewesene Fassung von Art. 132 des nunmehr aufgehobenen OG entwickelt wurden.
2.
Die Vorinstanz hat die gesetzlichen Bestimmungen und die Rechtsprechung über den Umfang des Rentenanspruchs (Art. 28 Abs. 1 IVG sowohl in der bis 31. Dezember 2003 gültig gewesenen wie auch in der seit 1. Januar 2004 geltenden Fassung) und die Bemessung des Invaliditätsgrades bei erwerbstätigen Versicherten nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs (bis 31. Dezember 2003: Art. 1 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 16 ATSG; ab 1. Januar 2004: Art. 28 Abs. 2 IVG in Verbindung mit Art. 16 ATSG; BGE 130 V 343 E. 3.4 S. 348, 128 V 29 E. 1 S. 30, 104 V 135 E. 2a und b S. 136) richtig wiedergegeben. Darauf wird verwiesen.
3.
Des Weitern hat das kantonale Gericht - wobei es die hievor (Erw. 1) angeführte grundsätzliche Verbindlichkeit der vorinstanzlichen Tatsachenfeststellungen für das Bundesgericht zu beachten gilt - gestützt auf die gesamte Aktenlage zutreffend erkannt, dass der Beschwerdeführer wegen seiner diversen somatischen Beschwerden nicht mehr in der Lage ist, den bisherigen Beruf als Bauarbeiter auszuüben, hingegen einer leidensangepassten Tätigkeit (in körperlicher Hinsicht leicht, wechselbelastend, links ausschliesslich auf Tischhöhe zu verrichten, ohne regelmässiges Tragen von Lasten über 12 kg) weiterhin uneingeschränkt nachzugehen und damit ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen vermöchte. Jedenfalls kann von einer offensichtlich unrichtigen oder unvollständigen Feststellung des rechterheblichen Sachverhalts durch die Vorinstanz keine Rede sein (auch nicht im Hinblick auf die letztinstanzlich eingereichte Verfügung der SUVA vom 2. Februar 2007, wonach der Unfallversicherer eine 18%ige Invalidenrente ausrichtet). Für die beantragten ergänzenden medizinischen Abklärungen bleibt demnach kein Raum. In der Beschwerde werden ausschliesslich blosse Tat- und Ermessensfragen aufgeworfen, welche - wie dargelegt - der freien Überprüfung durch das Bundesgericht entzogen sind.
4.
Die im Sinne von Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG offensichtlich unbegründete Beschwerde ist im vereinfachten Verfahren abzuweisen.
5.
Die Gerichtskosten werden dem Beschwerdeführer als unterliegender Partei auferlegt (Art. 66 Abs. 1 BGG). Wie eingangs erwähnt, wurde sein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege mit Zwischenbeschluss vom 14. Mai 2007 abgewiesen.

Demnach erkennt das Bundesgericht:
1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.
2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau, der Ausgleichskasse des Kantons Aargau und dem Bundesamt für Sozialversicherungen zugestellt.
Luzern, 26. Juni 2007
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
i.V.

Palavras-chave

invalidity pensionincome comparisonresidual work capacitymedical evidencestandard of reviewcourt costs

Extraído pela Omnilex

Questão jurídica principal

Whether the claimant is entitled to an invalidity pension.

Decisão extraída

The claimant was not entitled to a pension because his disability did not lead to a pension-giving degree of invalidity.

Fundamentação extraída

The cantonal findings showed he could no longer work as a construction worker, but remained fully capable of suitable light, adapted work and could earn an income that excluded a pension.

Questão jurídica principal

Whether the Federal Court should order additional polydisciplinary medical examinations.

Decisão extraída

No additional medical evidence was required.

Fundamentação extraída

The factual findings were neither manifestly incorrect nor incomplete; the appeal raised only factual and discretionary questions, which were not freely reviewable.

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