Non-entry on appeal against cantonal remand decision

8C_834/2012Tribunal Federal / Divisão de Direito Público IV31 de out. de 2012Dismissed

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Resumo Omnilex

The Federal Supreme Court held that the cantonal decision remanding the case to SUVA was an independently appealable interim decision only under the strict conditions of Art. 93 BGG. The appellant did not demonstrate irreparable harm or the possibility of an immediate final decision saving significant time and costs. His requests for a disability pension, integrity compensation, and additional treatment were outside the scope of the appeal, and he was not sufficiently aggrieved on points where he had already succeeded below. The Court therefore declined to enter into the appeal in simplified proceedings and waived court costs.

Sumário Omnilex

Art. 93 BGG; admissibility of an appeal against a cantonal remand decision. A remand decision that orders further fact-finding is, as a rule, an independently appealable interim decision. Admissibility requires either irreparable prejudice within the meaning of Art. 93(1)(a) BGG or, alternatively, that an immediate admission of the appeal would bring about a final decision and thereby avoid considerable time and expense in extensive evidence proceedings under Art. 93(1)(b) BGG. The appellant must substantiate these requirements; a mere assertion is insufficient (Art. 42(1) and (2) BGG). Issues concerning the merits may be raised against the final decision pursuant to Art. 93(3) BGG. A party lacks standing to challenge points on which it already prevailed below (Art. 89(1)(b) BGG).

Texto completo

{T 0/2}
8C_834/2012

Urteil vom 31. Oktober 2012
I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Ursprung, Präsident,
Gerichtsschreiber Batz.

Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA), Fluhmattstrasse 1, 6004 Luzern,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Unfallversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern
vom 12. September 2012.

Nach Einsicht
in den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern vom 12. September 2012, mit welchem die Verwaltungsgerichtsbeschwerde des A.________ in dem Sinne gutgeheissen wurde, dass der angefochtene Einspracheentscheid vom 1. Mai 2012 aufgehoben und die Sache an die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) zurückgewiesen wurde, damit diese, nach weiteren Abklärungen im Sinne der Erwägungen, über die Leistungspflicht neu verfüge,
in die Beschwerde des A.________ vom 11. Oktober 2012, mit welcher beantragt wird, der angefochtene Entscheid sei "teilweise aufzuheben"; die SUVA habe eine "angemessene Invalidenrente" und eine "Integritätsentschädigung von mindestens 40 %" zuzusprechen sowie weitere physiotherapeutische und psychiatrische Behandlungen zu gewähren,

in Erwägung,
dass es sich beim angefochtenen kantonalen Rückweisungsentscheid um einen - selbstständig eröffneten - Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG handelt (BGE 133 V 477 E. 4.2 und 4.3 S. 481 f.; 133 V 645 E. 2.1 S. 647; vgl. auch BGE 135 II 30 E. 1.3.2 S. 34; zum hier nicht gegebenen Ausnahmefall, dass ein Rückweisungsentscheid als Endentscheid zu qualifizieren ist, siehe SVR 2008 IV Nr. 39 S. 131, 9C_684/2007, E. 1.1),
dass die Zulässigkeit der Beschwerde somit - alternativ - voraus- setzt, dass der Entscheid einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG), oder dass die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit und Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde (Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG),
dass der Beschwerdeführer in keiner Weise darlegt und auch nicht ersichtlich ist, dass eine dieser Eintretensvoraussetzungen erfüllt ist (zum Erfordernis der rechtsgenüglichen Begründung vgl. Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG),
dass im Übrigen dem Versicherten nach Massgabe des Art. 93 Abs. 3 BGG die Beschwerde gegen den Endentscheid offenstehen wird, wobei er auch die geltend gemachten Verfahrensrügen (so u.a. bezüglich des vorinstanzlich gestellten Antrags auf Durchführung einer öffentlichen Verhandlung) dannzumal wird vorbringen können,
dass zudem die Anträge des Beschwerdeführers auf Zusprechung einer Invalidenrente und einer Integritätsentschädigung sowie Gewährung verschiedener Behandlungen nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens bilden, weshalb darauf zum Vornherein nicht eingetreten werden kann,
dass es schliesslich dem Beschwerdeführer, soweit er im vorinstanzlichen Verfahren obsiegt hat (vgl. z.B. die Vorbringen bezüglich des "falschen" Fallabschlusses), am Erfordernis des besonderen Berührtseins resp. der Beschwer (Art. 89 Abs. 1 lit. b BGG) fehlt, weshalb sich das Rechtsmittel auch insoweit als unzulässig erweist,
dass demzufolge im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG auf die - insgesamt offensichtlich unzulässige - Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Luzern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 31. Oktober 2012
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Ursprung

Der Gerichtsschreiber: Batz

Palavras-chave

admissibilityinterim decisionremandstandingnon-entrysocial insurance

Extraído pela Omnilex

Questão jurídica principal

Whether the appeal against the cantonal remand decision was admissible under Art. 93 BGG

Decisão extraída

The remand decision was an independent interim decision, and the appellant failed to show any irreparable harm or that an immediate final decision would save substantial time and costs.

Fundamentação extraída

The appellant did not substantiate the admissibility requirements of Art. 93(1) BGG, and such objections can still be raised against the final decision.

Questão jurídica principal

Whether the appellant could seek substantive benefits (disability pension, integrity compensation, further treatment) in this appeal

Decisão extraída

Those requests were not the subject of the present proceedings and could not be examined.

Fundamentação extraída

The appeal challenged only the admissibility of the remand decision, not the underlying merits of the benefit claims.

Questão jurídica principal

Whether the appellant was sufficiently aggrieved by the cantonal decision despite having prevailed in part below

Decisão extraída

He lacked the required legal interest and special detriment for the points on which he had succeeded below.

Fundamentação extraída

Where the appellant prevailed before the cantonal court, he was not personally aggrieved within the meaning of Art. 89(1)(b) BGG.

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