Non-entry for insufficiently reasoned disability insurance appeal

8C_750/2011Tribunal Federal / Divisão de Direito Público IV22 de nov. de 2011Inadmissible

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Resumo Omnilex

The Federal Supreme Court held that the appellant's complaint in an invalidity insurance dispute did not satisfy the federal reasoning requirements. He attacked only selected medical reports without specifically addressing the decisive grounds of the cantonal judgment or showing a violation of federal law or manifestly incorrect fact-finding. The Court therefore applied the simplified procedure and issued a non-entry decision. No court costs were imposed, rendering the request for free legal aid moot.

Sumário Omnilex

Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; Zulässigkeit und Begründungsanforderungen der Beschwerde: Das Rechtsmittel hat in gedrängter Form konkret auf die für den Ausgang des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen einzugehen. Rein appellatorische Kritik genügt nicht. Wird weder eine Bundesrechtsverletzung noch eine offensichtlich unrichtige oder unvollständige Sachverhaltsfeststellung substanziiert aufgezeigt, ist auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nicht einzutreten (vgl. auch Art. 95 f. und Art. 97 Abs. 1 BGG). Der Verzicht auf Gerichtskosten nach Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG lässt ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gegenstandslos werden.

Texto completo

8C_750/2011 {T 0/2}

Urteil vom 22. November 2011
I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Ursprung, Präsident,
Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte
T.________,
vertreten durch Beratungsstelle für Ausländer M. Milovanovic,
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle des Kantons Zürich,
Röntgenstrasse 17, 8005 Zürich,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich
vom 16. August 2011.

Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 5. Oktober 2011 gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 16. August 2011,
in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass dabei konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz einzugehen ist, eine rein appellatorische Kritik nicht genügt (vgl. BGE 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68; 134 II 244 E. 2.3 S. 246 f.),
dass die Vorinstanz in Auseinandersetzung mit den Parteivorbringen und den Arztberichten zur Auffassung gelangte, dem Versicherten sei eine dem Leiden adaptierte Tätigkeit zu 100% zuzumuten, was zu einem rentenausschliessenden Invaliditätsgrad führe,
dass der Beschwerdeführer zwar die Würdigung einzelner Arztberichte bemängelt, ohne sich indessen damit konkret auseinanderzusetzen und aufzuzeigen, inwiefern das kantonale Gericht eine Rechtsverletzung gemäss Art. 95 f. BGG oder eine entscheidwesentliche, offensichtlich unrichtige oder unvollständige Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG begangen haben sollte (vgl. statt vieler: Urteile 8C_785/2011 vom 5. November 2011; 8C/733/2011 vom 21. Oktober 2011; 8C_732/2011 vom 21. Oktober 2011; 9C_705/2011 vom 7. Oktober 2011),
dass dieser Mangel offensichtlich ist, weshalb das vereinfachte Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG zum Zuge kommt,
dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird, womit das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung gegenstandslos ist,

erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 22. November 2011

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Ursprung

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel

Palavras-chave

reasoning requirementsnon-entrysocial insurancedisability insurancesimplified procedurecourt costsfree legal aid

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Questão jurídica principal

Whether the appeal met the Federal Supreme Court's reasoning requirements under Art. 42 BGG

Decisão extraída

The appeal did not sufficiently engage with the decisive reasoning of the cantonal court and thus failed to meet the statutory pleading requirements.

Fundamentação extraída

The appellant only criticized individual medical reports in an appellatory manner, without showing any violation of federal law or manifestly incorrect fact-finding under Art. 95 ff. and Art. 97(1) BGG.

Questão jurídica principal

Whether the simplified non-entry procedure under Art. 108(1)(b) BGG applied

Decisão extraída

Yes, because the deficiency in the appeal was obvious.

Fundamentação extraída

Given the manifest lack of proper reasoning, the case could be decided in the simplified procedure.

Questão jurídica principal

Whether court costs should be levied and the request for free legal process should be dealt with

Decisão extraída

No court costs were levied, so the request for free legal process became moot.

Fundamentação extraída

Under Art. 66(1) second sentence BGG, the court waived costs.

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