Unfallversicherer denied benefits due to lack of causation

8C_735/2007Tribunal Federal / Divisão de Direito Público IV27 de mar. de 2008Dismissed

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Resumo

The Federal Supreme Court dismissed the insured person's appeal against the Aargau Insurance Court judgment and SUVA's refusal to pay further accident insurance benefits after a 2002 traffic accident. It held that the required natural causal link between the accident and the complained-of relapse symptoms had not been established with the necessary degree of probability. The additional medical reports filed on appeal did not change that assessment; their admissibility as new evidence was left open. The request for free legal aid had already been denied for lack of prospects, and court costs of CHF 500 were charged to the appellant.

Regest

Art. 99 Abs. 1, Art. 109 BGG; accident insurance benefits after a claimed relapse: new medical reports on federal appeal and proof of causal nexus. The Federal Supreme Court confirms that, where the cantonal record convincingly excludes a natural causal relationship between the accident and the asserted complaints, later submitted medical opinions do not alter the result unless they establish the requisite probability. The admissibility of such documents as nova may remain open if, in any event, they are incapable of changing the outcome (consid. 2). An appeal that is manifestly unfounded is decided under Art. 109 BGG; free legal aid is refused for lack of prospects, and costs are imposed on the losing party under Art. 66 Abs. 1 BGG.

Texto completo

{T 0/2}
8C_735/2007

Urteil vom 27. März 2008
I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Ursprung, Präsident,
Bundesrichterin Widmer, Bundesrichter Lustenberger,
Gerichtsschreiber Batz.

Parteien
J.________, 1964, Beschwerdeführer, vertreten durch Beratungsstelle für Ausländer, Schützengasse 7, 8001 Zürich,

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA), Fluhmattstrasse 1, 6004 Luzern, Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Unfallversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 26. September 2007.
In Erwägung,

dass J.________, geboren 1964, am 12. November 2002 einen Verkehrsunfall erlitt, für den die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) die gesetzlichen Leistungen bis zum 22. August 2003 erbrachte,

dass der Versicherte im März 2005 einen Rückfall meldete, für welchen die SUVA nach Vornahme verschiedener Abklärungen ihre Leistungspflicht mit Verfügung vom 5. April 2005 verneinte, da kein sicherer oder wahrscheinlicher Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall vom 12. November 2002 und den geltend gemachten Beschwerden bestehe,

dass die SUVA diese Verfügung mit Einspracheentscheid vom 30. August 2005 bestätigte,

dass eine dagegen erhobene Beschwerde vom Versicherungsgericht des Kantons Aargau abgewiesen wurde (Entscheid vom 26. September 2007),

dass J.________ mit Eingabe vom 19. November 2007 an das Bundesgericht Beschwerde führt mit dem Antrag, in Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheides seien ihm die Versicherungsleistungen zu erbringen und es sei über die "Unfallrente und Integritätsentschädigung" zu entscheiden; sodann sei ihm die unentgeltliche Rechtspflege im Sinne der unentgeltlichen Prozessführung zu bewilligen,

dass der Beschwerde u.a. Berichte des Dr. med. C.________ vom 14. April 2007 und des Dr. med. H._______ vom 24. November 2007 beigefügt worden sind,

dass mit Verfügung vom 31. Januar 2008 das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege zufolge Aussichtslosigkeit der Beschwerde abgewiesen wurde, wobei J.________ in der Folge den vom Gericht einverlangten Kostenvorschuss am 16. Februar 2008 geleistet hat,

dass SUVA und Vorinstanz die zur Beurteilung der Leistungspflicht des Unfallversicherers erforderlichen Rechtsgrundlagen zutreffend dargelegt haben (Art. 109 Abs. 3 BGG),

dass das kantonale Gericht die gesamten Akten einlässlich und sorgfältig gewürdigt hat und gestützt darauf zum Schluss gelangt ist, dass zwischen dem Unfall vom 12. November 2002 und den geltend gemachten Beschwerden des Versicherten kein mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erwiesener natürlicher Kausalzusammenhang als erstellt gelten kann,

dass die dagegen in der letztinstanzlichen Beschwerde erhobenen Einwendungen insbesondere bezüglich der Arztberichte der Dres. med. Z.________, K._______ und H._______, mit denen sich bereits das kantonale Gericht zutreffend befasst hat, nichts zu ändern vermögen,

dass auch die mit der Beschwerde aufgelegten Berichte der Dres. med. C.________ und H._______ zu keinem andern Ergebnis führen, wobei fraglich erscheint, ob diese Berichte als neue Beweismittel überhaupt zugelassen werden könnten (Art. 99 Abs. 1 BGG), was hier letztlich offen bleiben kann,

dass auf die Entscheide von SUVA und Vorinstanz verwiesen werden kann (Art. 109 Abs. 3 BGG), denen nichts Weiteres beizufügen ist,

dass die offensichtlich unbegründete Beschwerde im Verfahren nach Art. 109 BGG zu erledigen ist und die Gerichtskosten dem Beschwerdeführer als unterliegender Partei aufzuerlegen sind (Art. 66 Abs. 1 BGG),

erkennt das Bundesgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 27. März 2008
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Ursprung Batz

Palavras-chave

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