Inadequately reasoned social welfare complaint held inadmissible

8C_733/2007Tribunal Federal / Divisão de Direito Público IV29 de fev. de 2008Inadmissible

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Resumo

B. filed a complaint with the Federal Supreme Court against a judgment of the Solothurn Administrative Court in a social welfare matter. After being warned to cure defective and inappropriate submissions, he filed a revised complaint, but it still failed to meet the requirements for reasoning under the Federal Supreme Court Act. The Court therefore declined to enter into the matter in simplified procedure. Because no court costs were imposed, the request for legal aid became moot.

Regest

Art. 42 Abs. 1 and 2 BGG, Art. 95 and 106 Abs. 2 BGG; admissibility of a complaint against a cantonal decision based on cantonal law or involving alleged fundamental-rights violations. A federal appeal must set out the relief sought and, in reasoned form, explain which rights were violated; in constitutional matters the Court examines only complaints specifically raised and substantiated. Deficient or merely allusive submissions do not constitute a valid remedy and justify non-entry under Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG. If no court costs are levied, a request for legal aid becomes moot (consid. 1-2).

Texto completo

{T 0/2}
8C_733/2007

Urteil vom 29. Februar 2008
I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Ursprung, Präsident,
Gerichtsschreiber Batz.

Parteien
B.________,
Beschwerdeführer,

gegen

  1. Departement des Innern des Kantons Solothurn, Ambassadorenhof, 4500 Solothurn,
    vertreten durch das Amt für soziale Sicherheit
    des Kantons Solothurn, Ambassadorenhof, Riedholzplatz 1, 4509 Solothurn,
  2. Sozialhilfekommission der Einwohnergemeinde Winznau, 4652 Winznau,
    Beschwerdegegner.

Gegenstand
Fürsorge,

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Solothurn vom 5. November 2007.

Nach Einsicht
in die Beschwerde des B.________ vom 6. Dezember 2007 (Poststempel) gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Solothurn vom 5. November 2007,
in die Verfügung des Bundesgerichts vom 11. Dezember 2007, womit der Beschwerdeführer auf die ungebührlichen Ausführungen seiner Rechtsschrift sowie die nur innert einer Nachfrist bis 7. Januar 2008 mögliche Verbesserung des Mangels aufmerksam gemacht und er gleichzeitig auf die u.a. auf Verletzung von kantonalen verfassungs- mässigen Rechten beschränkte Überprüfungsbefugnis des Gerichts hingewiesen wurde,
in die daraufhin von B.________ dem Bundesgericht am 7. Januar 2008 eingereichte Beschwerde,
in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung mit Angabe der Beweismittel zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass bei der Anfechtung eines Entscheides, der sich - wie vorliegend - auf kantonales Recht stützt resp. in dem allenfalls eine Verletzung von Grundrechten in Frage steht, die Überprüfung durch das Bundesgericht nur insofern erfolgen kann, als eine entsprechende Rüge in der Beschwerde präzise vorgebracht und begründet worden ist (Art. 95 und 106 Abs. 2 BGG),

dass die Beschwerde vom 7. Januar 2008 (wie bereits diejenige vom 6. Dezember 2007) den vorerwähnten Anforderungen jedenfalls bezüglich der Begründung und den hinreichend substantiierten Rügen - trotz der innerhalb der mit Verfügung vom 11. Dezember 2007 angesetzten Nachfrist erfolgten Verbesserung mit Bezug auf die unge- bührlichen Ausführungen - offensichtlich nicht genügt,

dass mithin kein gültiges Rechtsmittel vorliegt,

dass von der Erhebung von Gerichtskosten abgesehen wird, weshalb sich das nachträgliche Begehren um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung als gegenstandslos erweist,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,
erkennt der Präsident:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 29. Februar 2008

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Ursprung Batz

Palavras-chave

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