Non-entry for insufficiently reasoned appeal in accident insurance case

8C_675/2011Tribunal Federal / Divisão de Direito Público IV7 de out. de 2011Inadmissible

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Resumo Omnilex

The Federal Supreme Court held that the appellant’s submission against the Zurich social insurance judgment did not satisfy the federal pleading requirements. He largely repeated earlier arguments and failed to engage specifically with the decisive reasoning of the cantonal court or to show any violation of federal law or erroneous fact-finding. The Court therefore refused to enter into the appeal under the simplified procedure. In view of the circumstances, it waived court costs; the request for free legal aid became moot.

Sumário Omnilex

Art. 42 Abs. 1 und 2, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; ungenügende Beschwerdebegründung. Das Rechtsmittel hat sich in gedrängter Form mit den für den angefochtenen Entscheid massgeblichen Erwägungen auseinanderzusetzen und im Einzelnen darzutun, inwiefern Recht verletzt worden sein soll; blosse appellatorische Kritik oder die Wiederholung vorinstanzlicher Vorbringen genügt nicht. Auch hinsichtlich der Sachverhaltsrüge nach Art. 97 BGG ist konkret aufzuzeigen, inwiefern die vorinstanzliche Feststellung unrichtig oder unvollständig sein soll. Fehlt es daran offensichtlich, ist ohne Nachfrist im vereinfachten Verfahren auf die Beschwerde nicht einzutreten (vgl. auch BGE 134 II 244; 136 I 65).

Texto completo

{T 0/2}
8C_675/2011

Urteil vom 7. Oktober 2011
I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Ursprung, Präsident,
Gerichtsschreiber Batz.

Verfahrensbeteiligte
J.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA), Rechtsabteilung, Fluhmattstrasse 1, 6004 Luzern,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Unfallversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich
vom 10. August 2011.

Nach Einsicht
in die Beschwerde des J.________ vom 13. September 2011 (Poststempel) gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 10. August 2011 betreffend Unfallversicherung,

in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten wird (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG); Art. 95 ff. BGG nennen dabei die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe,
dass dabei konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und weshalb sie von der Vorinstanz verletzt worden sind (BGE 133 IV 286 E. 1.4 S. 287); eine rein appellatorische Kritik genügt nicht (vgl. BGE 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68 und 134 II 244 E. 2.1 f. S. 245 f.),
dass sich der Beschwerdeführer in seiner Eingabe vom 13. September 2011 mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz nicht in einer den gesetzlichen Anforderungen an die Begründungspflicht genügenden Weise auseinandersetzt, wobei in diesem Zusammenhang zu berücksichtigen ist,
dass die beim Bundesgericht eingereichte Rechtsschrift bezüglich des materiellen Gehalts der Begründung weitgehende Wiederholungen der Beschwerde enthält, welche der seinerzeitige Rechtsvertreter des Versicherten schon vor dem kantonalen Sozialversicherungsgericht eingereicht hat (BGE 134 II 244 E. 2.1 ff. S. 245 ff.),
dass der Beschwerdeführer zwar Berichte verschiedener, im vorinstanzlichen Entscheid zitierter Ärzte aufführt, denen er eigene Darlegungen bzw. eine nach seiner Auffassung zutreffende Beweiswürdigung und einen daraus abgeleiteten Abklärungsbedarf gegenüberstellt, ohne indessen in konkreter und hinreichend substanziierter Weise aufzuzeigen, inwiefern das kantonale Gericht eine Rechtsverletzung gemäss Art. 95 f. BGG resp. eine unrichtige oder unvollständige Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 BGG begangen haben sollte (vgl. dazu statt vieler: Urteile 8C_511/2011 vom 4. August 2011, 8C_303/2011 vom 23. Mai 2011, 6B_836/2010 vom 4. Februar 2011 und 8C_914/2010 vom 7. Februar 2011 mit Hinweisen),
dass somit auf die offensichtlich keine hinreichende Begründung enthaltende Beschwerde - ohne Ansetzung einer Nachfrist zur Verbesserung (BGE 134 II 244 E. 2.4 S. 247) - in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht eingetreten werden kann,
dass es sich bei den gegebenen Verhältnissen rechtfertigt, von der Erhebung von Gerichtskosten für das bundesgerichtliche Verfahren abzusehen (Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG), womit das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung gegenstandslos wird,
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und der Abteilungspräsident zuständig ist,

erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 7. Oktober 2011
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Ursprung

Der Gerichtsschreiber: Batz

Palavras-chave

admissibilityreasoning requirementappealsocial insuranceaccident insurancenon-entryappellatory criticismcourt costs

Extraído pela Omnilex

Questão jurídica principal

Whether the appeal met the federal statutory reasoning requirements.

Decisão extraída

The appeal did not sufficiently explain, in a concrete and substantiated manner, how the cantonal judgment violated federal law or incorrectly established the facts.

Fundamentação extraída

Under Art. 42 and Art. 108 BGG, the appellant had to engage with the decisive reasoning and show specific legal errors; mere repetition of earlier submissions and appellatory criticism was insufficient.

Questão jurídica principal

Whether court costs should be charged and whether the request for free legal aid remained relevant.

Decisão extraída

No court costs were charged because of the circumstances, and the request for free legal aid became moot.

Fundamentação extraída

Given the case circumstances, the court exercised its discretion under Art. 66(1) sentence 2 BGG to waive costs; without costs, the legal-aid request had no practical purpose.

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