Non-entry for insufficiently reasoned appeal in SUVA case

8C_54/2012Tribunal Federal / Divisão de Direito Público IV17 de fev. de 2012Inadmissible

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Resumo Omnilex

The Federal Supreme Court did not enter into the appeal against the Aargau Insurance Court’s decision in a SUVA reimbursement matter because the filing failed to meet the statutory reasoning requirements. The appellant merely repeated earlier arguments and did not address the cantonal court’s reasons, in particular on the scope of the dispute and the waiver request. As the appeal was manifestly inadmissible, the request for legal aid was refused and court costs of CHF 200 were charged to the appellant.

Sumário Omnilex

Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG, Art. 97 Abs. 1, Art. 105 Abs. 1 and 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; an appeal is admissible only if it sets out requests and reasons in a manner engaging with the challenged reasoning and showing, in a substantively precise way, why the factual findings are manifestly inaccurate or legally erroneous. Mere repetition of prior submissions is insufficient. Where the appeal is manifestly non-compliant with these requirements, the Court may decline to enter in simplified proceedings; legal aid is then to be refused and costs are allocated according to the outcome.

Texto completo

{T 0/2}
8C_54/2012

Urteil vom 17. Februar 2012
I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Ursprung, Präsident,
Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte
Z.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA), Rechtsabteilung, Postfach 4358, 6002 Luzern,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Unfallversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 1. Dezember 2011.
Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 17. Januar 2012 gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 1. Dezember 2011,

in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt; dies setzt voraus, dass sich die Beschwerde führende Person konkret mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids auseinandersetzt (BGE 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68 und 134 II 244 E. 2.1 S. 245 f.),
dass das Bundesgericht seinem Entscheid den Sachverhalt zugrunde legt, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG), und es davon nur abweichen kann, wenn eine Sachverhaltsfeststellung offensichtlich unrichtig, mithin willkürlich ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG), was die beschwerdeführende Partei präzise geltend zu machen hat (vgl. Art. 97 Abs. 1 und Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 136 II 304 E. 2.4 und 2.5 S. 313 f. mit Hinweisen),
dass die Beschwerde diesen inhaltlichen Mindestanforderungen nicht genügt, da den Ausführungen nicht entnommen werden kann, inwiefern die Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG - soweit überhaupt beanstandet - unzutreffend und die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft sein sollen,
dass es insbesondere nicht genügt, das bereits vor Vorinstanz Vorgebrachte zu wiederholen, ohne sich mit den diesbezüglichen Erwägungen auseinanderzusetzen; so hat das kantonale Gericht dargelegt, weshalb die bereits rechtskräftig festgelegte Höhe der Taggelder im Rückerstattungsprozess genauso wenig zum Gegenstand erhoben werden kann, wie ausserhalb des Streitgegenstand Liegendes (Erlass der Rückerstattungsschuld); darauf geht der Beschwerdeführer mit keinen Wort ein, wenn er einzig erneut die Leistungskürzung kritisiert und behauptet, die Voraussetzungen für einen Erlass (gutgläubige Inempfangnahme der Leistungen und das Vorliegen einer grossen Härte; Art. 25 Abs. 1 Satz 2 ATSG in Verbindung mit Art. 4 ATSV) der im Streit stehenden Rückerstattungsschuld seien erfüllt,
dass deshalb auf die offensichtlich unzulässige Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten und das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege in Nachachtung von Art. 64 Abs. 1 BGG abzuweisen ist,
dass der Beschwerdeführer nach Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG ausgangsgemäss kostenpflichtig wird,

erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3.
Die Gerichtskosten von Fr. 200.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

4.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 17. Februar 2012

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Ursprung

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel

Palavras-chave

social insuranceappeal admissibilityreasoning requirementnon-entrylegal aidcourt costsreimbursementwaiver request

Extraído pela Omnilex

Questão jurídica principal

Whether the appeal met the minimum reasoning requirements under the Federal Supreme Court Act.

Decisão extraída

No. The appellant did not engage concretely with the cantonal court's reasoning and failed to show legal error.

Fundamentação extraída

An appeal must state requests and reasons and address the contested reasoning; mere repetition of earlier arguments is insufficient, especially where the lower court held the reimbursement amount and waiver issues outside the dispute.

Questão jurídica principal

Whether the request for legal aid should be granted.

Decisão extraída

No. Because the appeal was manifestly inadmissible, legal aid had to be refused.

Fundamentação extraída

Under the legal aid provision, a request fails when the appeal lacks prospects due to inadmissibility.

Questão jurídica principal

Who bears the court costs.

Decisão extraída

The appellant must bear the costs according to the outcome.

Fundamentação extraída

Costs follow the result of the proceedings.

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