Non-entry for insufficient reasoning in unemployment insurance appeal

8C_485/2008Tribunal Federal / Divisão de Direito Público IV4 de jul. de 2008Inadmissible

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Resumo Omnilex

C.________ appealed a cantonal judgment concerning unemployment insurance. The Federal Supreme Court held that the appeal did not satisfy the statutory reasoning requirements because it failed to address the cantonal court's decisive findings that the appellant had shown only pro forma job-search efforts and lacked willingness to work. As the submission did not demonstrate any violation of law or manifestly incorrect fact-finding, the Court did not enter into the appeal. It also waived court costs.

Sumário Omnilex

Art. 42 Abs. 1 and 2 BGG; Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; requirements of substantiated appeal reasoning. An appeal must, in concise form, engage with the contested reasoning of the lower decision and indicate specifically which legal rules were violated and why. Mere reference to isolated facts or evidence, without addressing the decisive grounds of the judgment, is insufficient. Where the submission fails to satisfy these requirements, the court may refuse to enter into the appeal in simplified procedure. Costs may be waived under Art. 66 Abs. 1 sentence 2 BGG.

Texto completo

{T 0/2}
8C_485/2008

Urteil vom 4. Juli 2008
I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Ursprung, Präsident,
Gerichtsschreiber Grünvogel.

Parteien
C.________, Beschwerdeführer,

gegen

beco Berner Wirtschaft,
Abteilung Arbeitsvermittlung, Rechtsdienst, Lagerhausweg 10, 3018 Bern,
Beschwerdegegner.

Gegenstand
Arbeitslosenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern
vom 13. Mai 2008.

Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 13. Juni 2008 (Poststempel) gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, vom 13. Mai 2008,

in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung mit Angabe der Beweismittel enthalten muss, wobei im Rahmen der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG); die Vorbringen müssen sachbezogen sein, damit aus der Beschwerdeschrift ersichtlich ist, in welchen Punkten und weshalb der angefochtene Entscheid beanstandet wird (vgl. BGE 131 II 449 E. 1.3 S. 452, 123 V 335 E. 1 S. 337 f. mit weiteren Hinweisen),
dass mit anderen Worten in der Beschwerdeschrift (entsprechend den altrechtlichen Begründungsanforderungen des Art. 55 Abs. 1 lit. c OG sowie des Art. 273 Abs. 1 BStP und des Art. 90 Abs. 1 OG: Botschaft vom 28. Februar 2001 zur Totalrevision der Bundesrechtspflege, BBl 2001 S. 4207 ff., Ziff. 4.1.2.4 zu Art. 39 Entwurf, S. 4294) auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheids einzugehen und im Einzelnen aufzuzeigen ist, welche Vorschriften (Botschaft, a.a.O. Ziff. 2.2.4, S. 4232) und weshalb sie von der Vorinstanz verletzt worden sind (BGE 116 II 745 E. 3 S. 749),
dass die Vorinstanz in Würdigung der Parteivorbringen und der Aktenlage in tatsächlicher Hinsicht erkannte, der Beschwerdeführer habe seit dem 1. August 2006 lediglich noch "pro-forma"-Arbeitsbemühungen ausgewiesen und sich im Übrigen trotz gegenteiliger ärztlicher Ateste subjektiv für vollständig arbeitsunfähig gehalten,
dass das kantonale Gericht daraus auf eine offensichtlich fehlende Bereitschaft, die objektiv ausgewiesene Arbeitskraft einzusetzen, und damit auf eine, gemäss Art. 8 Abs. 1 lit. f AVIG Ansprüche auf Arbeitslosenentschädigung ausschliessende fehlende Vermittlungsfähigkeit schloss,
dass sich der Beschwerdeführer in seiner Eingabe darauf beschränkt, auf im August 2006 von ihm vorgenommene, in den Erwägungen der Vorinstanz aufgegriffenen Arbeitsbemühungen und einen, sich nicht zur Arbeitsfähigkeit äussernden Bericht des Spitals X.________ vom 18. September 2006 zu berufen,
dass damit aber weder gerügt noch aufgezeigt ist, inwiefern die Vorinstanz eine Rechtsverletzung oder qualifiziert fehlerhafte Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG begangen haben könnte, weshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,
dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, dem beco Berner Wirtschaft, Arbeitslosenkasse, und dem Staatssekretariat für Wirtschaft schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 4. Juli 2008
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Ursprung Grünvogel

Palavras-chave

unemployment insuranceappeal admissibilitysubstantiation requirementnon-entrycourt costs

Extraído pela Omnilex

Questão jurídica principal

Whether the appeal met the Federal Supreme Court's reasoning requirements under Art. 42 BGG and could be heard.

Decisão extraída

The appeal did not engage with the cantonal reasoning in a legally sufficient manner and was not admissible for review.

Fundamentação extraída

The appellant merely relied on isolated factual references and did not show which legal provisions or factual findings were challenged or why the lower court allegedly erred.

Questão jurídica principal

Whether court costs should be levied despite the non-entry decision.

Decisão extraída

No court costs were levied.

Fundamentação extraída

The court exercised its discretion under the applicable costs provision and waived the fee.

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