Non-entry for insufficiently reasoned appeal in disability insurance case

8C_398/2011Tribunal Federal / Divisão de Direito Público IV28 de jun. de 2011Inadmissible

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Resumo Omnilex

The Federal Tribunal dealt with an appeal in disability insurance and held that the appellant's submission did not satisfy the minimum reasoning requirements. He did not engage concretely with the decisive findings of the cantonal court and largely repeated earlier arguments and medical reports. The court therefore issued a non-entry decision in simplified procedure without granting a deadline to cure the defect. Court costs of CHF 300 were imposed on the appellant.

Sumário Omnilex

Art. 42 Abs. 1 and 2 BGG; Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; insufficient reasoning of the appeal leads to non-entry. The appeal must engage specifically with the reasoning decisive for the lower court's outcome and show, in a substantiated manner, which legal provisions were violated or why the factual findings were manifestly incorrect or incomplete (Art. 95 f. and 97 Abs. 1 BGG). Mere repetition of earlier submissions or purely appellatory criticism does not meet this threshold. Where the deficiency is manifest, the Federal Tribunal may decide in simplified procedure without setting a period for rectification; costs follow the outcome under Art. 66 Abs. 1 BGG.

Texto completo

{T 0/2}
8C_398/2011

Urteil vom 28. Juni 2011
I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Ursprung, Präsident,
Gerichtsschreiber Batz.

Verfahrensbeteiligte
T.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Guy Reich,
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle des Kantons Zürich,
Röntgenstrasse 17, 8005 Zürich,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich
vom 22. März 2011.

Nach Einsicht
in die Beschwerde des T.________ vom 23. Mai 2011 (Poststempel) gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 22. März 2011,

in Erwägung,
dass die Beschwerde nach Art. 82 ff. BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG), ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten wird (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG); Art. 95 ff. BGG nennen dabei die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe,
dass dabei konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und weshalb sie von der Vorinstanz verletzt worden sind (BGE 133 IV 286 E. 1.4 S. 287); eine rein appellatorische Kritik genügt nicht (vgl. BGE 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68 und 134 II 244 E. 2.3 S. 246 f.; vgl. auch Laurent Merz, in: Basler Kommentar zum Bundesgerichtsgesetz, 2008, N. 53 sowie 56 f. zu Art. 42 BGG und dortige weitere Hinweise),
dass sich der Beschwerdeführer in seiner Eingabe vom 23. Mai 2011 mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz nicht in einer den gesetzlichen Anforderungen an die Begründungspflicht genügenden Weise auseinandersetzt, wobei in diesem Zusammenhang zu berücksichtigen ist,
dass die beim Bundesgericht eingereichte Beschwerde bezüglich des materiellen Gehalts der Begründung weitgehende Wiederholungen der schon vor dem kantonalen Sozialversicherungsgericht eingereichten Rechtsschriften enthält (BGE 134 II 244 E. 2.1 ff. S. 245 ff.),
dass der Beschwerdeführer zwar verschiedene, im vorinstanzlichen Entscheid zitierte Arztberichte aufführt, denen er eigene Darlegungen bzw. eine nach seiner Auffassung zutreffende Beweiswürdigung gegenüberstellt, ohne indessen in konkreter und hinreichend substanziierter Weise aufzuzeigen, inwiefern das kantonale Gericht eine Rechtsverletzung gemäss Art. 95 f. BGG bzw. eine entscheidwesentliche, offensichtlich unrichtige oder unvollständige Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG begangen haben sollte (vgl. dazu statt vieler: Urteile 8C_303/2011 vom 23. Mai 2011, 6B_836/2010 vom 4. Februar 2011 und 8C_914/2010 vom 7. Februar 2011 mit Hinweisen),
dass somit auf die offensichtlich keine hinreichende Begründung enthaltende Beschwerde - ohne Ansetzung einer Nachfrist zur Verbesserung (BGE 134 II 244 E. 2.4 S. 247) - in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht eingetreten werden kann,
dass dem Verfahrensausgang entsprechend die Gerichtskosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 66 Abs. 1 BGG),
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und der Abteilungspräsident zuständig ist,

erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 28. Juni 2011
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Ursprung Batz

Palavras-chave

non-entryreasoned appealsocial insurancedisability insurancesimplified procedurecourt costs

Extraído pela Omnilex

Questão jurídica principal

Whether the appeal met the Federal Tribunal's reasoning requirements under the BGG.

Decisão extraída

No. The appellant did not specifically address the decisive cantonal reasoning or substantiate any legal violation or obviously incorrect fact-finding.

Fundamentação extraída

The appeal largely repeated prior submissions and merely contrasted medical reports with the lower court's assessment; this is insufficient under Art. 42 BGG and the review limits of Art. 95-97 BGG.

Questão jurídica principal

Whether a correction period had to be granted before non-entry.

Decisão extraída

No. The appeal was so insufficiently reasoned that no grace period for cure was required.

Fundamentação extraída

For manifestly inadequate reasoning, the court may decide without setting a deadline to remedy defects under simplified procedure.

Questão jurídica principal

Court costs.

Decisão extraída

Costs were imposed on the appellant.

Fundamentação extraída

Costs follow the outcome of the proceedings.

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