Non-entry due to insufficiently reasoned appeal

8C_373/2011Tribunal Federal / Divisão de Direito Público IV22 de jun. de 2011Inadmissible

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Resumo Omnilex

The Federal Supreme Court dismissed the appeal in a social insurance case because the appellant did not meet the Federal Supreme Court’s reasoning requirements. The submission largely repeated earlier arguments and did not specifically engage with the decisive grounds of the cantonal judgment or substantiate any federal-law violation or incorrect fact-finding. As the defect was obvious, the Court applied the simplified procedure and entered no grace period for amendment. Court costs of CHF 300 were imposed on the appellant.

Sumário Omnilex

Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG; Art. 95 ff. BGG; Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG: An appeal to the Federal Supreme Court must, in a concise yet concrete manner, engage with the decisive reasons of the challenged decision and indicate with substantiation why it infringes federal law or rests on manifestly incorrect fact-finding. Merely appellatory criticism or a repetition of arguments already raised below is insufficient. If the deficiency is obvious, the Court may refuse to enter the appeal in simplified proceedings without setting a period for rectification (consid. 1).

Texto completo

{T 0/2}
8C_373/2011

Urteil vom 22. Juni 2011
I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Ursprung, Präsident,
Gerichtsschreiber Batz.

Verfahrensbeteiligte
M.________,
vertreten durch B.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA), Fluhmattstrasse 1, 6004 Luzern,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Unfallversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid
des Versicherungsgerichts des Kantons Solothurn
vom 26. April 2011.

Nach Einsicht
in die Beschwerde des M.________ vom 13. Mai 2011 gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Solothurn vom 26. April 2011,

in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter ande-rem die Begehren und deren Begründung mit Angabe der Beweismittel zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzu-legen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt; Art. 95 ff. BGG nennen dabei die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe,
dass dabei konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz einzugehen ist; eine rein appellatorische Kritik genügt nicht (vgl. BGE 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68 und 134 II 244 E. 2.3 S. 246 f.; vgl. auch Laurent Merz, in: Basler Kommentar zum Bundesgerichtsgesetz, 2008, N. 53 sowie 57 zu Art. 42 BGG und dortige weitere Hinweise),
dass sich der Beschwerdeführer in seiner Eingabe vom 13. Mai 2011 mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz nicht in einer den gesetzlichen Anforderungen an die Begründungspflicht genügenden Weise auseinandersetzt, wobei in diesem Zusammenhang zu berücksichtigen ist,
dass die beim Bundesgericht eingereichte Rechtsschrift weitgehende Wiederholungen der Beschwerde enthält, welche der Vertreter des Versicherten schon vor dem kantonalen Versicherungsgericht eingereicht hat (BGE 134 II 244 E. 2.1 ff. S. 245 ff.),
dass der Beschwerdeführer zwar verschiedene gesundheitliche Beeinträchtigungen anführt und Kritik an der Beurteilung des SUVA-Kreisarztes vorbringt bzw. eine nach seiner Auffassung zutreffende Beweiswürdigung darlegt, ohne indessen in konkreter und hinreichend substanziierter Weise aufzuzeigen, inwiefern das kantonale Gericht eine Rechtsverletzung gemäss Art. 95 f. BGG resp. eine unrichtige oder

unvollständige Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 BGG begangen haben sollte (vgl. dazu statt vieler: Urteile 8C_303/2011 vom 23. Mai 2011, 6B_836/2010 vom 4. Februar 2011 und 8C_914/2010 vom 7. Februar 2011 mit Hinweisen),
dass dieser Begründungsmangel - auch in Anbetracht der vom Beschwerdeführer gestellten Rechtsbegehren, zu deren Tragweite die materiellen Ausführungen keinen hinreichend substanziierten Bezug aufweisen - offensichtlich ist (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG),
dass demnach - ohne Ansetzung einer Nachfrist zur Verbesserung (BGE 134 II 244 E. 2.4 S. 247) - auf die Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht eingetreten werden kann,
dass dem Verfahrensausgang entsprechend die Gerichtskosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 66 Abs. 1 BGG),
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und der Abteilungspräsident zuständig ist,

erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Solothurn und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 22. Juni 2011

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Ursprung Batz

Palavras-chave

social insuranceappeal admissibilityreasoning requirementappellatory criticismnon-entrycourt costs

Extraído pela Omnilex

Questão jurídica principal

Whether the appeal met the Federal Supreme Court’s reasoning requirements under Art. 42 BGG and Art. 95 ff. BGG.

Decisão extraída

The appeal did not sufficiently address the decisive reasoning of the lower court and contained only largely repetitive and appellatory criticism.

Fundamentação extraída

The appellant failed to show, in a concrete and substantiated way, any violation of federal law or erroneous fact-finding; the defect was manifest under Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG.

Questão jurídica principal

Whether the appeal should be entered into despite the reasoning defect.

Decisão extraída

No entry was possible; no grace period for correction was granted.

Fundamentação extraída

Because the deficiency was obvious, the simplified procedure under Art. 108 Abs. 1 BGG applied and the court could refuse entry without setting a time limit to cure the defect.

Questão jurídica principal

Allocation of court costs.

Decisão extraída

Court costs were imposed on the appellant.

Fundamentação extraída

Costs follow the outcome of the proceedings.

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