No admissibility against cantonal remand decision

8C_211/2008Tribunal Federal / Divisão de Direito Público IV31 de mar. de 2008Inadmissible

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Resumo Omnilex

The claimant challenged a Zurich cantonal social insurance decision that had set aside the unemployment fund’s objection decision and remitted the case for examination of the remaining entitlement requirements. The Federal Court held that the cantonal decision was an interim decision. Because the complaint did not address the special admissibility requirements for interim decisions and no irreparable harm or saving of extensive evidence was shown, the Court did not enter into the appeal. Court costs were waived.

Sumário Omnilex

Art. 90, 91, 92, 93 and 108 BGG; admissibility of complaints against remand decisions. A cantonal remand decision that merely orders the authority to examine unresolved entitlement prerequisites is an interim decision. Such a decision is only challengeable if the appellant demonstrates one of the statutory grounds for immediate review, in particular irreparable harm or the immediate possibility of a final judgment avoiding extensive evidence. If the appeal fails to engage with these requirements, the Federal Court does not enter into the matter in summary procedure under Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG. In such non-entry decisions, court costs may be waived under Art. 66 Abs. 1 sentence 2 BGG.

Texto completo

{T 0/2}
8C_211/2008

Urteil vom 31. März 2008
I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Ursprung, Präsident,
Gerichtsschreiber Grünvogel.

Parteien
V.________,
Beschwerdeführerin, vertreten durch
Frau H.________,

gegen

Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich,
Brunngasse 6, 8400 Winterthur,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Arbeitslosenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich
vom 31. Januar 2008.

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 10. März 2008 (Poststempel) gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 31. Januar 2008, worin der angefochtene Einspracheentscheid vom 23. Mai 2007 der kantonalen Arbeitslosenkasse aufgehoben und die Sache mit der Feststellung, dass V.________ die Beitragszeit erfüllt habe, an die Verwaltung zurückgewiesen wird, damit diese die übrigen Anspruchsvoraussetzungen prüfe,

in Erwägung,

dass die Beschwerde an das Bundesgericht zulässig ist gegen

  1. Entscheide, die das Verfahren abschliessen (Art. 90 BGG), oder
  2. Teilentscheide (Art. 91 BGG) oder
  3. Vor- und Zwischenentscheide (Art. 92 f. BGG) oder
  4. Rechtsverweigerung und Rechtsverzögerung (Art. 94 BGG),

wobei gegen Vor- und Zwischenentscheide nur, wenn sie die Zuständigkeit oder Austandsbegehren betreffen (Art. 91 BGG) oder a) wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken können; oder b) wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde (Art. 92 BGG),

dass der Rückweisungsentscheid vom 31. Januar 2008 ein Zwischenentscheid ist (vgl. BGE 133 V 477 E. 4.2 S. 481 f.),

dass, weil Zwischenentscheide nur ausnahmsweise beim Bundesgericht angefochten werden können, es dem Beschwerdeführer oder der Beschwerdeführerin obliegt darzutun, dass die Eintretensvoraussetzungen von Art. 92 oder Art. 93 BGG erfüllt sind,

dass sich die Beschwerdeschrift dazu vollständig ausschweigt, weshalb darauf nicht einzutreten ist,
dass abgesehen davon in der Rückweisung für die Beschwerdeführerin weder ein nicht wiedergutzumachender Nachteil zu erblicken wäre ihr noch ein weitläufiges Beweisverfahren erspart würde, geht es doch vorliegend darum, die bisher von keiner Seite geprüften weiteren Anspruchsvoraussetzungen für Arbeitslosenentschädigung durch die Verwaltung erstmals abzuklären,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,
erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, dem Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich und dem Staatssekretariat für Wirtschaft schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 31. März 2008

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Ursprung Grünvogel

Palavras-chave

unemployment insuranceinterim decisionremandadmissibilityirreparable harmsummary procedurecourt costs

Extraído pela Omnilex

Questão jurídica principal

Whether the complaint against the cantonal remand decision was admissible as a final, partial, or interim decision under the Federal Supreme Court Act.

Decisão extraída

The remand decision was an interim decision, and the appellant did not show any admissibility ground for challenging it.

Fundamentação extraída

The submission said nothing about the special requirements for challenging interim decisions. The remand did not cause irreparable harm and did not avoid extensive evidence, because the administration still had to examine the remaining entitlement conditions for unemployment benefits for the first time.

Questão jurídica principal

Whether court costs should be charged for the non-entry decision.

Decisão extraída

No court costs were charged.

Fundamentação extraída

The court exercised the statutory power to waive costs in this summary procedure.

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