Non-entry on appeal for missing decision and defective relief

8C_200/2010Tribunal Federal / Divisão de Direito Público IV8 de abr. de 2010Dismissed

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Resumo

P.________ appealed an unknown lower-court decision in an unemployment-insurance matter. The Federal Court ordered him to submit the challenged decision, warning that the filing would otherwise be disregarded. The registered order was returned uncollected and was deemed served, but the appellant did not submit the decision in time. The appeal also lacked proper requests and reasoning. The Court therefore did not enter into the appeal in simplified procedure and waived court costs.

Regest

Art. 42 Abs. 1, 2 and 5 BGG; Art. 44 Abs. 2 BGG; Art. 108 BGG; non-entry on appeal for failure to produce the challenged decision and for defective pleading. Where the appellate brief lacks a legally sufficient request and substantiated reasoning, and the appellant does not comply with an order to file the challenged decision, the Federal Court may declare the appeal inadmissible in simplified procedure. A registered judicial order not collected within the pickup period is deemed served. Under Art. 66 Abs. 1 BGG, costs may exceptionally be waived.

Texto completo

{T 0/2}
8C_200/2010

Urteil vom 8. April 2010
I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Ursprung, Präsident,
Gerichtsschreiber Batz.

Verfahrensbeteiligte
P.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Unbekannten Beschwerdegegner.

Gegenstand
Arbeitslosenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid
einer unbekannten Vorinstanz.

In Erwägung,
dass P.________ mit Eingabe vom 1. März 2010 (Datum des Poststempels) Beschwerde gegen den Entscheid einer unbekannten Vorinstanz erhoben hat,
dass das Bundesgericht den Beschwerdeführer mit Verfügung vom 2. März 2010 unter Hinweis auf Art. 42 Abs. 5 BGG aufgefordert hat, bis spätestens am 15. März 2010 den angefochtenen vorinstanzlichen Entscheid einzureichen, ansonsten die Rechtsschrift unbeachtet bliebe,
dass die als eingeschriebene Sendung (Gerichtsurkunde) an die vom Beschwerdeführer angegebene Adresse versandte Verfügung nach Ablauf der Abholfrist am 15. März 2010 mit dem Vermerk "Nicht abgeholt" an das Bundesgericht zurückgelangt ist,
dass die Verfügung gemäss Art. 44 Abs. 2 BGG als zugestellt gilt,
dass der Beschwerdeführer den angefochtenen vorinstanzlichen Entscheid innert Frist nicht eingereicht hat,
dass zudem die Beschwerde auch den Formerfordernissen von Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG nicht entspricht, da sie kein rechtsgenügliches Begehren enthält und sich aus ihr nicht ergibt, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht im Sinne dieser Bestimmung verletzen sollte,
dass daher im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,
dass auf eine Kostenauflage für das bundesgerichtliche Verfahren ausnahmsweise verzichtet werden kann (Art. 66 Abs. 1 BGG),
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG der Abteilungspräsident zuständig ist,
erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und dem Staatssekretariat für Wirtschaft schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 8. April 2010
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Ursprung Batz

Palavras-chave

non-entryformal requirementsservice by noticeuncollected mailsimplified procedurecourt costs