Non-entry for insufficiently reasoned appeal in accident insurance case

8C_165/2011Tribunal Federal / Divisão de Direito Público IV11 de mar. de 2011Inadmissible

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Resumo

The Federal Supreme Court dealt with an appeal in an accident insurance matter against a judgment of the Administrative Court of Zug. The appellant’s counsel largely repeated arguments already made below and failed to explain in a legally sufficient manner why the challenged judgment was wrong. The Court held that the appeal manifestly lacked proper reasoning and therefore did not enter into it in simplified procedure. Court costs of CHF 300 were imposed on the appellant. The Court also noted that repeated filing of similarly deficient submissions may lead to an order fine under Art. 33(2) BGG.

Regest

Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG; Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; Art. 66 Abs. 1 BGG: An appeal to the Federal Supreme Court must, in a concentrated manner, address the decisive reasoning of the challenged decision and show in what respect it violates federal law; merely reiterating the submissions made below or advancing appellatory criticism is insufficient. Where the deficiency is manifest, the Court may decline to enter into the appeal in simplified procedure. Costs are charged to the unsuccessful appellant. Repeated filing of obviously inadmissible submissions may justify a warning regarding an order fine under Art. 33(2) BGG (consid. 1).

Texto completo

8C_165/2011 {T 0/2}

Urteil vom 11. März 2011
I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Ursprung, Präsident,
Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte
T.________, vertreten durch
Rechtsanwalt Franklin Sedaj
Beschwerdeführer,

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA), Fluhmattstrasse 1, 6004 Luzern,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Unfallversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Zug
vom 29. Dezember 2010.

Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 21. Februar 2011 (Poststempel Kosovo) gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Zug vom 29. Dezember 2010,

in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt; Art. 95 ff. BGG nennt dabei die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe,
dass dabei konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz einzugehen ist, eine rein appellatorische Kritik nicht genügt (vgl. BGE 134 II 244 E. 2.3 S. 246 f.),
dass sich der Vertreter des Versicherten insgesamt darauf beschränkt, bereits vor Vorinstanz Vorgetragenes weitgehend wortwörtlich zu wie-derholen, ohne zugleich aufzuzeigen, inwiefern die diesbezüglichen Erwägungen im angefochtenen Entscheid oder das Urteil im Ergebnis rechtswidrig sein sollen,
dass dieser Begründungsmangel offensichtlich ist,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,
dass die Gerichtskosten in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 erster Satz BGG dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind,
dass der Rechtsvertreter auf die Anforderungen an eine Beschwerdeschrift bereits verschiedentlich hingewiesen wurde (siehe etwa Urteile 8C_633/2010 vom 16. September 2010; 8C_1036/2009 vom 26. Janu-ar 2010; 9C_684/2009 vom 18. September 2009; 8C_832/2008 vom 21. November 2008; 9C_957/2008 vom 21. November 2008; 9C_919/2008 vom 14. November 2008; 8C_207/2008 vom 11. Ju-li 2008; 8C_40/2008 vom 6. Juni 2008),

dass deshalb der Rechtsvertreter bei einem Minimum von Sorgfalt hätte wissen müssen, dass er eine offensichtlich unzulässige Beschwerde einreicht,
dass er damit die Grenze der mutwilligen Beschwerdeführung überschritten hat,
dass er bei weiteren Eingaben dieser Art gestützt auf Art. 33 Abs. 2 BGG eine Ordnungsbusse bis zu Fr. 2'000.- (bzw. Fr. 5'000.- im Wiederholungsfall) zu gewärtigen hat,

erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Zug und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Luzern, 11. März 2011
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Ursprung Grünvogel

Palavras-chave

accident insuranceappeal admissibilityreasoning requirementnon-entrysimplified procedurecourt costs