Invalidity pension denied; appeal dismissed as manifestly unfounded

8C_153/2009Tribunal Federal / Divisão de Direito Público IV21 de abr. de 2009Dismissed

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The Federal Court dealt with an appeal in invalidity insurance against a cantonal judgment that had upheld the denial of a pension. The appellant requested a half pension, alternatively a remittal for further medical clarification. The court held that the lower court had correctly found full work capacity in suitable activity, that somatoform pain disorder was not relevant under invalidity insurance law, and that the resulting invalidity degree of 4% excluded a pension. The appeal was manifestly unfounded and was decided in summary proceedings. Court costs of CHF 500 were imposed on the appellant.

Sumário Omnilex

Art. 28 Abs. 1 IVG; Art. 16 ATSG; Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG; Art. 109 BGG; invalidity pension threshold and anticipatory assessment of evidence. The Federal Court is bound by the facts found by the cantonal court unless these are manifestly inaccurate or based on a legal error; mere disagreement with the appraisal of medical evidence is insufficient. Where the existing record permits a reliable assessment, further evidence may be refused under anticipatory evaluation if it could not alter the outcome. A pension claim fails where the degree of invalidity remains below the statutory threshold.

Texto completo

8C_153/2009 {T 0/2}

Urteil vom 21. April 2009
I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Ursprung, Präsident,
Bundesrichterin Niquille, Bundesrichter Maillard,
Gerichtsschreiber Batz.

Parteien
S.________,
Beschwerdeführerin, vertreten durch Beratungsstelle für Ausländer,

gegen

IV-Stelle des Kantons Zürich, Röntgenstrasse 17, 8005 Zürich,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Invalidenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 6. Januar 2009.

In Erwägung,
dass die IV-Stelle des Kantons Zürich ein Leistungsbegehren der 1964 geborenen S.________ mit Verfügung vom 30. Mai 2007 ablehnte, da der Invaliditätsgrad weniger als 40 % betrage und damit kein rentenbegründendes Mass erreiche,

dass die dagegen erhobene Beschwerde vom Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich abgewiesen wurde (Entscheid vom 6. Januar 2009),

dass S.________ mit Beschwerde an das Bundesgericht beantragen lässt, in Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheides sei ihr eine halbe Invalidenrente zuzusprechen; eventualiter sei die Sache zwecks weiterer Abklärungen an die IV-Stelle zurückzuweisen,

dass die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten (Art. 82 ff. BGG) wegen Rechtsverletzung gemäss Art. 95 und Art. 96 BGG erhoben werden kann, wobei das Bundesgericht seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde legt, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG); das Bundesgericht kann die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz nur berichtigen oder ergänzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG; vgl. BGE 132 V 393 zur auch unter der Herrschaft des BGG gültigen Abgrenzung von Tat- und Rechtsfragen im Bereich der Invaliditätsbemessung [Art. 16 ATSG] für die Ermittlung des Invaliditätsgrades nach Art. 28 Abs. 1 IVG),

dass die Vorinstanz die zur Beurteilung des Rentenanspruchs massgeblichen Grundlagen, bezüglich der Art. 28 IVG und Art. 16 ATSG unter Hinweis auf die Ausführungen der Verwaltung, sowie die Rechtsprechung zutreffend dargelegt hat (Art. 109 Abs. 3 BGG),

dass das kantonale Gericht in einlässlicher und sorgfältiger Würdigung der medizinischen Akten ausgeführt hat, weshalb die Beschwerdeführerin bei entsprechenden Tätigkeiten zu 100 % arbeitsfähig ist und die somatoforme Schmerzstörung invalidenversicherungsrechtlich ausser Betracht fällt, wobei der in der Folge durchgeführte Einkommensvergleich einen - rentenausschliessenden - Invaliditätsgrad von lediglich 4 % ergab,
dass die dagegen in der Beschwerde vorgebrachten Einwände, mit welchen sich die Vorinstanz - soweit wesentlich - bereits zutreffend auseinandergesetzt hat, an dieser Beurteilung nichts zu ändern vermögen, da jedenfalls nichts vorgetragen wird, was eine Rechtsverletzung gemäss Art. 95 f. BGG als erstellt oder die vorinstanzliche Feststellung des Sachverhalts als mangelhaft im Sinne von Art. 97 Abs. 1 und Art. 105 Abs. 2 BGG erscheinen liesse,

dass auch die in der Beschwerde eventualiter beantragten weiteren medizinischen Abklärungen zu keinem andern Ergebnis führen würden, weshalb darauf zu verzichten ist (antizipierte Beweiswürdigung; vgl. BGE 124 V 90 E. 4b S. 94; 122 V 157 E. 1d S. 162 mit Hinweis; RKUV 2006 Nr. U 578 S. 176 E. 3.6; SVR 2001 IV Nr. 10 E. 4b S. 28),

dass demzufolge auf den Entscheid der Vorinstanz verwiesen werden kann (Art. 109 Abs. 3 BGG),

dass schliesslich die mit der Beschwerde aufgelegten Arztberichte zur Hauptsache bereits von der Vorinstanz gewürdigt wurden und im Übrigen nichts enthalten, was zu einer abweichenden Betrachtungsweise führen könnte,

dass sich somit die Beschwerde als offensichtlich unbegründet erweist und daher im vereinfachten Verfahren nach Art. 109 BGG - ohne Durchführung des Schriftenwechsels und mit summarischer Begründung - zu erledigen ist,

dass die Beschwerdeführerin als unterliegende Partei die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens zu tragen hat (Art. 66 Abs. 1 BGG),

erkennt das Bundesgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 21. April 2009

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Ursprung Batz

Palavras-chave

invalidity insurancepension entitlementmedical evidencework capacityanticipatory assessmentcourt costs

Extraído pela Omnilex

Questão jurídica principal

Whether the claimant was entitled to a half invalidity pension

Decisão extraída

No. The court upheld the finding that she was fully capable of suitable work and that the calculated invalidity degree of 4% did not reach the pension threshold.

Fundamentação extraída

The cantonal court correctly assessed the medical records; the appellant did not show any obvious factual error or legal violation that would justify correcting the findings. The Federal Court therefore relied on the established facts.

Questão jurídica principal

Whether further medical investigations were required

Decisão extraída

No. Additional evidence would not have changed the outcome, so the court refused to order further inquiries.

Fundamentação extraída

The appeal did not raise anything that made the lower court's evidentiary assessment deficient; anticipatory assessment of evidence justified отказ from further expert measures.

Questão jurídica principal

Allocation of federal court costs

Decisão extraída

The appellant had to bear the court costs as the losing party.

Fundamentação extraída

Costs follow the outcome of the appeal.

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