Non-entry for insufficient reasoning in unemployment insurance appeal

8C_122/2011Tribunal Federal / Divisão de Direito Público IV9 de mar. de 2011Inadmissible

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Resumo

The Federal Supreme Court dismissed the unemployment fund's appeal without entering into the merits because the filing did not satisfy the statutory reasoning requirements. The appellant failed to show any violation of federal law or any manifestly incorrect factual finding by the cantonal court. In simplified procedure, the Court ordered the appellant to pay court costs of CHF 300.

Regest

Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG; Art. 97 Abs. 1 BGG; Art. 95 BGG; Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; non-entry for insufficient reasoning. An appeal before the Federal Supreme Court must contain prayers for relief and, in compressed form, reasons showing in what respect the challenged decision violates law. Mere assertion of disagreement is insufficient. Where the appellant fails to contest the cantonal court's legal assessment or to substantiate manifestly incorrect factual findings or another federal-law violation, the appeal is manifestly inadmissible and may be disposed of in simplified procedure under Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG. Costs are borne by the unsuccessful appellant pursuant to Art. 66 BGG.

Texto completo

8C_122/2011 {T 0/2}

Urteil vom 9. März 2011
I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Ursprung, Präsident,
Gerichtsschreiberin Polla.

Verfahrensbeteiligte
Öffentliche Arbeitslosenkasse des Kantons Aargau, Bahnhofstrasse 78, 5000 Aarau,
Beschwerdeführerin,

gegen

B.________,
vertreten durch Fürsprecher lic. iur. Urs Lienhard,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Arbeitslosenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau
vom 30. November 2010.

Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 9. Februar 2011 (Poststempel) gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 30. November 2010,
in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass die Beschwerde diesen inhaltlichen Mindestanforderungen nicht genügt, da sie - abgesehen von einem rechtsgenüglichen Begehren - keine ausreichende Begründung enthält, indem die Beschwerdeführerin weder rügt noch aufzeigt, inwiefern die Vorinstanz Recht verletzt hat oder inwiefern ihre Feststellung, die Versicherte habe eine beitragspflichtige Beschäftigung während der geforderten Mindestbeitragsdauer ausgeübt und besitze daher grundsätzlich - auch ohne Nachweis eines direkten Lohnflusses - Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung, qualifiziert unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG ist oder auf einer Rechtsverletzung gemäss Art. 95 BGG beruht, zumal die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung als unstrittig bezeichnet wird,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und die Beschwerdeführerin nach Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG kostenpflichtig wird (BGE 133 V 637),

erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau und dem Staatssekretariat für Wirtschaft (seco) schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 9. März 2011

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin:

Ursprung Polla

Palavras-chave

unemployment insurancereasoning requirementsinadmissibilitynon-entrysimplified procedurecourt costs