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8C_112/2011 ΓÇó Federal appeal inadmissible for insufficient reasoning
8C_112/2011Tribunal Federal / Divisão de Direito Público IV17 de fev. de 2011Inadmissible
The appellant sought federal review of a Bern administrative court decision in an invalidity-insurance matter. The Federal Supreme Court held that the appeal did not satisfy the formal requirements of Art. 42 BGG because it lacked proper requests and legally sufficient reasoning, and the appellant merely contested the lower court's factual assessment without showing manifest error or a violation under Art. 95 ff. BGG. As the defects were obvious and not cured in time, the court declined to enter into the appeal under Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG and waived court costs under Art. 66 Abs. 1 sentence 2 BGG.
Art. 42 Abs. 1 and 2 BGG; admissibility of the appeal and sufficiency of reasoning; an appeal must contain specific requests and a concise statement showing how the challenged decision infringes law. Mere criticism of the lower court’s assessment of facts does not suffice unless it also alleges manifestly incorrect fact-finding or a legal violation within the meaning of Art. 95 ff. BGG, in particular Art. 97 Abs. 1 BGG. If such defects are obvious, the Federal Supreme Court may refuse to enter into the matter in simplified procedure under Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG and may waive costs under Art. 66 Abs. 1 sentence 2 BGG.
{T 0/2}
8C_112/2011
Urteil vom 17. Februar 2011
I. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Ursprung, Präsident,
Gerichtsschreiber Grünvogel.
Verfahrensbeteiligte
W.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
IV-Stelle Bern, Chutzenstrasse 10, 3007 Bern,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),
Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungs-gerichts des Kantons Bern, Sozialversicherungs-rechtliche Abteilung, vom 21. Dezember 2010.
Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 25. Januar 2011 (Poststempel) gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, vom 21. Dezember 2010,
in das Schreiben des Bundesgerichts vom 28. Januar 2011 an W.________, wonach die Beschwerde die gesetzlichen Formerfordernisse hinsichtlich Antrag und Begründung nicht zu erfüllen scheint und eine Verbesserung nur innert der Beschwerdefrist möglich ist,
in die daraufhin von W.________ am 2. Februar 2010 eingereichte Eingabe,
in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt; Art. 95 ff. BGG nennt die zulässigen Rügegründe,
dass es insbesondere nicht genügt, von der Vorinstanz auf Grund einer konkreten Beweiswürdigung beantwortete Tatfragen als falsch zu kritisieren, ohne zugleich aufzuzeigen, inwiefern diese Sachverhaltsfeststellungen offensichtlich unrichtig sein oder auf einer Rechtsverletzung nach Art. 95 BGG beruhen sollen (Art. 97 Abs. 1 BGG),
dass sich die Beschwerdeführerin in ihren beiden Eingaben indessen darauf beschränkt und auch sonst nicht sagt, inwiefern Bundes-, Völker- oder kantonales verfassungsmässiges Recht (vgl. Art. 97 lit. a bis c BGG) verletzt sein soll,
dass diese Mängel offensichtlich sind, weshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,
erkennt der Präsident:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 17. Februar 2011
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Ursprung Grünvogel