Non-entry for insufficiently reasoned social assistance appeal

8C_1010/2008Tribunal Federal / Divisão de Direito Público IV30 de jan. de 2009Inadmissible

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Resumo

The Federal Supreme Court held that the appellant’s filing against the Zurich Administrative Court decision in a social assistance matter did not satisfy the federal pleading requirements. He did not articulate any specific violation of constitutional rights or other admissible grounds, but only presented his version of events and his financial hardship. The court therefore declined to enter into the appeal in simplified proceedings, rejected the request for legal aid as hopeless, and imposed court costs of CHF 300 on the appellant.

Regest

Art. 42 Abs. 1 und 2, Art. 106 Abs. 2, Art. 108 Abs. 1 lit. b, Art. 64, Art. 66 BGG; requirements for admissibility of a federal appeal against a cantonal-law decision. A filing must contain specific requests and a reasoned legal challenge showing, in a concise and precise manner, how the contested decision violates law. Where only cantonal law is invoked, a standalone ground exists only if a constitutional right is distinctly and detailedly alleged; the Federal Supreme Court does not examine such claims ex officio. Defective reasoning cannot be cured by setting a deadline to amend the legal grounds, unlike missing attachments. If the appeal is manifestly inadmissible or insufficiently reasoned, the court may decline to enter in simplified proceedings; hopeless appeals preclude legal aid and trigger cost allocation to the appellant.

Texto completo

{T 0/2}
8C_1010/2008

Urteil vom 30. Januar 2009
I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Ursprung, Präsident,
Gerichtsschreiber Batz.

Parteien
L.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Stadt Zürich, 8000 Zürich,
Beschwerdegegnerin, vertreten durch Stadt Zürich Support Sozialdepartement Recht, Verwaltungszentrum Werd, Werdstrasse 75, Postfach, 8036 Zürich.

Gegenstand
Fürsorge,

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich vom 30. Oktober 2008.

Nach Einsicht
in die Beschwerde des L.________ vom 6. Dezember 2008 (Poststempel) gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich vom 30. Oktober 2008 und das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege,
in die nach Erlass der Verfügung vom 9. Dezember 2008 betreffend fehlende Beilagen am 5. Januar 2009 erfolgte Nachreichung des vorinstanzlichen Entscheides,

in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG u.a. die Begehren und deren Begründung mit Angabe der Beweismittel zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt; Art. 95 ff. BGG nennt dabei die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe,

dass bei Beschwerden, die sich - wie vorliegend - gegen einen in Anwendung kantonalen Rechts ergangenen Entscheid richten, die Verletzung blossen kantonalen Rechts keinen selbstständigen Beschwerdegrund bildet; vielmehr hat der Beschwerdeführer darzulegen, inwiefern der beanstandete Akt gegen verfassungsmässige Rechte, wie etwa das Willkürverbot oder das Recht auf persönliche Freiheit, verstossen soll; hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten gilt der in Art. 106 Abs. 1 BGG verankerte Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht, weshalb insofern eine qualifizierte Rügepflicht besteht (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 133 II 249 E. 1.4.2 S. 254; vgl. auch BGE 133 IV 286 ff.): es obliegt daher dem Beschwerdeführer, namentlich klar und detailliert darzulegen, inwiefern der in Frage stehende Entscheid gegen die gerügten Grundrechte verstossen soll (BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246 mit weiteren Hinweisen),
dass der Beschwerdeführer in seiner Eingabe indessen nichts dergleichen anruft, sondern einzig seine Sicht über den Ablauf des Verfahrens sowie seine mangelnden finanziellen Mittel darlegt,

dass mithin kein gültiges Rechtsmittel vorliegt, obwohl der vorinstanzliche Entscheid nachgereicht worden ist,
dass das Ansetzen einer Nachfrist zur Verbesserung der mangelhaften Rechtsschrift im Sinne von Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG - im Gegensatz zur Nachreichung der fehlenden Beilagen (Art. 42 Abs. 5 und 6 BGG; vgl. BGE 130 I 312 E. 1.3.1 S. 320; 123 II 359 E. 6b/bb S. 369; 118 Ib 134 E. 2; je mit Hinweis) - ausser Betracht fällt (BGE 134 II 244 E. 2.4.2 S. 247 f.),
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist, wobei dem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege zufolge Aussichtslosigkeit der Begehren nicht entsprochen werden kann (Art. 64 BGG) und der Beschwerdeführer kostenpflichtig wird (Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG),

erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3.
Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

4.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, 3. Abteilung, schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 30. Januar 2009

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Ursprung Batz

Palavras-chave

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