No standing to challenge annulled bankruptcy notice

7B.235/2005Tribunal Federal / Divisão Penal II21 de dez. de 2005Inadmissible

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Resumo Omnilex

The Federal Supreme Court held that the appellant lacked standing to challenge the cantonal supervisory decision because that decision had already upheld his complaint and annulled the bankruptcy notice. Since only the operative part of the judgment is relevant for detriment, objections to the reasoning were irrelevant. He also had no protected interest in a declaration about the non-extendability of the complaint deadline. The Court therefore did not enter into the appeal and noted that the request for suspensive effect became moot.

Sumário Omnilex

Art. 19 SchKG; standing to appeal against a supervisory decision requires present detriment and a protected interest in annulment or modification of the operative part; objections directed solely against the reasoning are insufficient. A merely declaratory interest in the correctness of the authority’s reasoning or in the treatment of a time limit does not confer standing where the dispositive outcome is favorable to the appellant. Proceedings under Art. 20a Abs. 1 SchKG are in principle free of charge absent malicious or frivolous conduct.

Texto completo

{T 0/2}
7B.235/2005 /bnm

Urteil vom 21. Dezember 2005
Schuldbetreibungs- und Konkurskammer

Besetzung
Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Bundesrichter Meyer, Marazzi,
Gerichtsschreiber Levante.

Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Obergericht des Kantons Bern, Aufsichts-
behörde in Betreibungs- und Konkurssachen, Hochschulstrasse 17, Postfach 7475, 3001 Bern.

Gegenstand
Konkursandrohung,

SchKG-Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Bern, Aufsichtsbehörde in Betreibungs- und Konkurssachen, vom 11. November 2005 (Nr. ABS 05 376).

Die Kammer hat nach Einsicht
in den Entscheid des Obergerichts des Kantons Bern, Aufsichtsbehörde in Betreibungs- und Konkurssachen, vom 11. November 2005, mit welchem der Antrag von X.________ auf Erstreckung der Beschwerdefrist abgewiesen und seine Beschwerde gegen die Konkursandrohung in der gegen ihn laufenden Betreibung Nr. ... des Betreibungs- und Konkursamtes Bern-Mittelland gutgeheissen und die Konkursandrohung aufgehoben wurde,

in die Eingabe vom 5. Dezember 2005, mit welcher X.________ Beschwerde gegen den Entscheid der kantonalen Aufsichtsbehörde bei der Schuldbetreibungs- und Konkurskammer des Bundesgerichts führt,

in Erwägung,
dass zur Beschwerde gemäss Art. 19 SchKG legitimiert ist, wer durch den Entscheid der oberen Aufsichtsbehörde in seinen Rechten oder zumindest tatsächlich betroffen ist und ein eigenes schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung oder Abänderung des angefochtenen Entscheides hat (BGE 120 III 42 E. 3 S. 44),

dass die Vorinstanz die angefochtene Konkursandrohung in Gutheissung der Beschwerde aufgehoben hat (Dispositiv-Ziffer 2),

dass der Beschwerdeführer durch den angefochtenen Entscheid - der allein Anfechtungsobjekt der Beschwerde gemäss Art. 19 SchKG bildet - nicht beschwert ist,

dass der Beschwerdeführer sich vergeblich gegen die Erwägungen im angefochtenen Entscheid wendet, da sich die Beschwer aus dem Urteilsspruch und nicht aus den Erwägungen ergeben muss (vgl. BGE 103 II 155 E. 3 S. 159),
dass der Beschwerdeführer schliesslich kein schutzwürdiges Interesse an der blossen Feststellung hat (vgl. BGE 120 III 107 E. 2 S. 109), ob die Aufsichtsbehörde die Regeln über die Beschwerdefrist gemäss Art. 17 Abs. 1 SchKG (vgl. BGE 114 III 5 E. 3) richtig angewendet habe, wenn sie erwogen hat, die Beschwerdefrist könne als Verwirkungsfrist nicht erstreckt werden, und das Fristerstreckungsgesuch abgewiesen hat (Dispositiv-Ziffer 1),
dass auf die Beschwerde insgesamt nicht eingetreten werden kann,

dass mit dem vorliegenden Urteil das Gesuch um aufschiebende Wirkung hinfällig wird,

dass das Beschwerdeverfahren - abgesehen von mut- oder böswilliger Beschwerdeführung - kostenlos ist (Art. 20a Abs. 1 SchKG),

erkannt:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, den Beschwerdegegnern, dem Betreibungs- und Konkursamt Bern-Mittelland und dem Obergericht des Kantons Bern, Aufsichtsbehörde in Betreibungs- und Konkurssachen, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 21. Dezember 2005
Im Namen der Schuldbetreibungs- und Konkurskammer
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Palavras-chave

standingbankruptcy noticeappeal admissibilityprotected interestoperative partdeclaratory interestcomplaint deadlinecosts

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Questão jurídica principal

Whether X. had standing under Art. 19 SchKG to challenge a cantonal decision that had already annulled the bankruptcy notice.

Decisão extraída

No. Because the cantonal authority had already granted the complaint and lifted the bankruptcy notice, X. was not adversely affected by the operative part of that decision.

Fundamentação extraída

Standing requires a rights-based or at least factual detriment and a protected interest in reversal or amendment. The appellant was not harmed by the dispositive part of the decision; any objection to the reasoning alone is insufficient.

Questão jurídica principal

Whether X. had a protected interest in a declaratory ruling that the complaint deadline could not be extended.

Decisão extraída

No. He lacked a legally protected interest in a mere declaration concerning the cantonal authority's treatment of the filing deadline.

Fundamentação extraída

A challenge cannot be maintained solely to review the reasoning or to obtain a declaration on the application of procedural time limits where the dispositive outcome is already favorable and no practical legal interest is shown.

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