Criminal appeal inadmissible for merely appellatory criticism

6B_942/2008Tribunal Federal / Divisão Penal20 de dez. de 2008Inadmissible

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Resumo

The Federal Supreme Court held that the appellant’s submissions against his conviction for receiving stolen goods and gross traffic offenses were purely appellatory and unsupported by evidence. Because he failed to demonstrate manifestly incorrect or arbitrary findings of fact, the complaint was not considered under the simplified inadmissibility procedure. The appellant was ordered to pay court costs of CHF 800.

Regest

Art. 97 Abs. 1 BGG; Art. 108 BGG; inadmissibility of a criminal complaint based solely on appellatory criticism. The Federal Supreme Court does not review factual findings as if it were a further instance of appeal; it intervenes only where the challenged decision is shown to be manifestly incorrect or arbitrary. Mere assertions, unsubstantiated allegations of manipulated evidence, or general accusations of bias do not suffice to establish arbitrariness within the meaning of Art. 9 BV. Where the complaint manifestly fails to meet these requirements, the President may decline entry in summary procedure under Art. 108 BGG. Court costs are then borne by the unsuccessful complainant pursuant to Art. 66 Abs. 1 BGG.

Texto completo

{T 0/2}
6B_942/2008/sst

Urteil vom 20. Dezember 2008
Strafrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Schneider, Präsident,
Gerichtsschreiber Monn.

Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Florhofgasse 2, 8001 Zürich,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Hehlerei, grobe Verletzung von Verkehrsregeln,

Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Strafkammer, vom 29. August 2008.

Der Präsident zieht in Erwägung:

1.
Der Beschwerdeführer wendet sich dagegen, dass er wegen Hehlerei und grober Verletzung von Verkehrsregeln mit einer Geldstrafe von 150 Tagessätzen zu Fr. 80.--, bedingt aufgeschoben bei einer Probezeit von zwei Jahren, sowie mit einer Busse von Fr. 2'000.-- bzw. einer Ersatzfreiheitsstrafe von 20 Tagen bestraft wurde. Seine Begründung der Beschwerde beschränkt sich indessen auf appellatorische Kritik, die im vorliegenden Verfahren unzulässig ist (BGE 130 I 258 E. 1.3). Er macht zum Beispiel geltend, das Urteil beruhe auf manipulierten Beweisen (Beschwerde S. 2 - 6), und seit er bei der Kantonspolizei gekündigt habe, nutze diese jede Gelegenheit, ihn zu diskreditieren und ihm zu schaden (Beschwerde S. 10). Er vermag diese Behauptungen indessen nicht zu belegen, weshalb auch nicht ersichtlich ist, dass die Sachverhaltsdarstellung im angefochtenen Entscheid offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG bzw. willkürlich im Sinne von Art. 9 BV wäre. Willkürlich ist eine tatsächliche Feststellung nämlich nur, wenn sie offensichtlich unhaltbar ist, zur tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht oder auf einem offenkundigen Fehler beruht (BGE 133 I 149 E. 3.1; 132 I 13 E. 5.1; 127 I 54 E. 2b). Dass diese Voraussetzung erfüllt wäre, lässt sich der Beschwerde nicht entnehmen. Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2.
Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG).
Demnach erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 20. Dezember 2008
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Schneider Monn

Palavras-chave

inadmissibilityappellatory criticismarbitrarinesscriminal appealcourt costs