Non-entry for failure to pay advance costs

6B_83/2008Tribunal Federal / Divisão Penal23 de abr. de 2008Inadmissible

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Resumo

The Federal Criminal Court President did not enter into the appellant's challenge against the Zug High Court because he failed to pay the CHF 2,000 advance costs even after a grace period under the Federal Supreme Court Act. The appellant had asked for additional time, was warned of non-entry, but still did not pay. Court costs were nevertheless imposed, reduced to CHF 500 in light of his financial situation.

Regest

Art. 62, 65 Abs. 2, 66 Abs. 1 und Art. 108 BGG; non-payment of the advance on costs after expiry of the grace period. Where the appellant, despite an express warning and the setting of an additional time limit under Art. 62 Abs. 3 BGG, fails to pay the required advance on costs, the Federal Supreme Court does not enter into the appeal in summary proceedings under Art. 108 BGG. The burden of court costs follows Art. 66 Abs. 1 BGG; the amount may be reduced under Art. 65 Abs. 2 BGG in view of the party's financial circumstances.

Texto completo

{T 0/2}
6B_83/2008 /hum

Urteil vom 23. April 2008
Strafrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Schneider, Präsident,
Gerichtsschreiber Monn.

Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Staatsanwaltschaft des Kantons Zug, Aabachstrasse 1, 6301 Zug,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Gewerbsmässiger Betrug; Ersatzforderung,

Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zug, Strafrechtliche Abteilung, vom 18. Dezember 2007.

Der Präsident zieht in Erwägung:

1.
Der Beschwerdeführer wurde mit Verfügung vom 11. Februar 2008 und in Anwendung von Art. 62 BGG aufgefordert, dem Bundesgericht spätestens am 3. März 2008 einen Kostenvorschuss von Fr. 2000.-- einzuzahlen. Mit Schreiben vom 27. Februar 2008 teilte er mit, dass er eine zusätzliche Frist von 30 Tagen benötige, weil er nicht in der Lage sei, den Kostenvorschuss in so kurzer Zeit aufzubringen. Mit Verfügung vom 28. Februar 2008 wurde ihm die in Art. 62 Abs. 3 Satz 2 BGG vorgesehene Nachfrist bis zum 14. April 2008 angesetzt, um den Kostenvorschuss zu bezahlen, ansonsten das Bundesgericht auf die Beschwerde nicht eintrete. Der Kostenvorschuss wurde nicht geleistet. Auf die Beschwerde ist androhungsgemäss im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2.
Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Mit Schreiben vom 8. April 2008 wurde er ausdrücklich auf die Möglichkeit eines schriftlichen Rückzugs aufmerksam gemacht. Davon machte er keinen Gebrauch. Folglich kommt der Verzicht auf eine Kostenauflage nicht in Betracht. Der finanziellen Lage des Beschwerdeführers ist durch eine herabgesetzte Gerichtsgebühr Rechnung zu tragen (Art. 65 Abs. 2 BGG).
Demnach erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zug, Strafrechtliche Abteilung, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 23. April 2008
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Schneider Monn

Palavras-chave

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