Untimely criminal appeal; legal aid denied

6B_679/2007Tribunal Federal / Divisão Penal2 de nov. de 2007Inadmissible

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Resumo

The Criminal Division of the Swiss Federal Supreme Court held that the appellant's criminal complaint against the Zurich district governor's decision was filed after the 30-day deadline and therefore could not be heard. The President refused to enter into the appeal under the summary procedure of Art. 108 BGG. The request for free legal aid was denied because the appeal was hopeless. Court costs of CHF 500 were imposed on the appellant, taking into account presumed indigence.

Regest

Art. 100 Abs. 1, Art. 108, Art. 64, 65 and 66 BGG; timeliness of appeal and legal aid in summary non-entry proceedings. An appeal filed after expiry of the statutory period is inadmissible and may be rejected by the President under the simplified procedure of Art. 108 BGG. Legal aid is unavailable where the requested relief lacks prospects of success. Costs are borne by the unsuccessful appellant, but the fee may be moderated when indigence is presumed.

Texto completo

{T 0/2}
6B_679/2007 /hum

Urteil vom 2. November 2007
Strafrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Schneider, Präsident,
Gerichtsschreiber Monn.

Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Stadtrichteramt Zürich, Gotthardstrasse 62, Postfach, 8022 Zürich.

Gegenstand
Schlussverfügungen/Rechnungen,

Beschwerde in Strafsachen gegen den Entscheid des Statthalteramts des Bezirkes Zürich vom 7. September 2007.

Der Präsident zieht in Erwägung:
1.
Die Beschwerdefrist von 30 Tagen gemäss Art. 100 Abs. 1 BGG begann nach der eigenen Darstellung des Beschwerdeführers am 10. September 2007 zu laufen und endete am 10. Oktober 2007 (Beschwerde S. 2 oben). Er hat die Beschwerde indessen erst am 24. Oktober 2007 auf der Post aufgegeben, weshalb sie verspätet ist. Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2.
Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Der Beschwerdeführer hat es entgegen seiner Ankündigung unterlassen, der Beschwerde eine Bestätigung des Sozialzentrums beizulegen. Zu seinen Gunsten kann indessen davon ausgegangen werden, dass er bedürftig ist. Diesem Umstand ist bei der Bemessung der Gerichtsgebühr Rechnung zu tragen (Art. 65 Abs. 1 BGG).

Demnach erkennt der Präsident:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3.
Die Gerichtsgebühr von Fr. 500.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt.
4.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Stadtrichteramt Zürich und dem Statthalteramt des Bezirkes Zürich schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 2. November 2007
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Palavras-chave

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