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6B_66/2010 ΓÇó Non-payment of advance costs leads to non-entry
6B_66/2010Tribunal Federal / Divisão Penal29 de mar. de 2010Dismissed
The Federal Supreme Court did not enter into the appellant’s criminal-law complaint against a Thurgau cantonal decision because he failed to pay the ordered advance on costs of CHF 2,000 despite a grace period and explicit warning. The court therefore dismissed the appeal in the sense of non-entry and charged the appellant with federal court costs of CHF 800.
Art. 62 BGG, Art. 62 Abs. 3 BGG, Art. 108 BGG; non-payment of the advance on costs after expiry of the grace period and warning leads to non-entry. The parties are in principle required to pay an advance corresponding to the anticipated court costs. If the advance is not paid within the initial period and the statutory grace period, the appellate court must decline to enter into the matter; the deficiency is not cured by submissions contesting the requirement itself (consid. 1). Court costs may be imposed on the appellant in accordance with Art. 66 Abs. 1 BGG (consid. 2).
{T 0/2}
6B_66/2010
Urteil vom 29. März 2010
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Favre, Präsident,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons Thurgau, Staubeggstrasse 8, 8510 Frauenfeld,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
SVG-Widerhandlung; Erledigungsbeschluss,
Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Thurgau vom 14. Dezember 2009.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1.
Der Beschwerdeführer wurde am 21. Januar 2010 verfügungsweise aufgefordert, dem Bundesgericht spätestens am 11. Februar 2010 einen Kostenvorschuss von Fr. 2'000.-- einzuzahlen. Mit Schreiben vom 23. Januar 2010 forderte der Beschwerdeführer das Bundesgericht seinerseits auf, einen Kostenvorschuss von Fr. 200'000.-- zu leisten (act. 10). Das Bundesgericht teilte dem Beschwerdeführer daraufhin am 26. Januar 2010 unter Hinweis auf Art. 62 BGG mit, dass grundsätzlich jede Partei einen Kostenvorschuss in der Höhe der mutmasslichen Gerichtskosten zu leisten habe und vorliegend keine Gründe ersichtlich seien, um darauf zu verzichten. Es werde deshalb am zu leistenden Kostenvorschuss festgehalten (act. 11). Mit Schreiben vom 9. Februar 2010 führte der Beschwerdeführer aus, "die Forderung von einem Vorschuss in der Höhe von Fr. 2'000.-- sei eine mögliche Straftat". Es werde hier offenkundig "das Geld" in den Vordergrund gestellt und nicht "die Rechtmässigkeit" (act. 12). Mit Verfügung vom 12. Februar 2010 wurde dem Beschwerdeführer die in Art. 62 Abs. 3 BGG vorgeschriebene Nachfrist zur Leistung des Vorschusses bis 5. März 2010 angesetzt mit der Androhung, dass ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde (act. 13). Der Kostenvorschuss wurde nicht geleistet. Auf die Beschwerde ist androhungsgemäss im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2.
Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG).
Demnach erkennt der Präsident:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 29. März 2010
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin:
Favre Arquint Hill