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6B_612/2008 ΓÇó Confiscation of forged bank documents upheld
6B_612/2008Tribunal Federal / Divisão Penal23 de set. de 2008Dismissed
The Federal Supreme Court dismissed the appellant’s complaint against a cantonal confiscation order. The appellant had presented forged bank documents; the police seized the documents, account statements, and metal bars, and the Zurich appellate criminal chamber ordered definitive confiscation and transfer to the cantonal police. The appellant argued that the items should be returned to him, but the Court found no violation of federal law and considered any lawful use of forged bank documents implausible. Costs of CHF 2,000 were imposed on the appellant.
Art. 109 BGG; confiscation of forged documents and scope of federal review: Where the appellant challenges only a specific cantonal reasoning, the Federal Supreme Court may refer to it under Art. 109 Abs. 3 BGG. Confiscation is upheld if the seized objects are admittedly forged and no lawful or reasonable use for them is discernible. A complaint that merely advances an implausible explanation for possession or presentation of forged documents does not establish a violation of federal law within the meaning of Art. 95 BGG. Costs follow the outcome under Art. 66 Abs. 1 BGG.
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6B_612/2008 /hum
Urteil vom 23. September 2008
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Präsident,
Bundesrichter Favre, Zünd,
Gerichtsschreiber Monn.
Parteien
X.________,
Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwälte Dr. Peter Fichtenbauer und Dr. Klaus Krebs,
gegen
Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Florhofgasse 2, 8001 Zürich,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Einziehung,
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 1. Juli 2008.
Das Bundesgericht zieht in Erwägung:
1.
Als der Beschwerdeführer bei der Bank B.________ vorsprach und verschiedene gefälschte Dokumente vorlegte, konnten diese polizeilich sichergestellt werden. Das Obergericht des Kantons Zürich beschloss am 1. Juli 2008 im Rekursverfahren, die sichergestellten Bankunterlagen, Kontoauszüge und Metallbarren würden definitiv eingezogen und der Kantonspolizei zur gutscheinenden Verwendung überlassen.
Der Beschwerdeführer wendet sich an das Bundesgericht und beantragt, die verfügte Beschlagnahme und Einziehung der beschwerdebezogenen Gegenstände aufzuheben und zu verfügen, dass diese dem Beschwerdeführer herauszugeben seien.
2.
Der Beschwerdeführer bemängelt nur E. III.2.2. des angefochtenen Entscheids (Beschwerde S. 2). In Anwendung von Art. 109 Abs. 3 BGG kann auf diese Erwägung verwiesen werden (angefochtener Entscheid S. 8/9). Was daran gegen das schweizerische Recht im Sinne von Art. 95 BGG verstossen könnte, ist nicht ersichtlich. Das Vorbringen des Beschwerdeführers, die beschlagnahmten Gegenstände seien von ihm der Bank nur deshalb vorgewiesen worden, "um allfällige Rechtsbeziehungen zwischen dem Beschwerdeführer und der B.________ zu erörtern" (Beschwerde S. 2), ist angesichts des Umstands, dass die Gegenstände unbestrittenermassen gefälscht sind, abwegig. Ein vernünftiger und legaler Verwendungszweck gefälschter Bankunterlagen ist schlichtweg nicht ersichtlich. Die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 109 BGG abzuweisen.
3.
Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG).
Demnach erkennt das Bundesgericht:
1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.
2.
Die Gerichtskosten von Fr. 2'000.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 23. September 2008
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Schneider Monn