Non-entry due to querulous criminal complaint

6B_548/2007Tribunal Federal / Divisão Penal30 de set. de 2007Inadmissible

Abrir fonte

Resumo

The Federal Supreme Court treated the appellant’s filing as a criminal-law complaint because it concerned execution of a sentence, but declined to enter into the matter because the 22-page submission was querulous. The request for suspensive effect became moot. The appellant was ordered to pay court costs of CHF 800.

Regest

Art. 42 Abs. 7, Art. 66 Abs. 1, Art. 78 ff. and Art. 108 BGG; non-entry on querulous criminal complaint. A filing relating to sentence execution is to be treated according to its substance as a criminal-law complaint. However, where the submission is manifestly querulous, offensive or otherwise abusive in the sense of Art. 42 Abs. 7 BGG, the Federal Supreme Court may decline to enter in summary proceedings under Art. 108 BGG. A request for suspensive effect becomes moot upon non-entry. Court costs are borne by the unsuccessful appellant pursuant to Art. 66 Abs. 1 BGG.

Texto completo

{T 0/2}
6B_548/2007 /rom

Urteil vom 30. September 2007
Strafrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Schneider, Präsident,
Gerichtsschreiber Monn.

Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Regierungsrat des Kantons Aargau,

Gegenstand
Strafverbüssung,

Beschwerde in Strafsachen gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Aargau, 4. Kammer, vom 17. Juli 2007.

Der Präsident zieht in Erwägung:
1.
Da es vorliegend um ein Verfahren betreffend Strafverbüssung geht, ist die als Verfassungsbeschwerde betitelte Eingabe des Beschwerdeführers als Beschwerde in Strafsachen gemäss Art. 78 ff. BGG entgegenzunehmen (Urteil 6B_38/2007 vom 23. August 2007, E. 3). Die 22 Seiten umfassende Beschwerde ist einmal mehr querulatorisch im Sinne von Art. 42 Abs. 7 BGG. Allein auf S. 4 ist z.B. von "Justizskandal", "unerträglicher Justizkriminalität", "wirren Rechtsverdrehungen" und dergleichen die Rede. Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. Mit dem Entscheid in der Sache ist das Gesuch um aufschiebende Wirkung gegenstandslos geworden.
2.
Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG).

Demnach erkennt der Präsident:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Die Gerichtsgebühr von Fr. 800.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt.
3.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Regierungsrat und dem Verwaltungsgericht des Kantons Aargau, 4. Kammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 30. September 2007
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Palavras-chave

non-entryquerulous submissionsentence executionsuspensive effectcourt costs