Criminal appeal dismissed for insufficient reasoning

6B_518/2008Tribunal Federal / Divisão Penal13 de ago. de 2008Inadmissible

Abrir fonte

Extraído pela Omnilex

Resumo Omnilex

The Federal Supreme Court did not enter into the criminal appeal against the Zurich High Court judgment convicting the appellant of multiple fraud. It held that the complaint alleging a violation of in dubio pro reo amounted only to inadmissible appellatory criticism and did not satisfy the federal substantiation requirements. Court costs of CHF 1,000 were imposed on the appellant.

Sumário Omnilex

Art. 97 Abs. 1, Art. 42 Abs. 2 and Art. 106 Abs. 2 BGG; review of factual findings and substantiation of a complaint alleging violation of in dubio pro reo. The Federal Supreme Court examines factual determinations only for manifest error or violation of federal law; the principle in dubio pro reo is reviewed, as a rule of evidence, solely under the narrow standard of arbitrariness. Mere appellatory criticism and unsupported disagreement with the cantonal assessment are insufficient to establish a constitutional or federal-law breach. A complaint that does not specifically address the reasoning of the challenged decision is inadmissible in summary proceedings under Art. 108 BGG.

Texto completo

{T 0/2}
6B_518/2008/sst

Urteil vom 13. August 2008
Strafrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Schneider, Präsident,
Gerichtsschreiber Willisegger.

Parteien
X.________, Beschwerdeführer, vertreten durch
Fürsprecher Markus Hitz,

gegen

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Florhofgasse 2, 8001 Zürich, Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Mehrfacher Betrug,

Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Strafkammer, vom 15. Februar 2008.

Der Präsident zieht in Erwägung:

1.
Dem Beschwerdeführer wird vorgeworfen, er habe gegenüber der Arbeitslosenkasse zweimal ein fiktives Arbeitsverhältnis vorgespiegelt und sie dadurch veranlasst, ihm ungerechtfertigte Arbeitslosengelder zu entrichten. Das Obergericht des Kantons Zürich verurteilte den Beschwerdeführer am 15. Februar 2008 wegen mehrfachen Betruges (Art. 146 Abs. 1 StGB) zu einer Freiheitsstrafe von zehn Monaten, ausgesprochen als Zusatzstrafe, unter Gewährung des bedingten Strafvollzuges.

Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung des Grundsatzes "in dubio pro reo". Gemäss Art. 97 Abs. 1 BGG kann die Feststellung des Sachverhalts durch die Vorinstanz vor Bundesgericht nur bemängelt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Verletzung von schweizerischem Recht im Sinne von Art. 95 BGG beruht. Die Wendung "offensichtlich unrichtig" entspricht dem Begriff der Willkür im Sinne von Art. 9 BV (BGE 133 II 249 E. 1.2.2), und nur unter diesem beschränkten Gesichtswinkel prüft das Bundesgericht, ob der Grundsatz "in dubio pro reo" als Beweiswürdigungsregel verletzt ist (BGE 127 I 38 E. 2a). Was der Beschwerdeführer vorbringt, erschöpft sich indessen in unzulässiger appellatorischer Kritik am angefochtenen Entscheid, die zur Begründung einer Willkürrüge nicht ausreicht. Die Ausführungen sind nicht geeignet, offensichtlich erhebliche und schlechterdings nicht zu unterdrückende Zweifel daran darzutun, dass sich der Sachverhalt, wie ihn die Vorinstanz annimmt, verwirklicht hat. Appellatorisch ist ferner die Rüge, es sei unzulässig, die Aussagen von A.________ als Indiz zur Stützung des Beweisergebnisses bzw. zur Ausleuchtung des Hintergrundes heranzuziehen. Mit den diesbezüglichen Erwägungen im angefochtenen Entscheid (E. 3.1 S. 10-11 sowie E. 3.2 und 4) setzt er sich auch nicht ansatzweise auseinander und legt nicht dar, inwiefern dadurch Recht verletzt sein sollte. Auch insoweit fehlt es an einer den Anforderungen von Art. 42 Abs. 2 bzw. 106 Abs. 2 BGG genügenden Beschwerdebegründung. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2.
Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG).

Demnach erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 13. August 2008
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Schneider Willisegger

Palavras-chave

fraudunemployment benefitsin dubio pro reoarbitrarinesssubstantiationnon-entrycourt costs

Extraído pela Omnilex

Questão jurídica principal

Whether the appeal sufficiently alleged a violation of in dubio pro reo / arbitrariness in fact-finding

Decisão extraída

No. The arguments were merely appellatory and did not show manifestly incorrect findings or a legally relevant violation.

Fundamentação extraída

Federal review of facts is limited by Art. 97(1) BGG and Art. 95 BGG; under this standard, in dubio pro reo is examined only as a rule of evidence through the lens of arbitrariness. The appeal did not specifically engage with the cantonal court's reasoning and failed to meet the substantiation requirements of Art. 42(2) and Art. 106(2) BGG.

Continue sua pesquisa no ChatGPT ou Claude

Conecte o Omnilex para pesquisar o corpus jurídico pelo seu assistente de IA.