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6B_432/2008 ΓÇó No standing to appeal against non-entry decision
6B_432/2008Tribunal Federal / Divisão Penal11 de ago. de 2008Dismissed
The Federal Supreme Court dismissed the criminal complaint as inadmissible. It held that the appellant, as the person who filed the criminal report and not as a victim within the meaning of the Victim Assistance Act, lacked standing under Art. 81 BGG. Insofar as he challenged the fine, his submission did not meet the substantiation requirements of Art. 106(2) BGG. The request for free legal aid was denied because the appeal had no prospects of success, and reduced court costs of CHF 500 were imposed.
Art. 81 Abs. 1 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG; standing and substantiation requirements in criminal matters: a mere informant or injured person who is not a victim under the Victim Assistance Act lacks standing to challenge a non-entry decision before the Federal Supreme Court. A complaint directed only against a fine or other procedural sanction must be specifically reasoned; mere criticism or bare assertions of incorrectness do not satisfy the federal substantiation requirement. Where the appeal is manifestly hopeless, legal aid under Art. 64 BGG is to be refused; costs may nevertheless be moderated under Art. 65 Abs. 2 BGG and imposed on the unsuccessful appellant pursuant to Art. 66 Abs. 1 BGG.
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6B_432/2008 /hum
Urteil vom 11. August 2008
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Präsident,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Florhofgasse 2, 8001 Zürich,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Eröffnung einer Untersuchung gegen Behördenmitglieder und Beamte,
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, vom 13. Mai 2008.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1.
Die Beschwerde richtet sich dagegen, dass auf eine Strafanzeige wegen Verletzung des Amts- und Berufsgeheimnisses sowie wegen Irreführung der Rechtspflege und auf einen dagegen erhobenen Rekurs nicht eingetreten wurde. Die Legitimationsvoraussetzungen zur Beschwerde in Strafsachen ergeben sich aus Art. 81 Abs. 1 BGG. Als Anzeigesteller bzw. Geschädigter ist der Beschwerdeführer, der nicht Opfer im Sinne des Opferhilfegesetzes ist, zur Beschwerde nicht legitimiert (BGG 133 IV 228). Soweit er sich sinngemäss gegen die Ausfällung der Ordnungsbusse wehrt, genügt seine Beschwerde den Begründungsanforderungen von Art. 106 Abs. 2 BGG nicht, legt er doch nicht einmal ansatzweise dar, dass und inwiefern das Obergericht kantonales Verfahrensrecht willkürlich angewendet haben könnte. Auf die Beschwerde ist daher im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2.
Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 65 Abs. 2 BGG). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Der finanziellen Lage des Beschwerdeführers ist durch eine herabgesetzte Gerichtsgebühr Rechnung zu tragen (Art. 65 Abs. 2 BGG).
Demnach erkennt der Präsident:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
4.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 11. August 2008
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin:
Schneider Arquint Hill