Non-entry due to insufficient substantiation of criminal appeal

6B_108/2007Tribunal Federal / Divisão Penal21 de abr. de 2007Inadmissible

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Resumo Omnilex

The appellant challenged a Bernese criminal appellate judgment concerning SVG offences, but submitted no legally sufficient reasons for the federal complaint. The Federal Supreme Court held that a mere expression of disagreement does not meet the requirements of Art. 42 BGG. It therefore refused to enter into the appeal under Art. 108 BGG and imposed the federal court fee of CHF 800 on the appellant.

Sumário Omnilex

Art. 42 Abs. 1-2 BGG; Art. 108 BGG; unzureichende Begründung der Beschwerde: Die Rechtsschrift muss Begehren und Begründung enthalten und darlegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Ein blosses Abweichen vom angefochtenen Entscheid oder die pauschale Erklärung des Nichteinverständnisses genügt den Begründungsanforderungen nicht. Fehlt eine hinreichende Begründung, ist im vereinfachten Verfahren nicht auf die Beschwerde einzutreten (consid. 1). Die Kostenfolgen richten sich nach Art. 66 Abs. 1 BGG und treffen die unterliegende Partei.

Texto completo

{T 0/2}
6B_108/2007 /rom

Urteil vom 21. April 2007
Strafrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Schneider, Präsident,
Gerichtsschreiber Monn.

Parteien
X.________,
Beschwerdeführerin,

gegen

Generalprokurator des Kantons Bern, Postfach 7475, 3001 Bern.

Gegenstand
SVG-Widerhandlungen,

Beschwerde in Strafsachen gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Bern, 2. Strafkammer, vom 14. Februar 2007.

Das Präsidium zieht in Erwägung:
1.
Gemäss Art. 42 Abs. 1 BGG haben Rechtsschriften an das Bundesgericht unter anderem die Begehren der Beschwerdeführerin sowie deren Begründung zu enthalten. Gemäss Abs. 2 der genannten Bestimmung ist darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Der blosse Hinweis der Beschwerdeführerin, sie sei mit dem angefochtenen Entscheid nicht einverstanden, genügt den Begründungsanforderungen nicht. Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2.
Bei diesem Ausgang hat die Beschwerdeführerin die bundesgerichtlichen Kosten zu tragen (Art. 66 Abs. 1 BGG).

Demnach erkennt das Präsidium:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Die Gerichtsgebühr von Fr. 800.-- wird der Beschwerdeführerin auferlegt.
3.
Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, dem Generalprokurator des Kantons Bern und dem Obergericht des Kantons Bern, 2. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 21. April 2007
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Palavras-chave

inadmissibilityreasoning requirementscriminal appealroad traffic offencescourt costsnon-entry

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Questão jurídica principal

Whether the criminal appeal met the federal reasoning requirements under Art. 42 BGG and could be entered into.

Decisão extraída

No. A mere statement of disagreement with the challenged judgment does not satisfy the duty to set out why the decision violates federal law.

Fundamentação extraída

Under Art. 42 paras. 1-2 BGG, an appeal must contain requests and reasons and explain the legal violation. Because the submission lacked any proper reasoning, the court could not examine the merits and had to refuse entry under Art. 108 BGG.

Questão jurídica principal

Who must bear the federal court costs following the non-entry decision?

Decisão extraída

The appellant must bear the costs.

Fundamentação extraída

As the appeal was not entered into, the unsuccessful appellant bears the federal court fee under Art. 66 para. 1 BGG.

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