Criminal appeal inadmissible for lack of substantiation

6B_1051/2013Tribunal Federal / Divisão Penal8 de nov. de 2013Dismissed

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Resumo

The appellant challenged a cantonal order in a criminal matter, but her filing before the Federal Supreme Court contained only general accusations and did not explain how the contested decision violated federal law. The single judge therefore declined to enter into the appeal under Art. 108 BGG. The request for free legal aid was rejected because the appeal had no prospect of success, and costs of CHF 800 were imposed on the appellant.

Regest

Art. 42 Abs. 2 BGG; requirement of substantiation of a federal appeal; an appeal must, with reference to the contested decision, show in a reasoned manner which legal norms were violated. Purely general reproaches and unsubstantiated accusations do not satisfy this burden and justify non-entry in summary procedure under Art. 108 BGG. Legal aid under Art. 64 BGG is excluded where the appeal is manifestly hopeless; in such a case, costs are charged to the appellant pursuant to Art. 66 Abs. 1 BGG.

Texto completo

{T 0/2}

6B_1051/2013

Urteil vom 8. November 2013

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Schneider, Einzelrichter,
Gerichtsschreiber C. Monn.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführerin,

gegen

Staatsanwaltschaft des Kantons Glarus, Postgasse 29, 8750 Glarus,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Entziehung von Unmündigen,

Beschwerde gegen die Verfügung des Obergerichts des Kantons Glarus, 1. Vizepräsident, vom 25. Oktober 2013.

Der Einzelrichter zieht in Erwägung:

1.

In einer Beschwerde ist unter Bezugnahme auf den angefochtenen Entscheid darzulegen, inwieweit dieser nach Auffassung der Beschwerdeführerin gegen das Recht verstossen soll (Art. 42 Abs. 2 BGG). Dieser Voraussetzung genügt die vorliegende Eingabe nicht. Es werden darin nur allgemeine Vorwürfe gegen Behörden und Gerichte erhoben, da diese angeblich seit 2000 die Angelegenheiten der Beschwerdeführerin nicht bearbeiten, weil dies mit viel Arbeit verbunden und für die Staatsmitarbeiter zu anstrengend wäre (Beschwerde S. 2). Mit solchen pauschalen Beschuldigungen kann sich das Bundesgericht nicht befassen. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2.

Die Gerichtskosten sind der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Wie schon im Verfahren 6B_1028/2013 kommt wegen der mutwilligen Art der Prozessführung eine Herabsetzung der Gerichtskosten nicht in Betracht.

Demnach erkennt der Einzelrichter:

1.

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.

Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3.

Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

4.

Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Glarus, 1. Vizepräsident, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 8. November 2013

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Einzelrichter: Schneider

Der Gerichtsschreiber: Monn

Palavras-chave

inadmissibilitysubstantiationlegal aidcourt costssummary procedurecriminal appeal