Non-entry due to unpaid cost advance

5D_44/2008Tribunal Federal / Divisão Civil II8 de mai. de 2008Inadmissible

Abrir fonte

Resumo

The Federal Supreme Court considered a constitutional complaint against a cantonal decision on definitive debt enforcement. It had previously ordered the complainant to pay a CHF 400 cost advance and warned that failure to comply would lead to non-entry. The complainant did not pay the advance within the non-extendable deadline and did not provide the required proof of timely payment by debit order. The Court therefore refused to enter on the complaint and imposed federal court costs of CHF 150 on the complainant.

Regest

Art. 62 Abs. 3 BGG; Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG; Art. 117 BGG; non-payment of the cost advance within the non-extendable deadline as a ground for non-entry. Where the appellant, despite a proper warning, neither pays the advance in cash or via the prescribed transfer mechanism nor timely furnishes the required debit confirmation, the appeal is not entered into ex officio. In such a case, the proceeding is terminated without examination of the merits, and costs are imposed on the defaulting party pursuant to Art. 66 Abs. 1 BGG.

Texto completo

{T 0/2}
5D_44/2008/sst

Urteil vom 8. Mai 2008
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Raselli, Präsident,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Parteien
X.________,
Beschwerdeführer

gegen

Y.________,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Definitive Rechtsöffnung.

Verfassungsbeschwerde gegen den Beschluss vom
25. Februar 2008 des Obergerichts des Kantons Thurgau.

Nach Einsicht
in die Verfassungsbeschwerde gegen den Beschluss vom 25. Februar 2008 des Obergerichts des Kantons Thurgau,

in Erwägung,
dass der Beschwerdeführer mit (an die von ihm angegebene Adresse versandter) Nachfristansetzung gemäss Art. 62 Abs. 3 BGG vom 9. April 2008 unter Androhung des Nichteintretens bei Säumnis aufgefordert worden ist, den (ihm mit Verfügung vom 19. März 2008 auferlegten, jedoch nicht eingegangenen) Kostenvorschuss von Fr. 400.-- innerhalb einer nicht erstreckbaren Nachfrist von 5 Tagen seit der als am 10. April 2008 erfolgt geltenden Zustellung (nach postalischer Retournierung wegen Unzustellbarkeit, BGE 101 Ia 332) dem Bundesgericht in bar zu zahlen oder zu Gunsten der Bundesgerichtskasse (Postkonto 10-674-3) entweder an einem Schalter der Schweizerischen Post zu übergeben oder (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags an die Post oder an eine Bank) einem in der Schweiz befindlichen Post- bzw. Bankkonto der Beschwerdeführenden Partei oder ihres Vertreters zu belasten (Art. 48 Abs. 4 BGG) und ausserdem (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags) der Bundesgerichtskasse innerhalb von 10 Tagen seit Ablauf der nicht erstreckbaren Nachfrist eine Bestätigung der Postfinance bzw. der Bank einzureichen, wonach der Vorschussbetrag fristgerecht dem Post- bzw. Bankkonto belastet worden ist,
dass der Beschwerdeführer den Kostenvorschuss auch innerhalb der Nachfrist weder bei der Bundesgerichtskasse in bar geleistet noch zu deren Gunsten an einem Postschalter übergeben und auch nicht den (für den Fall eines Zahlungsauftrags) ihm obliegenden Nachweis der rechtzeitigen Vorschussleistung durch Belastungsbestätigung erbracht hat, weshalb androhungsgemäss gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 117 BGG i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Verfassungsbeschwerde nicht einzutreten ist und der Beschwerdeführer kostenpflichtig wird (Art. 66 Abs. 1 BGG),

erkennt der Präsident:

1.
Auf die Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 150.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 8. Mai 2008
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Raselli Füllemann

Palavras-chave

non-entrycost advanceconstitutional complaintdebt enforcementcourt costs