Non-entry for failure to pay advance costs

5D_195/2008Tribunal Federal / Divisão Civil II2 de mar. de 2009Inadmissible

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The Federal Supreme Court did not enter into the appellant’s constitutional complaint against the Thurgau cantonal court’s circular decision because he failed to pay the requested court cost advance within the non-extendable grace period and did not submit the required proof of timely payment. Earlier requests for an extension and for suspension of the proceedings were rejected. The appellant was ordered to pay CHF 300 in court costs.

Sumário Omnilex

Art. 62 Abs. 3 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 117 BGG; non-payment of the advance costs after a non-extendable grace period leads to non-entry. If the appellant neither pays the advance in due time nor provides the required debit confirmation where payment order is used, the court must refuse to enter into the constitutional complaint. The sanction applies once the warning of non-entry has been properly issued and the deadline has expired unused (consid. on the missing advance payment). Costs are imposed on the unsuccessful party under Art. 66 Abs. 1 BGG.

Texto completo

{T 0/2}
5D_195/2008/bnm

Urteil vom 2. März 2009
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Y.________,
Beschwerdegegner,
vertreten durch Rechtsanwältin Dr. Inge Rötlich,

Gegenstand
Definitive Rechtsöffnung.

Verfassungsbeschwerde gegen den Zirkularbeschluss vom 6. November 2008 des Obergerichts des Kantons Thurgau.

Nach Einsicht
in die Verfassungsbeschwerde gegen den Zirkularbeschluss vom 6. November 2008 des Obergerichts des Kantons Thurgau,

in Erwägung,
dass der Beschwerdeführer mit Nachfristansetzung gemäss Art. 62 Abs. 3 BGG vom 28. Januar 2009 unter Androhung des Nichteintretens bei Säumnis aufgefordert worden ist, den (ihm mit Verfügung vom 30. Dezember 2008 auferlegten, jedoch nicht eingegangenen) Kostenvorschuss von Fr. 1'500.-- innerhalb einer nicht erstreckbaren Nachfrist von 15 Tagen seit der am 4. Februar 2009 erfolgten Zustellung dem Bundesgericht in bar zu zahlen oder zu Gunsten der Bundesgerichtskasse (Postkonto 10-674-3) entweder an einem Schalter der Schweizerischen Post zu übergeben oder (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags an die Post oder an eine Bank) einem in der Schweiz befindlichen Post- bzw. Bankkonto der Beschwerde führenden Partei oder ihres Vertreters zu belasten (Art. 48 Abs. 4 BGG) und ausserdem (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags) der Bundesgerichtskasse innerhalb von 10 Tagen seit Ablauf der nicht erstreckbaren Nachfrist eine Bestätigung der Postfinance bzw. der Bank einzureichen, wonach der Vorschussbetrag fristgerecht dem Post- bzw. Bankkonto belastet worden ist,
dass der Beschwerdeführer Gesuche um nochmalige Vorschussfristverlängerung und um Verfahrenssistierung eingereicht hat (Postaufgabe: 14. Februar 2009, Eingang beim Bundesgericht: 17. Februar 2009), die jedoch mit (an der Adresse des Beschwerdeführers am 18. Februar 2009 entgegengenommener) Präsidialverfügung vom 17. Februar 2009 abgewiesen worden sind,
dass festzustellen bleibt, dass der Beschwerdeführer den Kostenvorschuss auch innerhalb der (ausdrücklich als nicht erstreckbar bezeichneten) Nachfrist weder bei der Bundesgerichtskasse in bar geleistet noch zu deren Gunsten an einem Postschalter übergeben und auch nicht den (für den Fall eines Zahlungsauftrags) ihm obliegenden Nachweis der rechtzeitigen Vorschussleistung durch Belastungsbestätigung erbracht hat, weshalb androhungsgemäss gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Verfassungsbeschwerde nicht einzutreten ist und der Beschwerdeführer kostenpflichtig wird (Art. 66 Abs. 1 BGG),

erkennt die Präsidentin:

1.
Auf die Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 2. März 2009
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Hohl Füllemann

Palavras-chave

advance costsnon-entryconstitutional complaintcourt costsdeadlinepayment proof

Extraído pela Omnilex

Questão jurídica principal

Whether the constitutional complaint could be admitted despite non-payment of the court cost advance within the prescribed deadline.

Decisão extraída

The complaint could not be entered into because the appellant neither paid the advance nor proved timely debit by bank or post transfer.

Fundamentação extraída

After a final non-extendable grace period under Art. 62(3) BGG, the advance costs were still not paid or properly documented. Under the warning given, non-entry followed pursuant to Art. 117 in conjunction with Art. 108(1)(a) BGG.

Questão jurídica principal

Who bears the court costs of the federal proceedings?

Decisão extraída

The appellant bears the court costs of CHF 300.

Fundamentação extraída

Because the complaint was not entered into, the appellant was ordered to pay the costs under Art. 66(1) BGG.

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