Non-entry on fax-filed appeal in guardianship detention case

5A_846/2008Tribunal Federal / Divisão Civil II26 de jan. de 2009Dismissed

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Resumo

X.________ appealed to the Federal Supreme Court against a Bernese decision concerning involuntary civil commitment. The appeal was filed by fax. The Court held that such a filing does not satisfy the statutory form requirements and that the appellant did not submit a valid replacement after being invited to do so. It also noted that the appeal lacked adequate reasoning. In simplified procedure, the President therefore did not enter upon the appeal and ordered that no court costs be levied.

Regest

Art. 48 Abs. 1, Art. 42 Abs. 2 and 4, Art. 106 Abs. 2, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG; form and reasoning requirements for appeals to the Federal Supreme Court. A faxed submission is not a valid appeal filing. Where the prescribed form is not met and no compliant replacement is filed after notification, the Court must refuse entry in simplified procedure. Independently thereof, an appeal is also inadmissible if it lacks the necessary substantiated reasoning under Art. 42(2) and, where fundamental rights are invoked, Art. 106(2) BGG. In a non-entry decision under Art. 108(1) BGG, the competent division president may decide and court costs may be waived.

Texto completo

{T 0/2}
5A_846/2008/don

Urteil vom 26. Januar 2009
II. zivilrechtlichen Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Psychiatriezentrum Y.________,
Beschwerdegegner.

Gegenstand
Fürsorgerische Freiheitsentziehung,

Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen das Urteil vom 26. November 2008 des Obergerichts des Kantons Bern (Kantonale Rekurskommission für fürsorgerische Freiheitsentziehungen).

Nach Einsicht
in die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen das Urteil vom 26. November 2008 des Obergerichts des Kantons Bern,

in Erwägung,
dass Beschwerden an das Bundesgericht nur in den gesetzlich vorgeschriebenen Formen, d.h. durch Übergabe an das Bundesgericht oder an die Schweizerische Post (Art. 48 Abs. 1 BGG) oder aber durch elektronische Eingabe mit elektronisch anerkannter Signatur (Art. 42 Abs. 4 BGG) erhoben werden können,
dass deshalb die vom Beschwerdeführer per Telefax eingereichte Beschwerdeeingabe gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Bern vom 26. November 2008 unzulässig ist,
dass der Beschwerdeführer - trotz des bundesgerichtlichen Schreibens vom 23. Dezember 2008 mit Hinweis auf die Möglichkeit der Einreichung einer gültigen Beschwerdeschrift - keine zulässige Beschwerdeschrift nachgereicht hat,
dass somit auf die offensichtlich unzulässige Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten ist,
dass im Übrigen die Beschwerde auch deshalb unzulässig wäre, weil sie keine den Anforderungen der Art. 42 Abs. 2 und 106 Abs. 2 BGG entsprechende Begründung enthält,
dass keine Gerichtskosten erhoben werden,
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und die Abteilungspräsidentin zuständig ist,
erkennt die Präsidentin:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 26. Januar 2009
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Hohl Füllemann

Palavras-chave

involuntary commitmentform requirementsfax filinginadmissibilitylegal reasoningsummary procedurecourt costs