Non-entry for insufficiently reasoned appeal in bankruptcy case

5A_809/2009Tribunal Federal / Divisão Civil II28 de dez. de 2009Dismissed

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Resumo Omnilex

The appellant challenged a cantonal supervisory decision in bankruptcy proceedings, but his filing did not meaningfully address the reasoning of the Kantonsgericht and did not properly explain any violation of federal or constitutional law. The Federal Supreme Court therefore held that the appeal was manifestly insufficiently reasoned and did not enter into it under the simplified procedure. Court costs of CHF 500 were imposed on the appellant.

Sumário Omnilex

Art. 42 Abs. 1 and 2 BGG; Art. 106 Abs. 2 BGG; Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG: An appeal must specifically engage with the challenged reasoning and, in concise form, show which federal law provisions were violated; constitutional grievances must be clearly and in detail raised and substantiated. A merely dissenting or unstructured submission that does not confront the decisive considerations of the cantonal decision is manifestly insufficiently reasoned and leads to non-entry in the simplified procedure by the division president. Costs follow the outcome under Art. 66 Abs. 1 BGG.

Texto completo

{T 0/2}
5A_809/2009/bnm

Urteil vom 28. Dezember 2009
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Konkursamt A.________,
verfahrensbeteiligtes Amt.

Gegenstand
Konkursverfahren.

Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen die Verfügung vom 19. November 2009 des Kantonsgerichts von Graubünden (Schuldbetreibungs- und Konkurskammer als Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs).

Nach Einsicht
in die Beschwerde gemäss Art. 72ff. BGG gegen die Verfügung vom 19. November 2009 des Kantonsgerichts von Graubünden, das (als SchK-Aufsichtsbehörde) auf eine Beschwerde des Beschwerdeführers gegen das Konkursamt A.________ nicht eingetreten ist,

in Erwägung,
dass das Kantonsgericht erwog, der Beschwerdeführer beziehe sich nicht auf eine Verfügung des Konkursamtes und mache auch keine Rechtsverweigerung oder Rechtsverzögerung geltend, er bestreite vielmehr die Ansprüche gewisser Gläubiger, womit er jedoch vor der Aufsichtsbehörde ausgeschlossen sei, zumal die Steigerung im Konkursverfahren rechtskräftig durchgeführt worden sei,
dass die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG nebst einem Antrag eine Begründung zu enthalten hat, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht (Art. 95f. BGG) verletzt (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG),
dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheids einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und warum sie von der Vorinstanz verletzt worden sind (BGE 133 IV 286 E. 1.4 S. 287),
dass auch Verfassungsrügen in der Beschwerdeschrift vorzubringen und zu begründen sind (Art. 106 Abs. 2 BGG), dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift klar und detailliert anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids darzulegen ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den kantonalen Entscheid verletzt sind (BGE 134 I 83 E. 3.2 S. 88 mit Hinweisen; 133 IV 286 E. 1.4 S. 287f.),
dass im vorliegenden Fall der Beschwerdeführer in seiner Eingabe an das Bundesgericht nicht in nachvollziehbarer Weise auf die Erwägungen des Kantonsgerichts von Graubünden eingeht,

dass er erst recht nicht nach den gesetzlichen Anforderungen anhand dieser Erwägungen aufzeigt, inwiefern die Verfügung des Kantonsgerichts vom 19. November 2009 rechts- oder verfassungswidrig sein soll,
dass somit auf die - offensichtlich keine hinreichende Begründung enthaltende - Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist,
dass der unterliegende Beschwerdeführer kostenpflichtig wird (Art. 66 Abs. 1 BGG),
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und die Abteilungspräsidentin zuständig ist,

erkennt die Präsidentin:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem verfahrensbeteiligten Amt und dem Kantonsgericht von Graubünden (Schuldbetreibungs- und Konkurskammer als Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs) schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 28. Dezember 2009
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Hohl Füllemann

Palavras-chave

bankruptcy proceedingsnon-entryinsufficient reasoningconstitutional complaintcourt costs

Extraído pela Omnilex

Questão jurídica principal

Whether the appeal met the Federal Supreme Court's motivation requirements under Art. 42 and 106 BGG.

Decisão extraída

The submission did not engage with the cantonal court's reasons in a comprehensible way and failed to show any violation of federal or constitutional law.

Fundamentação extraída

An appeal must address the challenged decision and explain precisely which provisions were violated; constitutional complaints must be specifically pleaded and reasoned. The appellant did not do so.

Questão jurídica principal

Whether the appeal should be entered into at all under Art. 108(1)(b) BGG.

Decisão extraída

No entry was possible because the appeal manifestly lacked sufficient reasoning.

Fundamentação extraída

Where the appeal is obviously insufficiently reasoned, the simplified procedure allows non-entry by the division president.

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