Fax appeal inadmissible; no handwritten filing submitted

5A_564/2013Tribunal Federal / Divisão Civil II23 de ago. de 2013Inadmissible

Abrir fonte

Resumo

The Federal Supreme Court dealt with an appeal against a cantonal decision confirming the appellant’s placement in psychiatric services for assessment. The appellant filed his complaint by fax only. The court held that a fax submission does not satisfy the statutory filing forms, and because no handwritten signed version was subsequently filed by post despite an invitation, the appeal was manifestly inadmissible. The court therefore did not enter into the case and ordered no court costs.

Regest

Art. 48 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 4 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG; form requirements for filing an appeal with the Federal Supreme Court. An appeal must be lodged by hand delivery, postal submission, or electronically with a recognized electronic signature. A fax transmission does not satisfy the statutory form. If, despite an invitation, no duly signed written filing follows, the appeal is manifestly inadmissible and non-entry is ordered in simplified procedure. No court costs are charged in such a case.

Texto completo

{T 0/2}

5A_564/2013

Urteil vom 23. August 2013

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter von Werdt, Präsident,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Y.________.

Gegenstand
Einweisung zur Begutachtung,

Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid vom 26. Juli 2013 des Obergerichts des Kantons Bern (Zivilabteilung, Kindes- und Erwachsenenschutzgericht).

Nach Einsicht
in die Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid vom 26. Juli 2013 des Obergerichts des Kantons Bern, das eine Beschwerde des (an ... leidenden) Beschwerdeführers gegen seine (am 17. Juli 2013 bis zum 28. August 2013 angeordnete) Zurückbehaltung in den Universitären Psychiatrischen Diensten zwecks Begutachtung (Art. 449 Abs. 1 ZGB) abgewiesen hat,

in Erwägung,
dass Beschwerden an das Bundesgericht nur in den gesetzlich vorgeschriebenen Formen, d.h. durch Übergabe an das Bundesgericht oder an die Schweizerische Post (Art. 48 Abs. 1 BGG) oder aber durch elektronische Eingabe mit elektronisch anerkannter Signatur (Art. 42 Abs. 4 BGG) erhoben werden können,
dass deshalb die vom Beschwerdeführer per Telefax eingereichte Beschwerdeeingabe an das Bundesgericht unzulässig ist,
dass der Beschwerdeführer (trotz Präsidialschreiben vom 5. August 2013) auch keine eigenhändig unterzeichnete Beschwerde per Post nachgereicht hat,
dass somit auf die - offensichtlich unzulässige - Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten ist,
dass keine Gerichtskosten erhoben werden,
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und der Abteilungspräsident zuständig ist,

erkennt der Präsident:

1.

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.

Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.

Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Y.________, den Universitären Psychiatrischen Diensten und dem Obergericht des Kantons Bern schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 23. August 2013
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: von Werdt

Der Gerichtsschreiber: Füllemann

Palavras-chave

admissibilityfiling formfax submissionnon-entrysummary procedurecourt costs