Non-payment of advance on costs leads to non-entry on appeal

5A_365/2009Tribunal Federal / Divisão Civil II3 de jul. de 2009Inadmissible

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Resumo Omnilex

The appellant challenged a custody-removal decision of the Basel-Stadt Appellationsgericht. After her request for reconsideration of legal aid was rejected, she was ordered to pay an advance on costs of CHF 1,000 within a non-extendable grace period, with a warning of non-entry. She neither paid in cash nor proved timely debit of a payment order. The Federal Supreme Court therefore did not enter into the appeal and imposed court costs of CHF 300 on her.

Sumário Omnilex

Art. 62 Abs. 3 und Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG; Nichtleistung des Kostenvorschusses trotz nicht erstreckbarer Nachfrist. Wird der angeordnete Kostenvorschuss innert der angesetzten Nachfrist weder bar bezahlt noch fristgerecht zugunsten der Gerichtskasse übergeben bzw. bei Zahlungsauftrag die rechtzeitige Belastung des Post- oder Bankkontos nachgewiesen, ist auf die Beschwerde nicht einzutreten. Die Kostenfolge richtet sich nach Art. 66 Abs. 1 BGG.

Texto completo

{T 0/2}
5A_365/2009

Urteil vom 3. Juli 2009
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Parteien
X.________,
Beschwerdeführerin,

gegen

Vormundschaftsbehörde Y.________,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Obhutsentzug,

Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen das Urteil vom 24. März 2009 des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt.

Nach Einsicht
in die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen das Urteil vom 24. März 2009 des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt,

in Erwägung,
dass die Beschwerdeführerin mit (ihr Gesuch um Wiedererwägung der abweisenden Armenrechtsverfügung vom 28. Mai 2009 abweisender) Verfügung vom 10. Juni 2009 samt Nachfristansetzung gemäss Art. 62 Abs. 3 BGG unter Androhung des Nichteintretens bei Säumnis aufgefordert worden ist, den (ihr mit der Verfügung vom 28. Mai 2009 auferlegten, jedoch nicht eingegangenen) Kostenvorschuss von Fr. 1'000.-- innerhalb einer nicht erstreckbaren Nachfrist von 10 Tagen seit der am 13. Juni 2009 erfolgten Zustellung dem Bundesgericht in bar zu zahlen oder zu Gunsten der Bundesgerichtskasse (Postkonto 10-674-3) entweder an einem Schalter der Schweizerischen Post zu übergeben oder (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags an die Post oder an eine Bank) einem in der Schweiz befindlichen Post- bzw. Bankkonto der Beschwerde führenden Partei oder ihres Vertreters zu belasten (Art. 48 Abs. 4 BGG) und ausserdem (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags) der Bundesgerichtskasse innerhalb von 10 Tagen seit Ablauf der nicht erstreckbaren Nachfrist eine Bestätigung der Postfinance bzw. der Bank einzureichen, wonach der Vorschussbetrag fristgerecht dem Post- bzw. Bankkonto belastet worden ist,
dass die Beschwerdeführerin den Kostenvorschuss auch innerhalb der Nachfrist weder bei der Bundesgerichtskasse in bar geleistet noch zu deren Gunsten an einem Postschalter übergeben und auch nicht den (für den Fall eines Zahlungsauftrags) ihr obliegenden Nachweis der rechtzeitigen Vorschussleistung durch Belastungsbestätigung erbracht hat, weshalb androhungsgemäss gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und die Beschwerdeführerin kostenpflichtig wird (Art. 66 Abs. 1 BGG),
erkennt die Präsidentin:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 3. Juli 2009
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Hohl Füllemann

Palavras-chave

non-entryadvance on costsgrace periodcostscustody removal

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Questão jurídica principal

Whether the Federal Supreme Court could enter into the appeal despite non-payment of the advance on costs after a grace period.

Decisão extraída

No. Because the advance on costs was neither paid nor duly evidenced as paid within the grace period, the appeal was not entered into.

Fundamentação extraída

After the warning under Art. 62(3) BGG and the notice of non-entry, the appellant did not make the required cash payment, did not deposit the amount at the post office for the court, and did not provide proof of timely debit in the case of a payment order.

Questão jurídica principal

Allocation of court costs

Decisão extraída

The appellant must bear the court costs.

Fundamentação extraída

Non-entry under Art. 108(1)(a) BGG leads to cost liability under Art. 66(1) BGG.

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