Non-entry for insufficiently reasoned federal appeal

5A_361/2009Tribunal Federal / Divisão Civil II6 de jul. de 2009Dismissed

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Resumo Omnilex

The Federal Supreme Court dealt with an appeal against a cantonal decision that had refused to enter into a complaint concerning a bankruptcy warning. It held that the filing did not meet the BGG reasoning requirements because it failed to engage with the cantonal authority's decisive considerations and did not specifically demonstrate any violation of federal or constitutional law. The Court therefore did not enter into the appeal and charged the appellant with court costs of CHF 500.

Sumário Omnilex

Art. 42 Abs. 1 and 2 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; requirements of reasoning for a federal appeal. A complaint must, in a manner tailored to the challenged decision, engage with the decisive considerations and explain concretely which federal legal norms were violated and why. Constitutional grievances must be expressly invoked and substantiated with clarity and detail. A merely appellatory submission or general criticism does not suffice; if the reasoning is manifestly inadequate, the appeal is not entered into in simplified proceedings. Court costs are borne by the unsuccessful party under Art. 66 Abs. 1 BGG.

Texto completo

{T 0/2}
5A_361/2009

Urteil vom 6. Juli 2009
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

  1. Verband Y.________,
  2. Betreibungsamt Z.________,
    Beschwerdegegner.

Gegenstand
Konkursandrohung,

Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen das Urteil vom 8. Mai 2009 der Aufsichtsbehörde für Schuldbetreibung und Konkurs (Kanton Solothurn).

Nach Einsicht
in die Beschwerde gemäss Art. 72ff. BGG gegen das Urteil vom 8. Mai 2009 der Aufsichtsbehörde für Schuldbetreibung und Konkurs, die auf eine Beschwerde des Beschwerdeführers gegen die Zustellung einer Konkursandrohung nicht eingetreten ist,

in Erwägung,
dass die Aufsichtsbehörde für Schuldbetreibung und Konkurs erwog, die Gläubigerin habe die vom Beschwerdeführer angebotenen Abschlagszahlungen nicht angenommen, der Beschwerdeführer sei sodann bis am 8. Dezember 2008 als Inhaber einer Einzelfirma im Handelsregister eingetragen gewesen und unterliege somit nach Art. 39 Abs. 1 Ziff. 1 i.V.m. Art. 40 Abs. 1 SchKG der Konkursbetreibung, er lege nicht dar, was an der Konkursandrohung mangelhaft sein soll, weshalb auf die Beschwerde nicht einzutreten sei,
dass die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG nebst einem Antrag eine Begründung zu enthalten hat, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht (Art. 95f. BGG) verletzt (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG),
dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheids einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und warum sie von der Vorinstanz verletzt worden sind (BGE 133 IV 286 E. 1.4 S. 287),
dass auch Verfassungsrügen in der Beschwerdeschrift vorzubringen und zu begründen sind (Art. 106 Abs. 2 BGG), dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift klar und detailliert anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids darzulegen ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den kantonalen Entscheid verletzt sind (BGE 134 I 83 E. 3.2 S. 88 mit Hinweisen, 133 IV 286 E. 1.4 S. 287f.),
dass sich im vorliegenden Fall der Beschwerdeführer in seiner Eingabe an das Bundesgericht nicht mit den entscheidenden Erwägungen der Aufsichtsbehörde auseinandersetzt,
dass es insbesondere nicht genügt, das Bezahlen des gesamten geschuldeten Betrags als "absolut ungerecht" gegenüber den anderen Gläubigern zu bezeichnen,
dass der Beschwerdeführer erst recht nicht nach den gesetzlichen Anforderungen anhand der Erwägungen der Aufsichtsbehörde aufzeigt, inwiefern deren Urteil vom 8. Mai 2009 rechts- oder verfassungswidrig sein soll,
dass somit auf die - offensichtlich keine hinreichende Begründung enthaltende - Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist,
dass der unterliegende Beschwerdeführer kostenpflichtig wird (Art. 66 Abs. 1 BGG),
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und die Abteilungspräsidentin zuständig ist,

erkennt die Präsidentin:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien und der Aufsichtsbehörde für Schuldbetreibung und Konkurs schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 6. Juli 2009
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Hohl Füllemann

Palavras-chave

bankruptcy warningnon-entryreasoning requirementsconstitutional grievancecourt costs

Extraído pela Omnilex

Questão jurídica principal

Whether the federal complaint met the statutory reasoning requirements.

Decisão extraída

No. The appellant did not engage with the cantonal authority's decisive reasoning and failed to show, in a sufficiently specific way, any violation of federal or constitutional law.

Fundamentação extraída

A complaint under Art. 72 ff. BGG must state concisely why the challenged decision violates law; constitutional grievances must be specifically alleged and reasoned. The filing merely expressed disagreement and did not address the operative considerations.

Questão jurídica principal

Whether court costs should be imposed on the unsuccessful appellant.

Decisão extraída

Yes. As the losing party, the appellant had to bear the court costs.

Fundamentação extraída

Under Art. 66(1) BGG, costs are charged to the losing party.

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